KTM 125 Duke 2018 vs. KTM 1290 Super Duke R 2018
Bewertung
KTM 125 Duke 2018 vs. KTM 1290 Super Duke R 2018 - Vergleich im Überblick
Der KTM 125 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 125 Kubik steht die KTM 1290 Super Duke R mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 1.301 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der 1290 Super Duke R von 144 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 12 Nm Drehmoment bei 8.000 Umdrehungen bei der 125 Duke.
Bei der 125 Duke federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die 1290 Super Duke R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der 125 Duke vorne eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die 1290 Super Duke R vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt 125 Duke auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 1290 Super Duke R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.
Der Radstand der KTM 125 Duke misst 1.367 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die KTM 1290 Super Duke R ist von Radachse zu Radachse 1.482 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter.
In den Tank der 125 Duke passen 11 Liter Sprit. Bei der 1290 Super Duke R sind es 18 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM 125 Duke beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.029 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der KTM 1290 Super Duke R mit 11.232 Euro im Durchschnitt.
Von der KTM 125 Duke gibt es aktuell 104 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 1290 Super Duke R sind derzeit 48 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die 125 Duke gibt es aktuell 16 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, 1290 Super Duke R wurde derzeit 54 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 125 Duke 2018 |
KTM 1290 Super Duke R 2018 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Hubraum | 125 ccm | 1301 ccm |
| Bohrung | 58 mm | 108 mm |
| Hub | 47,2 mm | 71 mm |
| Leistung | 15 PS | 177 PS |
| U/min bei Leistung | 10500 U/min | 8870 U/min |
| Drehmoment | 12 Nm | 144 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | 6500 U/min |
| Verdichtung | 12,6 | 13,2 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Antihopping |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | WP |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufnahme | direkt | |
| Marke | WP | WP |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | Festsattel |
| Technologie | radial | radial, Monoblock |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Festsattel |
| Marke | Brembo | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1367 mm | 1482 mm |
| Sitzhöhe von | 830 mm | 835 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 127 kg | |
| Tankinhalt | 11 l | 18 l |
| Führerscheinklassen | A1 | A |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 189 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die KTM Duke 125 ist auch in der Euro 5 Version das Motorrad, das es in der A1 Klasse zu schlagen gilt. Überlegene Ausstattung, potenter Motor, gutes Fahrwerk, tolles Display und spaßiger Supermoto-Modus lassen nicht nur das Herz der 16-Jährigen höher schlagen. Die Optik polarisiert zwar, lässt den Beobachter aber auch die kleinste Duke eindeutig als solche erkennen. Die Duke 125 ist zwar nicht billig aber ihren Preis wert.
Die KTM ist und bleibt das brutalste Nakedbike am Markt. Die aufrechte Sitzposition in Kombination mit der wilden V2-Power lassen sie brutaler wirken als sie am Papier ist. Sie wurde punktgenau an den größten Schwachstellen verbessert. Der Motor läuft nun ruhiger, der Schaltassistent bringt Ruhe in der Beschleunigungsphase und das Chassis wurde hochwertiger. Immer noch liebt sie die wilde Hatz mehr wie hohen Kurvenspeed auf langen Kurven.
- spritziger Motor
- super-agiles Handling
- Supermoto-Modus serienmäßig
- erwachsenes Fahrwerk
- top Bremsen
- scharfes TFT-Display
- Connectivity (optional)
- Optik nicht jedermanns Sache
- Preis für 125er hoch
- Sorgt für den meisten Adrenalinausstoß
- umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten beim Kauf
- Grandiose Bremsen
- Tolle Erstausstattungsreifen
- Praxistaugliche Elektronikfeatures
- Tolle Sitzposition für große Menschen
- Elektronikfeatures können sehr sportlich eingestellt werden und auch deaktiviert werden.
- Schaltassistent nett, im direkten Vergleich mit anderen Powernakeds aber etwas grobschlächtig
- Anstrengend zu fahren
- Präziser Strich nicht immer leicht zu treffen
- Das gefährlichste Motorrad für den Führerschein am Markt.