Yamaha YZF-R6 2012 vs. Kawasaki Ninja ZX-6R 2013
Bewertung
Yamaha YZF-R6 2012 vs. Kawasaki Ninja ZX-6R 2013 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha YZF-R6 mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 599 Kubik steht die Kawasaki Ninja ZX-6R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit gleichem Hubraum gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Ninja ZX-6R von 67 Newtonmeter bei 11.800 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 66 Nm Drehmoment bei 10.500 Umdrehungen bei der YZF-R6.
Bei der YZF-R6 federt vorne eine Telegabel Upside-Down. Die Ninja ZX-6R setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Tokico verbaut.
Bei der Bereifung setzt YZF-R6 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Ninja ZX-6R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Yamaha YZF-R6 misst 1.375 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter. Die Kawasaki Ninja ZX-6R ist von Radachse zu Radachse 1.400 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 191 kg ist die Kawasaki ähnlich schwer wie die Yamaha mit 189 kg.
In den Tank der YZF-R6 passen 17 Liter Sprit. Bei der Ninja ZX-6R sind es ebenfalls 17 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha YZF-R6 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.995 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der Kawasaki Ninja ZX-6R mit 11.294 Euro im Durchschnitt.
Von der Yamaha YZF-R6 gibt es aktuell 21 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Ninja ZX-6R sind derzeit 117 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Yamaha gibt es aktuell 162 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 74 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha YZF-R6 2012 |
Kawasaki Ninja ZX-6R 2013 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 4 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 599 ccm | 599 ccm |
| Bohrung | 67 mm | 67 mm |
| Hub | 42,5 mm | 42,5 mm |
| Leistung | 124 PS | 128 PS |
| U/min bei Leistung | 14500 U/min | 14000 U/min |
| Drehmoment | 65,7 Nm | 66,7 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 10500 U/min | 11800 U/min |
| Verdichtung | 13 | 13,3 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Transistor | Digital |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Motorbauart | Reihe | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Aluminium |
| Rahmenbauart | Deltabox | Brücken, Perimeter, Strangpressprofil |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | |
| Aufnahme Bremssattel | Semi-Schwimmsattel | |
| Technologie | radial, Petal | |
| Marke | Nissin | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | |
| Marke | Tokico | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2040 mm | 2090 mm |
| Breite | 705 mm | 705 mm |
| Höhe | 1095 mm | 1115 mm |
| Radstand | 1375 mm | 1400 mm |
| Sitzhöhe von | 850 mm | 815 mm |
| Gewicht fahrbereit | 189 kg | 191 kg |
| Tankinhalt | 17 l | 17 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Es scheint fast so, als wäre die Yamaha YZF-R6 auf der Rennstrecke geboren. Dass die R6 die kleine Schwester der YZF-R1 ist, ist unschwer zu erkennen. Ob nun das Design, die Ergonomie, de Bremserei, oder die elektronischen Helferlein - Die Renngene sind überall zu spüren! Die R6 stellt ein hervorragendes Stück Ingenieurskunst in der 600er Klasse dar und ist je nach eigenen Vorlieben, sehr wahrscheinlich sogar die aktuell beste 600er - Zumindest für die Rennstrecke. Die Yamaha vermittelt dem Fahrer eine unglaublich hohe Präzision und Feedback übers Vorderrad und das Fahrwerk und ist dabei super handlich! Der Motor ist extrem drehfreudig, möchte aber auch bei Laune gehalten werden. Schade, dass die aktuellste Version der R6 aufgrund von Euro-4 etwas an Leistung hat einbüßen müssen... Troztdem wird sie für die meisten Fahrer von uns das schnellere Rennstreckenmotorrad sein. Und wenn Bedarf besteht, kann man mit einer offenen Abgasanlage (ohne Straßenhomologation) und Mapping nochmals einige PS aus dem Supersportler herauskitzeln. Scharfes Design trifft auf noch schärfere Komponente - TOP!
Die Kawasaki Ninja ZX-6R ist 2026 ein Motorrad, das fast schon gegen den Zeitgeist fährt und genau deshalb so reizvoll ist. Während viele Hersteller die klassische Supersportklasse längst verlassen haben, hält Kawasaki an der Idee eines leichten, hochdrehenden, präzisen und kompromisslosen Sportmotorrads fest. Der 636er-Motor läuft wunderbar weich, bietet oben heraus echte Supersport-Emotion und hat dank etwas mehr Hubraum mehr Nutzbarkeit als klassische 600er. Das Fahrwerk ist präzise, vertrauenerweckend und funktioniert sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke stark. Die Bremse ist standfest und kräftig. Die Elektronik ist nicht die modernste, aber in der Praxis ausreichend und gut abgestimmt.
- TOP Fahrwerk - straff und sportlich
- Extrem starke Bremsen aus der YZF-R1
- Unglaublich scharfes Design!
- Moderne Beleuchtungsanlage - LED lässt grüßen!
- Ausgereiftes Elektronik-Paket an Bord
- Gut ablesbares und übersichtliches Display Interface
- Sehr drehfreudiger Motor - Ein wahres "Orgel Orchester"...
- ...der Motor könnte etwas mehr "Punch" aus der Drehzahlmitte vertragen
- Deutlicher Preisunterschied zur Kawasaki - Der aber gerechtfertigt ist!
- seidenweicher und drehfreudiger 636-cm³-Reihenvierzylinder
- starke Laufkultur und sehr gute Dosierbarkeit
- präzises, vertrauenerweckendes Fahrwerk
- kräftige und standfeste Bremsanlage
- sehr gutes Getriebe mit sauber funktionierendem Quickshifter
- modernerer Auftritt mit TFT, LED-Licht und Smartphone-Connectivity
- mehr Alltagstauglichkeit als klassische 600er Supersportler
- enge Ergonomie, vor allem für größere Fahrer
- Quickshifter nur zum Hochschalten
- kein Ride-by-Wire und kein Blipper
- Hinterrad-ABS nicht separat deaktivierbar
- Windschutz serienmäßig eher knapp
- Elektronik nicht auf dem neuesten Supersport-Niveau