Kawasaki Z900 2020 vs. BMW F 900 GS Adventure 2024
Bewertung
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Kawasaki Z900 2020 vs. BMW F 900 GS Adventure 2024 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki Z900 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 948 Kubik steht die BMW F 900 GS Adventure mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 895 Kubik gegenüber. Die Kawasaki bietet mit 125 PS bei 9.500 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur BMW mit 105 PS bei 8.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der Z900 von 99 Newtonmeter bei 7.700 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 93 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der F 900 GS Adventure.
Bei der Z900 federt vorne eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die F 900 GS Adventure setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Die BMW F 900 GS Adventure hat mit 230 mm vorne und 215 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die Kawasaki Z900 mit 120 mm vorne und 140 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 250 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 265 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Z900 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der F 900 GS Adventure Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-17 hinten.
Der Radstand der Kawasaki Z900 misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter. Die BMW F 900 GS Adventure ist von Radachse zu Radachse 1.593 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 875 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 246 kg ist die BMW viel schwerer als die Kawasaki mit 210 kg.
Bei der F 900 GS Adventure sind es 23 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Kawasaki Z900 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 9.414 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der BMW F 900 GS Adventure mit 13.746 Euro im Durchschnitt.
Von der Kawasaki Z900 gibt es aktuell 311 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW F 900 GS Adventure sind derzeit 5 Modelle verfügbar. Für die Kawasaki gibt es aktuell 81 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 72 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki Z900 2020 |
BMW F 900 GS Adventure 2024 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 948 ccm | 895 ccm |
| Bohrung | 73,4 mm | 86 mm |
| Hub | 56 mm | 77 mm |
| Leistung | 125,4 PS | 105 PS |
| U/min bei Leistung | 9500 U/min | 8500 U/min |
| Drehmoment | 98,6 Nm | 93 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7700 U/min | 6500 U/min |
| Verdichtung | 11,8 | 13,1 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Drosselklappendurchmesser | 36 mm | 48 mm |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Digital | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Schmierung | Trockensumpf | |
| Starter | Elektro | |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Brücken, Motor mittragend |
| Lenkkopfwinkel | 65 Grad | 62 Grad |
| Nachlauf | 105 mm | 124,6 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Durchmesser | 41 mm | 43 mm |
| Federweg | 120 mm | 230 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | Umlenkung | direkt |
| Federweg | 140 mm | 215 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | 305 mm |
| Kolben | Vierkolben | Zweikolben |
| Aufnahme Bremssattel | Festsattel | Schwimmsattel |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Technologie | Petal | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 250 mm | 265 mm |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2070 mm | 2300 mm |
| Breite | 820 mm | 939 mm |
| Höhe | 1065 mm | |
| Radstand | 1450 mm | 1593 mm |
| Sitzhöhe von | 795 mm | 875 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 210 kg | 246 kg |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Tankinhalt | 23 l | |
| Tieferlegung möglich | ja | |
| Standgeräusch über 95dB | nein | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display | Griffheizung, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Windschild verstellbar |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Kawasaki Z900 ist vielleicht nicht mehr ganz auf der Höhe, was moderne, schräglagenabhängige Elektronik-Features betrifft, dafür ist sie verhältnismäßig günstig und man sollte vor allem die Fangemeinde des guten alten Reihen-Vierzylinders nicht unterschätzen - die Z900 ist eine der günstigsten Möglichkeiten, solch einen tollen Motor mit knapp einem Liter Hubraum in einem sportlichen Naked Bike zu besitzen! Das höhere Gewicht ist spürbar, aber nicht massiv störend, denn das Handling und die Stabilität gehen durchaus in Ordnung. Bezüglich „veralteter“ Elektronik stört am meisten der fehlende, nicht einmal optional erhältliche Schaltassistent. Insgesamt ist die Z900 aber ein großartiges Naked Bike mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die kleine Adventure wirkt selbst neben einer R 1300 GS richtig groß. Das Motorrad bietet ein hohes Maß an Fahrkomfort kombiniert mit einem zugänglichen Handling. Doch durch den riesigen Tank und die behäbige Front verliert sie einen wesentlichen Vorteil der F 900 GS - sie ist keine leichtfüßigere Alternative zu einer großen Adventure.
- leichtes und selbstverständliches Handling bei hoher Stabilität
- seidiger Motor mit vollem Durchzug ab niedrigen Drehzahlen
- hohe Fahrwerkstransparenz, tolles Feedback
- Sitzposition mit Wohlfühlfaktor
- absolut fairer Preis
- relativ umständliche Bedienung des Menüs
- keine schräglagenabhängigen Assistenzsysteme
- hohes Gewicht
- praxistaugliche Ausstattung
- hohe Reichweite
- Angenehm zu dosierender Motor
- tolles Elektronikpaket
- toller Fahrkomfort
- angenehme Ergonomie
- einfaches Handling
- Im Gelände und beim Rangieren fühlt sich das Motorrad anstrengend und schwer an
- Motorrad wirkt optisch schwerfällig und plump
Listenpreis-Preisvergleich - Durchschnittspreise und Preisentwicklung aus dem 1000PS Markt
Kawasaki Z900
BMW F 900 GS Adventure
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