Aprilia Tuareg 660 2026 vs. Ducati DesertX 2024
Bewertung
Aprilia Tuareg 660 2026 vs. Ducati DesertX 2024 - Vergleich im Überblick
Der Aprilia Tuareg 660 mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 659 Kubik steht die Ducati DesertX mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 937 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der DesertX von 92 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 70 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der Tuareg 660.
Bei der Tuareg 660 federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba. Die DesertX setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba.
Die Aprilia Tuareg 660 bietet mit 240 mm vorne und 240 mm hinten einen vergleichbaren Federwerg als die Ducati DesertX mit 230 mm vorne und 220 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Aprilia vorne eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo. Die Ducati vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 265 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tuareg 660 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der DesertX Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.
Der Radstand der Aprilia Tuareg 660 misst 1.525 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 860 Millimeter. Die Ducati DesertX ist von Radachse zu Radachse 1.608 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 875 bis 890 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 223 kg ist die Ducati deutlich schwerer als die Aprilia mit 204 kg.
In den Tank der Tuareg 660 passen 18 Liter Sprit. Bei der DesertX sind es 21 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Aprilia Tuareg 660 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 9.532 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Ducati DesertX mit 13.988 Euro im Durchschnitt.
Von der Aprilia Tuareg 660 gibt es aktuell 47 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati DesertX sind derzeit 45 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Aprilia gibt es aktuell 2 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Ducati wurde derzeit 13 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Aprilia Tuareg 660 2026 |
Ducati DesertX 2024 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | V |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | Desmodromik, DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 659 ccm | 937 ccm |
| Bohrung | 81 mm | 94 mm |
| Hub | 63,93 mm | 67,5 mm |
| Leistung | 80 PS | 110 PS |
| U/min bei Leistung | 9250 U/min | 9250 U/min |
| Drehmoment | 70 Nm | 92 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | 6500 U/min |
| Verdichtung | 13,5 | 13,3 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | ja |
| Grad | 90 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 63,3 Grad | 62,4 Grad |
| Nachlauf | 113,3 mm | 122 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Kayaba | Kayaba |
| Durchmesser | 43 mm | 46 mm |
| Federweg | 240 mm | 230 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Marke | Kayaba | Kayaba |
| Federweg | 240 mm | 220 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | 320 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | Semi-Schwimmsattel |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial, Monoblock | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 260 mm | 265 mm |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Moderne Elektronik | Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2220 mm | |
| Breite | 965 mm | |
| Radstand | 1525 mm | 1608 mm |
| Sitzhöhe von | 860 mm | 875 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 187 kg | 202 kg |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 204 kg | 223 kg |
| Tankinhalt | 18 l | 21 l |
| Führerscheinklassen | A2, A | A2, A |
| Reichweite | 450 km | 375 km |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 99 g/km | 133 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4 l/100km | 5,6 l/100km |
| Sitzhöhe bis | 890 mm | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer, Beleuchtung | Connectivity, Griffheizung, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Aprilia Tuareg 660 ist eine extrem leichtgängige Reiseenduro. Das gilt für den linear hochdrehenden Motor, die feine Kupplung und das niedrige Gewicht der Italienerin. Vor allem Offroad kann sie damit punkten. Bei der Bosnia Rally machte sie fast alles mit und konnte selbst im knackigen Gelände überzeugen. Kleine Schwachstellen, wie ein zu schnell absterbender Motor und eine bruchgefährdete Schraube am Schalthebel, können den Spaß auf ihr kaum trüben. Mit ihren mächtigen Federwegen ist das Leichtgewicht interessant für alle Reiseenduro-Piloten, die Offroad-Ambitionen besitzen, aber mehr Elektronik möchten als in der puristischen Yamaha Tenere.
Die neue DesertX ist das letzte Ducati-Modell, welches nun auf den neuen 890er-V2-Motor baut. Und es ist auch das Modell, welches am meisten von dem neuen Aggregat profitiert. Sie ist weiterhin so sportlich, abenteuerlustig und stabil wie bisher, kann durch den umgänglichen Motor aber auch im Alltag oder im technischeren Gelände punkten. Den größten Raum für Verbesserungen gibt es beim Langstrecken-Komfort, doch das ist schon jammern auf hohem Niveau. Die neue DesertX ist ein sehr rundes Gesamtpaket, mit richtig viel Performance auf und abseits des Asphalts und kaum nennenswerter Schwächen.
- Lineare, fein dosierbare Leistungsentfaltung
- Fein dosierbare Kupplung
- Gelungene Ergonomie, sitzend wie stehend
- Üppiges, gut funktionierendes Elektronik-Paket
- Gutes Fahrwerk mit langen Federwegen
- Motor hat wenig Schwungmasse, neigt zum schnellen Absterben
- Hinterradbremse beißt für losen Untergrund etwas zu scharf zu
- Wenig robuste Aluguss-Schraube am Schalthebel als Schwachstelle bei Umfallern/Stürzen
- sehr kontrollierbarer, dennoch sportlich drehfreudiger V2-Motor
- starkes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen
- sehr gute Getriebeabstufung
- hohe Fahrwerksstabilität
- sehr gute Offroad-Ergonomie
- fein abgestimmte Elektronik
- gutes Gefühl fürs Vorderrad
- präzise Dosierbarkeit der Vorderbremse
- Pragmatische Verbesserungen im Vergleich zu Vorgängermodell
- serienmäßiger Tempomat, Quickshifter und USB-A sowie USB-C
- kaum Gewichtsersparnis gegenüber dem Vorgänger
- kleinerer Haupttank - mäßige Reichweite von knapp 300 km
- Windschutz bei 1,85 m am Helm eher mittelmäßig
- Quickshifter teils empfindlich bei unabsichtlichen Kontakt mit Stiefeln
- Hinterradbremse mit viel Leerweg
- Soziusfußraste bei großen Stiefeln etwas im Weg