Harley-Davidson Sportster XL 883 N Iron 2020 vs. KTM 890 Duke R 2022
Bewertung
Harley-Davidson Sportster XL 883 N Iron 2020 vs. KTM 890 Duke R 2022 - Vergleich im Überblick
Der Harley-Davidson Sportster XL 883 N Iron mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 883 Kubik steht die KTM 890 Duke R mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 890 Kubik gegenüber. Die KTM hat mit 121 PS bei 9.250 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Harley-Davidson mit 52 PS bei 6.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der 890 Duke R von 99 Newtonmeter bei 7.750 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 68 Nm Drehmoment bei 4.750 Umdrehungen bei der Sportster XL 883 N Iron.
Bei der Sportster XL 883 N Iron federt vorne eine Telegabel konventionell. Die 890 Duke R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Harley-Davidson vorne eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Sportster XL 883 N Iron auf Schlappen mit den Maßen 100 / 90 - 19 vorne und 150 / 80 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 890 Duke R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Harley-Davidson Sportster XL 883 N Iron misst 1.515 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 735 Millimeter. Die KTM 890 Duke R ist von Radachse zu Radachse 1.482 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 834 Millimeter.
In den Tank der Sportster XL 883 N Iron passen 12,5 Liter Sprit. Bei der 890 Duke R sind es 14 Liter Tankvolumen.
Von der Harley-Davidson Sportster XL 883 N Iron gibt es aktuell 17 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 890 Duke R sind derzeit 13 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden.
Technische Daten im Vergleich
Harley-Davidson Sportster XL 883 N Iron 2020 |
KTM 890 Duke R 2022 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | V | Reihe |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | OHV | DOHC |
| Kühlung | Luft | flüssig |
| Hubraum | 883 ccm | 890 ccm |
| Bohrung | 76,2 mm | 90,7 mm |
| Hub | 96,8 mm | 68,8 mm |
| Leistung | 52 PS | 121 PS |
| U/min bei Leistung | 6000 U/min | 9250 U/min |
| Drehmoment | 68 Nm | 99 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 4750 U/min | 7750 U/min |
| Verdichtung | 9 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Transistor | |
| Antrieb | Riemen | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 5 | 6 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Schmierung | Druckumlauf | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 26 Grad | 65,7 Grad |
| Nachlauf | 117 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 140 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Zweikolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 100 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 16 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2185 mm | |
| Breite | 855 mm | |
| Höhe | 1120 mm | |
| Radstand | 1515 mm | 1482 mm |
| Sitzhöhe von | 735 mm | 834 mm |
| Gewicht fahrbereit | 255 kg | |
| Tankinhalt | 12,5 l | 14 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 160 km/h | |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 166 kg | |
| Reichweite | 295 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 110 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,74 l/100km | |
| Standgeräusch | 96 dB | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Sowohl die neue Sportster XL 883 Iron als auch ihre größere Schwestzer Sportster XL 1200 X Forty-Eight profitieren vom überarbeiteten Fahrwerk - die hinteren Federbeine dämpfen sensibler und sind stufenlos in der Federvorspannung justierbar. Auch die Vorderradgabeln machen dank der progressiven Federwicklung einen besseren Job, das Durchschlagen wird effizient verhindert. Vor allem die fette 49 Millimeter-Gabel an der Forty-Eight schindet auch optisch ordentlich Eindruck.
Bei der KTM 890 Duke R handelt es sich um die sportlichste Evolutionsstufe der 890 Duke. Mehr Leistung, strafferes Fahrwerk, schärfere Bremse - diese Zutaten lassen sie zusammen mit dem ohnehin bereits niedrigen Fahrzeuggewicht zu einem echten Präzisionsgerät werden. Ein schnelles und cooles Bike für Fahrspaß-Fetischisten, ambitionierte Hausstrecken-Heizer und nicht zuletzt auch für Trackday-Besucher eine echte Empfehlung. Die sportliche Positionierung des Oberkörpers und der etwas spitzere Kniewinkeln gehen allerdings zu Lasten des Komforts. Nicht zuletzt ist auch das einstellbare Fahrwerk im Grundsetup wirklich knackig hart abgestimmt. Wer den druckvollen 890er Motor und die hochwertige Elektronik eine Nummer gemütlicher genießen möchte, greift weiterhin guten Gewissens zum Basis-Modell.
- sensibles und stabiles Fahrwerk
- typische Sportster-Motoren mit den nötigen Vibrationen
- bequeme Sitzposition
- akzeptable Schräglagenfreiheit
- Bremsen mit ABS
- etwas schwergängiges Getriebe
- druckvoller und drehfreudiger Motor
- fein dosierbares Ansprechverhalten
- guter (optionaler) Quickshifter
- sportliche Sitzposition sorgt für tolles Vorderradgefühl
- hochwertiges einstellbares Fahrwerk
- kräftige Brembo Bremsen
- niedriges Fahrzeuggewicht
- umfangreiche (teils optionale) Elektronik
- Sitzposition fordernder als am Basis Modell
- straffes Grundsetup nicht jedermanns Sache