KTM 125 Duke 2015 vs. Suzuki SV650 2007
Bewertung
KTM 125 Duke 2015 vs. Suzuki SV650 2007 - Vergleich im Überblick
Der KTM 125 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 125 Kubik steht die Suzuki SV650 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 645 Kubik gegenüber.
Bei der 125 Duke federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Suzuki vertraut vorne auf eine. Hinten ist eine Bremse verbaut.
Bei der Bereifung setzt 125 Duke auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten.
Der Radstand der KTM 125 Duke misst 1.367 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter. Die Suzuki SV650 ist von Radachse zu Radachse 1.435 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter.
In den Tank der 125 Duke passen 11 Liter Sprit. Bei der SV650 sind es 17 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM 125 Duke beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 3.945 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der Suzuki SV650 mit 5.616 Euro im Durchschnitt.
Von der KTM 125 Duke gibt es aktuell 122 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki SV650 sind derzeit 57 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die KTM gibt es aktuell 21 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 44 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 125 Duke 2015 |
Suzuki SV650 2007 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Hubraum | 125 ccm | 645 ccm |
| Bohrung | 58 mm | |
| Hub | 47,2 mm | |
| Leistung | 15 PS | 71 PS |
| U/min bei Leistung | 10500 U/min | |
| Drehmoment | 12 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | |
| Verdichtung | 12,6 | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Kühlung | flüssig | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Marke | WP | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufnahme | direkt | |
| Marke | WP | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Kolben | Vierkolben | |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | |
| Kolben | Einkolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Radstand | 1367 mm | 1435 mm |
| Sitzhöhe von | 800 mm | 800 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 127 kg | |
| Tankinhalt | 11 l | 17 l |
| Führerscheinklassen | A1 | A |
| Gewicht trocken | 165 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 195 km/h | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Für 16-jährige und B-111-Besitzer ist die KTM 125 Duke ein Segen, weil sie keine kleine Mopedmarke ist, sondern eine richtige Motorradmarke mit sportlichem Prestige und hohem Coolness-Faktor. Dem Schulalter entwachsene Motorradfahrer werden Leistung vermissen und die kleinste Duke eher für sehr kurze Alltagswege benutzen, wenn überhaupt. Ich würde ihr dann eher einen Roller vorziehen, der hat auch noch Stauraum.
Seit 25 Jahren ist die Suzuki SV 650 am Markt, so lange wie kein anderes Motorrad. Das Triebwerk bekam ein Euro5-Update und präsentiert sich nun noch erwachsener, womit es eindeutig zum gesamten restlichen Package passt. Die SV 650 will niemanden, vor allem Einsteiger nicht erschrecken. Das Fahrwerk macht einen soliden, unaufgeregten Eindruck, die Bremse erfordert ordentlich Handkraft, damit nicht etwa unerwartet überbremst werden kann. Die Optik ist einerseits zeitlos, andererseits an einigen Komponenten wirklich schon etwas veraltet. Dafür ist der Preis, wie üblich bei Suzuki, fair.
- extrem wendig
- hochwertige Ausstattung
- Power Parts zur Individualisierung
- wenig Komfort
- bescheidene Leistung
- Letztes V2-Triebwerk der Klasse
- einsteigerfreundliche Sitzposition
- einfaches Handling, zeitlose Optik
- Bremse erfordert Handkraft
- außer ABS keine Elektronik an Bord
- Armaturen mäßig ablesbar