Ducati Multistrada 1200 S 2012 vs. Ducati DesertX 2024

Ducati Multistrada 1200 S 2012

Ducati DesertX 2024

Bewertung

Ducati Multistrada 1200 S 2012
VS.
Ducati DesertX 2024
 
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Ducati Multistrada 1200 S 2012 vs. Ducati DesertX 2024 - Vergleich im Überblick

Der Ducati Multistrada 1200 S mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.198 Kubik steht die Ducati DesertX mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 937 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Multistrada 1200 S von 125 Newtonmeter bei 7.500 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 92 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der DesertX.

Bei der Multistrada 1200 S federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Sachs und hinten ein Federbein von Sachs. Die DesertX setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Multistrada 1200 S vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die DesertX vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 265 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt Multistrada 1200 S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der DesertX Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.

Der Radstand der Ducati Multistrada 1200 S misst 1.530 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter. Die Ducati DesertX ist von Radachse zu Radachse 1.608 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 875 bis 890 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 234 kg ist die Multistrada 1200 S etwas schwerer als die DesertX mit 223 kg.

In den Tank der Multistrada 1200 S passen 20 Liter Sprit. Bei der DesertX sind es 21 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Ducati Multistrada 1200 S beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.080 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Ducati DesertX mit 13.978 Euro im Durchschnitt.

Von der Ducati Multistrada 1200 S gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati DesertX sind derzeit 44 Modelle verfügbar. Für die Multistrada 1200 S gibt es aktuell 1 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, DesertX wurde derzeit 15 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Ducati Multistrada 1200 S 2012

Ducati DesertX 2024

Ducati Multistrada 1200 S 2012 Ducati DesertX 2024
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung Desmodromik, DOHC Desmodromik, DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 1198,4 ccm 937 ccm
Bohrung 106 mm 94 mm
Hub 67,9 mm 67,5 mm
Leistung 150 PS 110 PS
U/min bei Leistung 9250 U/min 9250 U/min
Drehmoment 124,5 Nm 92 Nm
U/min bei Drehmoment 7500 U/min 6500 U/min
Verdichtung 11,5 13,3
Antrieb Kette Kette
Motorbauart V
Grad 90
Ventile pro Zylinder 4
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
A2-Drosselung möglich ja
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Sachs Kayaba
Durchmesser 46 mm
Federweg 230 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Marke Sachs Kayaba
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Federweg 220 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Vierkolben Vierkolben
Technologie radial radial, Monoblock
Durchmesser 320 mm
Aufnahme Bremssattel Semi-Schwimmsattel
Betätigung hydraulisch
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Zweikolben Zweikolben
Durchmesser 265 mm
Aufnahme Bremssattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 90 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 190 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 18 Zoll
Länge 2200 mm
Höhe 1480 mm
Radstand 1530 mm 1608 mm
Sitzhöhe von 850 mm 875 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 206 kg 202 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 234 kg 223 kg
Tankinhalt 20 l 21 l
Führerscheinklassen A A2, A
Sitzhöhe bis 890 mm
Reichweite 375 km
CO²-Ausstoß kombiniert 133 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,6 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

Ducati Multistrada 1200 S 2013

Ducati Multistrada S

Fazit von vauli vom 19.08.2013:

Ducati DesertX 2026

Ducati DesertX 2026 im Test: Liebe nach drei Tagen?

Fazit von Gregor vom 02.10.2026:

Die Multistrada erfordert Kompromissbereitschaft, die durch die herrlichen Fahrleistungen aus dem 150 PS-Motor und das exklusive Flair, das eine Ducati nun mal verbreitet, vielfach wettgemacht wird. Wer eine gemütliche Sänfte für tausende Kilometer auf amerikanischen Highways sucht, sollte die Ducati Multistrada 1200 S lieber in Ruhe lassen.

Die neue DesertX ist das letzte Ducati-Modell, welches nun auf den neuen 890er-V2-Motor baut. Und es ist auch das Modell, welches am meisten von dem neuen Aggregat profitiert. Sie ist weiterhin so sportlich, abenteuerlustig und stabil wie bisher, kann durch den umgänglichen Motor aber auch im Alltag oder im technischeren Gelände punkten. Den größten Raum für Verbesserungen gibt es beim Langstrecken-Komfort, doch das ist schon jammern auf hohem Niveau. Die neue DesertX ist ein sehr rundes Gesamtpaket, mit richtig viel Performance auf und abseits des Asphalts und kaum nennenswerter Schwächen.

  • Brachiale Kraftentfaltung - allerdings mit Einstellmöglichkeiten
  • unnachahmlicher Sound
  • effiziente Kurvengänge.
  • Unwirsche Abbeutelung bei ganz niedrigen Drehzahlen - interessant bei engen Ecken
  • schwache Hinterradbremse.
  • sehr kontrollierbarer, dennoch sportlich drehfreudiger V2-Motor
  • starkes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen
  • sehr gute Getriebeabstufung
  • hohe Fahrwerksstabilität
  • sehr gute Offroad-Ergonomie
  • fein abgestimmte Elektronik
  • gutes Gefühl fürs Vorderrad
  • präzise Dosierbarkeit der Vorderbremse
  • Pragmatische Verbesserungen im Vergleich zu Vorgängermodell
  • serienmäßiger Tempomat, Quickshifter und USB-A sowie USB-C
  • Windschutz bei 1,85 m am Helm eher mittelmäßig
  • Quickshifter teils empfindlich bei unabsichtlichen Kontakt mit Stiefeln
  • Hinterradbremse mit viel Leerweg
  • Soziusfußraste bei großen Stiefeln etwas im Weg

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