Kawasaki Ninja ZX-6R 2013 vs. Suzuki GSX-R 600 2011
Bewertung
Kawasaki Ninja ZX-6R 2013 vs. Suzuki GSX-R 600 2011 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki Ninja ZX-6R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 599 Kubik steht die Suzuki GSX-R 600 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit gleichem Hubraum gegenüber. Die Kawasaki bietet mit 128 PS bei 14.000 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Suzuki mit 125 PS bei 13.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der GSX-R 600 von 69 Newtonmeter bei 11.500 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 67 Nm Drehmoment bei 11.800 Umdrehungen bei der Ninja ZX-6R.
Bei der Ninja ZX-6R federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange von Tokico. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Ninja ZX-6R auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der GSX-R 600 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Kawasaki Ninja ZX-6R misst 1.400 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter. Die Suzuki GSX-R 600 ist von Radachse zu Radachse 1.400 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 810 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 196 kg ist die Suzuki ähnlich schwer wie die Kawasaki mit 191 kg.
In den Tank der Ninja ZX-6R passen 17 Liter Sprit. Bei der GSX-R 600 sind es ebenfalls 17 Liter Tankvolumen.
Von der Kawasaki Ninja ZX-6R gibt es aktuell 117 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki GSX-R 600 sind derzeit 11 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Kawasaki gibt es aktuell 74 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 73 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-6R 2013 |
Suzuki GSX-R 600 2011 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 599 ccm | 599 ccm |
| Bohrung | 67 mm | 67 mm |
| Hub | 42,5 mm | 42,5 mm |
| Leistung | 128 PS | 125 PS |
| U/min bei Leistung | 14000 U/min | 13500 U/min |
| Drehmoment | 66,7 Nm | 68,6 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 11800 U/min | 11500 U/min |
| Verdichtung | 13,3 | 12,8 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Zündung | Digital | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Aluminium |
| Rahmenbauart | Brücken, Perimeter, Strangpressprofil | Twin-Spar |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme Bremssattel | Semi-Schwimmsattel | |
| Technologie | radial, Petal | |
| Marke | Nissin | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | |
| Marke | Tokico | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2090 mm | 2040 mm |
| Breite | 705 mm | 715 mm |
| Höhe | 1115 mm | 1125 mm |
| Radstand | 1400 mm | 1400 mm |
| Sitzhöhe von | 815 mm | 810 mm |
| Gewicht fahrbereit | 191 kg | 196 kg |
| Tankinhalt | 17 l | 17 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Höchstgeschwindigkeit | 260 km/h | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Kawasaki Ninja ZX-6R ist 2026 ein Motorrad, das fast schon gegen den Zeitgeist fährt und genau deshalb so reizvoll ist. Während viele Hersteller die klassische Supersportklasse längst verlassen haben, hält Kawasaki an der Idee eines leichten, hochdrehenden, präzisen und kompromisslosen Sportmotorrads fest. Der 636er-Motor läuft wunderbar weich, bietet oben heraus echte Supersport-Emotion und hat dank etwas mehr Hubraum mehr Nutzbarkeit als klassische 600er. Das Fahrwerk ist präzise, vertrauenerweckend und funktioniert sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke stark. Die Bremse ist standfest und kräftig. Die Elektronik ist nicht die modernste, aber in der Praxis ausreichend und gut abgestimmt.
Das überdurchschnittliche Handling und die sorgenfreien Beschleunigungsmanöver mit der Suzuki tun es einem irgendwie an! Für Ringneulinge kann man sich dieses Motorrad gut vorstellen, da es leicht zu fahren ist, Fehler verzeiht und auch noch über genügend Leistung verfügt, welche noch dazu einfach zu kontrollieren ist!
- seidenweicher und drehfreudiger 636-cm³-Reihenvierzylinder
- starke Laufkultur und sehr gute Dosierbarkeit
- präzises, vertrauenerweckendes Fahrwerk
- kräftige und standfeste Bremsanlage
- sehr gutes Getriebe mit sauber funktionierendem Quickshifter
- modernerer Auftritt mit TFT, LED-Licht und Smartphone-Connectivity
- mehr Alltagstauglichkeit als klassische 600er Supersportler
- enge Ergonomie, vor allem für größere Fahrer
- Quickshifter nur zum Hochschalten
- kein Ride-by-Wire und kein Blipper
- Hinterrad-ABS nicht separat deaktivierbar
- Windschutz serienmäßig eher knapp
- Elektronik nicht auf dem neuesten Supersport-Niveau
- Sicheres Fahrgefühl und doch von hoher Sportlichkeit
- wirkt agil
- niedriges Gewicht
- Für die Rennstrecke relativ geringe Leistung
- relativ langsam auf der Geraden