Triumph Tiger 800 XC 2012 vs. Suzuki V-Strom 1000 2014

Triumph Tiger 800 XC 2012

Suzuki V-Strom 1000 2014

Bewertung

Triumph Tiger 800 XC 2012
vs.
Suzuki V-Strom 1000 2014

Triumph Tiger 800 XC 2012 vs. Suzuki V-Strom 1000 2014 - Vergleich im Überblick

Der Triumph Tiger 800 XC mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 799 Kubik steht die Suzuki V-Strom 1000 mit ihrem 4-Takt Motor mit 1.037 Kubik gegenüber.

Bei der Tiger 800 XC federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa und hinten auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Federbein von Showa. Die V-Strom 1000 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Vierkolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange von Nissin. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Tiger 800 XC auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der V-Strom 1000 Reifen in den Größen 110/80-19 vorne und 150/70-17 hinten.

Der Radstand der Triumph Tiger 800 XC misst 1.568 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 865 Millimeter. Die Suzuki V-Strom 1000 ist von Radachse zu Radachse 1.555 mm lang.

In den Tank der Tiger 800 XC passen 19 Liter Sprit. Bei der V-Strom 1000 sind es 20 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Triumph Tiger 800 XC beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 6.772 Euro und ist damit günstiger als der Preis der Suzuki V-Strom 1000 mit 8.242 Euro im Durchschnitt.

Von der Triumph Tiger 800 XC gibt es aktuell 4 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki V-Strom 1000 sind derzeit 76 Modelle verfügbar. Für die Triumph gibt es aktuell 61 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 86 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Triumph Tiger 800 XC 2012

Suzuki V-Strom 1000 2014

Triumph Tiger 800 XC 2012 Suzuki V-Strom 1000 2014
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe
Zylinderzahl 3
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig
Hubraum 799 ccm 1037 ccm
Bohrung 74 mm 100 mm
Hub 61,9 mm 66 mm
Leistung 95 PS 100 PS
U/min bei Leistung 9300 U/min 8000 U/min
Drehmoment 79 Nm 103 Nm
U/min bei Drehmoment 7850 U/min 4000 U/min
Verdichtung 12 11,3
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Antihopping
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 6
Taktung 4-Takt
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Showa
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Marke Showa
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe
Federbein Monofederbein
Bremsen vorne
Kolben Vierkolben Vierkolben
Technologie radial radial, Monoblock
Marke Nissin
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Nissin
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 110 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 80 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2215 mm 2285 mm
Breite 865 mm 865 mm
Radstand 1568 mm 1555 mm
Sitzhöhe von 865 mm
Gewicht fahrbereit 215 kg
Tankinhalt 19 l 20 l
Führerscheinklassen A A
Höhe 1410 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 228 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Triumph Tiger 800 XC

Fazit von kot vom 09.07.2016:

Suzuki V-Strom 1000

Fazit von Der Horvath vom 04.10.2019:

Die Neuauflage der Tiger 800 XC darf als durchaus gelungen gewertet werden, bereits die "herkömmliche" Version kann dank Ride-by-Wire-System und serienmäßiger Traktionskontrolle und ABS (beide abschaltbar) viel mehr als die Vorgängerin. Wer sich öfters ins Gelände wagt, was dank der großen Räder und Speichenfelgen durchaus im Sinne der Konstrukteure ist, sollte aber die knapp 1000 Euro teurere Tiger 800 XCx wählen. Durch die frei wählbaren Fahrmodi kann die x-Version optimal auf das jeweilige Terrain abgestimmt werden. Zusätzlich gibt es einen Motorschutzbügel, selbstrückstellende Blinker, Tempomat, Hauptständer, Unterfahrschutz, eine zusätzliche 12V-Steckdose und Handprotektoren - was den Aufpreis wohl mehr als rechtfertigt.

Auch wenn Suzuki vielleicht nicht so viel Arbeit in die Entwicklung der V-Strom gesetzt hat, wie die Konkurrenz in Reiseenduros, kann die Suzuki diesen Umstand zu ihrem Vorteil ausnutzen. In einer Welt mit umfangreichen Elektronikpaketen steht sie im Modelljahr 2019 noch sehr puristisch dar, einzig das Kurven-ABS deutet Innovation an. Viele Kunden wünschen sich ein einfaches Motorrad und genau diese Zielgruppe spricht die V-Strom 1000 an. Ihr kerniger V2 versprüht endlosen Charakter und ist dank jahrelanger Erprobung ein kugelsicherer Begleiter. In Kombination mit dem potenten Fahrwerk und der entspannten Sitzposition erhält man mit der Suzuki V-Strom 1000 eine sportlich zu bewegende Reiseenduro, die sich in der heutigen Welt gegen die Digitalisierung von Motorrädern stellt.

  • toller Dreizylinder-Motor
  • cooler Sound
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr handlich
  • dank langer Federwege geländetauglich
  • komfortables Fahrwerk
  • wählbare Fahrmodi
  • einstellbares ABS
  • einstellbare Traktionskontrolle
  • umfangreiche Ausstattung
  • optisch kaum von der Vorgängerin unterscheidbar
  • Windschutz nicht optimal
  • Fußrasten schleifen früh bei sehr sporlticher Fahrweise
  • charaktervoller V2
  • ausgereifte Technik
  • stabiles Fahrverhalten
  • Kurven ABS
  • bequeme Sitzposition
  • gut ablesbare Armaturen
  • für Puristen die perfekte Reiseenduro
  • Technisch nicht am aktuellsten Stand
  • Elektronikpaket kann mit der Konkurrenz nicht mithalten

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