Aprilia Caponord 1200

Aprilias neue Caponord 1200 mit V2 Power, italienischem Design und infernalischem Klang.

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Sechs Großenduros im Vergleich. Aprilia, BMW, Ducati, Honda, KTM, Triumph. (>Zum Vergleichstest)
 
Bigenduro-Test: Aprilia Caponord 1200 Sechs Großenduros im direkten Vergleich – Aprilia Caponord 1200. Bigenduro-Test – Aprilia Caponord 1200 im Fokus. Wem der Name Caponord irgendwie bekannt vorkommt, hat keine Halluzinationen – es gab schon mal eine Aprilia Caponord. Nach einigen Jahren Abstinenz wagen sich die Italiener mit der Caponord 1200 aber wieder in das heiß umkämpften Segment der Großenduros. Wie der Name schon sagt, hat der kräftige V-Zweizylindermotor 1200 Kubik, was nicht nur am Papier sondern auch im wahren Leben für ordentlichen Punch aus den zwei Zylindern sorgt. Die Optik orientiert sich vor allem an der Front am hauseigenen Superbike RSV4, mit deren radikaler Sitzposition hat die Caponord aber glücklicherweise nichts am Hut. Vielmehr ist sie auch mit schlauen Details wie Tempomat und Koffersystem (optional) auf die ganz große Reise ausgelegt.
   
Galerie Fahrfotos
Aprilia Caponord 1200 (49 Fotos)
Aprilia 1200 Caponord 2013

kotKots Meinung: Würde ich beim Motorradkauf nach Gehör entscheiden, hätte ich mich beim ersten Röhrer des V2 zweifellos sofort für die Aprilia entschieden. Daran hätten auch die daraufhin empfangenen visuellen Informationen nichts geändert, denn die Caponord protzt nicht mit Bildgewalt und italienischem Machismo wie die Duc, sondern überrascht mit Geradlinigkeit und nobler Zurückhaltung. Trotzdem wirkt sie noch schnittiger und sportlicher als die KTM. Sie fährt auch noch gut, doch genau das ist ihr Problem. Von Sound und Sicht allein kann eine Bigenduro nicht leben. Der Capo fehlt eindeutig ein Alleinstellungsmerkmal, eine Ecke, eine Kante und ein stichhaltiges Argument, wieso man sich nicht für eine der anderen Kandidatinnen, sondern gerade für sie entscheiden sollte.

Arlos Meinung: Würde man die Leistungsdaten der Caponord nicht kennen und sie anhand von Sound und Optik einschätzen müssen, würden die meisten der Aprilia wahrscheinlich 40 Pferde mehr zutrauen. Tatsächlich spielt die Capo mit ihren 125 Pferden allerdings im unteren Mittelfeld. Trotzdem hat ihr V2 im direkten Vergleich einfach den herrlichsten Sound aller verglichenen Modelle. Dazu passend auch ihre Optik, gemeinsam mit der Duc darf sie sich um die Krone der schönsten Reiseenduro streiten. Ansonsten ist die Capo ein gutes Motorrad, sie ist in keinem Punkt die schlechteste und bis auf Sound und Optik ragen ihre Leistungen auch nirgends besonders heraus. Guter Durchschnitt, mit dem man, wie der Name schon sagt, auch gerne mal ans Nordkap fahren kann.
 
 

Aprilia 1200 Caponord 2013 Aprilia 1200 Caponord 2013
Ganz die Schwester. Das Superbike RSV4 diente der Caponord nicht nur bei der Front als Vorlage. Sowohl die vordere USD-Gabel als auch das hintere Federbein lassen sich bei der Caponord im Travel Pack elektronisch verstellen.

Galerie Details Aprilia Caponord 1200 (29 Fotos)

Aprilia 1200 Caponord 2013 Aprilia 1200 Caponord 2013
Auch der Schwinge ließ Aprilia feinstes italienisches Design angedeihen. Triangle des Klangs. Der V2 bringt Berge zum Beben und Wiesen zum Vibrieren. Was Besseres fiel uns jetzt nicht ein. Einfach geil!

Vaulis Meinung: Die Caponord 1200 lebt meiner Meinung nach von ihrem V-Zweizylindermotor, der nicht nur besonders gut anschiebt, sondern auch so klingt, als hätte Aprilia vorrangig begnadete Soundingenieure in der Firma. Fahrwerk und Handling kommen mit der tollen Motorperformance allerdings nicht ganz mit, die Caponord lässt sich schon schön bitten, um die Ecken zu fahren. Und sehr sportlichen Naturen ist das Fahrwerk bestimmt etwas zu soft. Damit ist sie aber auch eine besonders gute Reisebegleiterin, die den nötigen Komfort auf Langstrecken bietet. Die Optik finde ich sehr gelungen, zwar sollte es Aprilia nicht übertreiben, die Front aller Modelle an jene der RSV4 anzubiedern, bei der Capo passt das Dreiaugengesicht aber gut und sie wirkt optisch sportlicher als sie in Wahrheit ist.
Nasty Nils´ Meinung: Die neue Reiseenduro von Aprilia fährt gut, aber nirgendwo besser als ein Mitbewerber. Die Kollegen kritisierten teilweise die Schräglagenfreiheit oder das Einlenkverhalten. Ich war mit dem Fahrverhalten offen gesagt in weiten Teilen sehr happy. Nur in Wechselkurven war mir die Dämpfung etwas zu soft. Die flinke Optik täuscht da etwas - die Aprilia ist ein sehr komfortables Reisemotorrad.
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Fotos: Kukla

Bericht vom 19.06.2013 | 32.295 Aufrufe

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