KTM 1390 Super Adventure R 2026 vs. Honda CRF1100L Africa Twin 2026

KTM 1390 Super Adventure R 2026

Honda CRF1100L Africa Twin 2026

Bewertung

KTM 1390 Super Adventure R 2026
VS.
Honda CRF1100L Africa Twin 2026
 
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KTM 1390 Super Adventure R 2026 vs. Honda CRF1100L Africa Twin 2026 - Vergleich im Überblick

Der KTM 1390 Super Adventure R mit ihrem 4-Takt 75 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.350 Kubik steht die Honda CRF1100L Africa Twin mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 1.084 Kubik gegenüber. Die KTM hat mit 173 PS bei 9.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Honda mit 102 PS bei 7.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der 1390 Super Adventure R von 145 Newtonmeter bei 8.000 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 112 Nm Drehmoment bei 5.500 Umdrehungen bei der CRF1100L Africa Twin.

Bei der 1390 Super Adventure R federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP. Die CRF1100L Africa Twin setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Showa.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 267 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Honda vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 256 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt 1390 Super Adventure R auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der CRF1100L Africa Twin Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.

Der Radstand der KTM 1390 Super Adventure R misst 1.577 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter. Die Honda CRF1100L Africa Twin ist von Radachse zu Radachse 1.575 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 850 bis 870 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 248 kg ist die KTM deutlich schwerer als die Honda mit 231 kg.

In den Tank der 1390 Super Adventure R passen 23 Liter Sprit. Bei der CRF1100L Africa Twin sind es 18,8 Liter Tankvolumen.

Von der KTM 1390 Super Adventure R gibt es aktuell 11 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda CRF1100L Africa Twin sind derzeit 46 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die KTM gibt es aktuell 22 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 104 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

KTM 1390 Super Adventure R 2026

Honda CRF1100L Africa Twin 2026

KTM 1390 Super Adventure R 2026 Honda CRF1100L Africa Twin 2026
Motor und Antrieb
Motorbauart V Reihe
Grad 75
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC OHC
Kühlung flüssig flüssig
Schmierung Druckumlauf
Hubraum 1350 ccm 1084 ccm
Bohrung 110 mm 92 mm
Hub 71 mm 81,5 mm
Leistung 173 PS 102 PS
U/min bei Leistung 9500 U/min 7500 U/min
Drehmoment 145 Nm 112 Nm
U/min bei Drehmoment 8000 U/min 5500 U/min
Verdichtung 13 10,1
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Doppelzündung Transistor
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Stahl
Rahmenbauart Gitterrohr Doppelschleife
Lenkkopfwinkel 64,8 Grad 27,5 Grad
Nachlauf 112 mm 113 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke WP Showa
Durchmesser 48 mm 45 mm
Federweg 240 mm 230 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Technologie Closed Cartridge
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Aluminium Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung Pro-Link
Marke WP Showa
Federweg 220 mm 220 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 310 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Bremssattel Festsattel Schwimmsattel
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Technologie radial radial, Wave
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 267 mm 256 mm
Kolben Zweikolben Zweikolben
Aufnahme Bremssattel Festsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Motorschleppmomentregelung, Ride by Wire, Schaltassistent, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, Moderne Elektronik, Komfort ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Moderne Elektronik
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 90 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 18 Zoll
Radstand 1577 mm 1575 mm
Sitzhöhe von 880 mm 850 mm
Bodenfreiheit 242 mm 250 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 248 kg 231 kg
Tankinhalt 23 l 18,8 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 377 km 383 km
Euro Norm Euro 5+
CO²-Ausstoß kombiniert 139,5 g/km 114 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,1 l/100km 4,9 l/100km
Länge 2330 mm
Breite 960 mm
Höhe 1485 mm
Sitzhöhe bis 870 mm
Standgeräusch über 95dB nein
Ausstattung
Ausstattung Connectivity, Keyless System, Kurvenlicht, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Windschild verstellbar, Moderne Elektronik, Komfort, Beleuchtung, Windschild Android Auto, Apple CarPlay, Bluetooth, Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 1390 Super Adventure R 2026

Giga-Enduro im On- & Offroad Test - KTM 1390 Super Adventure R

Fazit von Gregor vom 29.05.2026:

Honda CRF1100L Africa Twin 2024

BMW F900GS vs Triumph Tiger 900 RP vs Honda Africa Twin Vergleich

Fazit von 1000PS.at vom 28.12.2024:

Die KTM 1390 Super Adventure R ist eine brachiale, aber dennoch kultivierte Big-Enduro. Sie verzichtet auf die sonst in der Oberklasse üblichen elektronischen Komfort-Features, wie Radar-Systeme oder semiaktive Fahrwerke, sondern konzentriert sich voll und ganz auf den Sport- und Offroadeinsatz. Motor und Fahrwerk liefern gewaltige Reserven, das Fahrerlebnis rangiert zwischen extrem und entspannt und auch ein paar kleine Schwächen können den übertriebenen, doch spaßigen und runden Gesamteindruck nicht trüben.

Die Honda CRF1100L Africa Twin überzeugt durch ihren hohen Fahrkomfort und ihre Vielseitigkeit. Dank der niedrigen Sitzhöhe und einer Vielzahl an sauber arbeitenden, aber eher konservativ ausgelegten Assistenzsystemen ist sie ideal für Straßenfahrer und Offroad-Einsteiger. Der bewährte, fein dosierbare Motor und das sauber ansprechende Fahrwerk bieten ein geschmeidiges Fahrerlebnis. Der Langstrecken-Komfort, inklusive tief integrierter Sitzposition, passt zum gutmütigen Charakter der Maschine. Das Bedienkonzept der Elektronik könnte intuitiver sein und erfordert Eingewöhnung. Die Ergonomie für stehendes Fahren im Gelände, sowie die Fahrwerksreserven für härtere Offroad-Abschnitte sind verbesserungswürdig. Auch die Handguards erweisen sich als nicht robust genug für den intensiven Gebrauch abseits befestigter Straßen. Insgesamt präsentiert sich die Africa Twin aber als super ausgewogene, komfortable Reisemaschine, welche auch leichtes Gelände souverän meistert.

  • brachialer und gut dosierbarer Motor
  • hochwertiges WP-XPLOR-Fahrwerk
  • starke Fahrdynamik auf Asphalt
  • hohe Offroad-Reserven
  • gute Elektronik-Abstimmung
  • guter Lenkeinschlag
  • umfangreiches Bordwerkzeug
  • eingeschränkte Fußfreiheit
  • Lenker im Stehen für große Fahrer zu tief
  • Kupplung im Stadtverkehr eher streng
  • Windschildverstellung einfach gelöst
  • Testmotorrad mit technischem Ausfall
  • Kettenbelastung bei harter Offroad-Nutzung auffällig
  • fein dosierbarer Motor
  • vielfältige elektronische Fahrhilfen
  • Touch-Screen-Farbdisplay
  • sauber ansprechendes Fahwerk
  • Langstrecken-Komfort
  • gut integrierte Sitzposition
  • gutmütiger Charakter
  • Bedienkonzept der Elektronik nicht intuitiv
  • Ergonomie für stehendes Fahren nicht ideal
  • Fahrwerksreserven für hartes Gelände nicht ausreichend
  • Handguards für Offroad-Einsatz wenig robust

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