Triumph Tiger 800 2012 vs. KTM 690 Duke 2014

Triumph Tiger 800 2012

KTM 690 Duke 2014

Bewertung

Triumph Tiger 800 2012
VS.
KTM 690 Duke 2014
 

Triumph Tiger 800 2012 vs. KTM 690 Duke 2014 - Vergleich im Überblick

Der Triumph Tiger 800 mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 799 Kubik steht die KTM 690 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 690 Kubik gegenüber. Die Triumph hat mit 95 PS bei 9.300 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur KTM mit 68 PS bei 7.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der Tiger 800 von 79 Newtonmeter bei 7.850 Touren bietet etwas mehr Schub als die 70 Nm Drehmoment bei 5.500 Umdrehungen bei der 690 Duke.

und hinten auf ein in Zugstufe verstellbares Federbein von Showa. Die 690 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Vierkolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange von Nissin. Die KTM vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt Tiger 800 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 80 - 19 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 690 Duke Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Triumph Tiger 800 misst 1.555 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die KTM 690 Duke ist von Radachse zu Radachse 1.466 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter.

In den Tank der Tiger 800 passen 19 Liter Sprit. Bei der 690 Duke sind es 14 Liter Tankvolumen.

Von der Triumph Tiger 800 gibt es aktuell 5 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 690 Duke sind derzeit 30 Modelle verfügbar. Für die Triumph gibt es aktuell 18 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 10 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Triumph Tiger 800 2012

KTM 690 Duke 2014

Triumph Tiger 800 2012 KTM 690 Duke 2014
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe
Zylinderzahl 3 1
Ventilsteuerung DOHC Kipphebel, OHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 799 ccm 690 ccm
Bohrung 74 mm 102 mm
Hub 61,9 mm 84,5 mm
Leistung 95 PS 68 PS
U/min bei Leistung 9300 U/min 7500 U/min
Drehmoment 79 Nm 70 Nm
U/min bei Drehmoment 7850 U/min 5500 U/min
Verdichtung 12 12,6
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Antihopping
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6
Taktung 4-Takt
Starter Elektro
Fahrwerk vorne
Marke Showa WP
Einstellmöglichkeit Zugstufe
Aufhängung Telegabel Upside-Down
Fahrwerk hinten
Marke Showa WP
Einstellmöglichkeit Zugstufe
Bremsen vorne
Kolben Vierkolben Vierkolben
Technologie radial radial
Marke Nissin Brembo
Aufnahme Festsattel
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel Schwimmsattel
Marke Nissin Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS Ride by Wire
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 80 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 19 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2215 mm
Breite 795 mm
Radstand 1555 mm 1466 mm
Sitzhöhe von 830 mm 835 mm
Gewicht fahrbereit 210 kg
Tankinhalt 19 l 14 l
Führerscheinklassen A A
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 149,5 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Triumph Tiger 800 2011

Triumph Tiger 800

Fazit von kot vom 13.07.2011:

KTM 690 Duke 2012

KTM 690 Duke 2012

Fazit von nastynils vom 14.04.2025:

Scheint so, als hätte Triumph ein Motorrad gebaut, das den am stärksten ausgeprägten Charakterzug bei Wildkatzen - die Geschmeidigkeit - zum obersten Prinzip seiner Dynamik gemacht hat. Die Tiger ist elegant, beherrscht und überlegt im Einsetzen ihrer Kraft.

Die KTM 690 Duke bleibt auch mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Einführung ein faszinierendes Motorrad mit eigenständigem Charakter. Der Versuch, die rebellische Duke zu einem massentauglicheren Motorrad zu machen, hat sich als erfolgreiche Strategie erwiesen. Die Kombination aus überragendem LC4-Motor, direktem Handling und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis macht sie nach wie vor zu einer attraktiven Option für Fahrer, die das Besondere suchen. Obwohl neuere Zweizylinder-Modelle in puncto Laufkultur und Komfort überlegen sind, bietet die 690 Duke eine Unmittelbarkeit und einen Charakter, den nur ein großer Einzylinder liefern kann. Als Gebrauchtmotorrad hat sie sich als erstaunlich wertstabil und langlebig erwiesen – vorausgesetzt, man achtet auf regelmäßige Wartung.

  • Homogene Kraftentwicklung
  • ruhiges Fahrgefühl
  • lauter Sound
  • ABS.
  • Getriebe beim munteren Übersetzungswechsel etwas hakelig.
  • Überragender LC4-Einzylindermotor mit einzigartigem Charakter
  • Hervorragendes Leistungsgewicht (2,29 kg/PS)
  • Direktes, präzises Handling in allen Fahrsituationen
  • Gute Wertstabilität und überraschende Langlebigkeit
  • Abschaltbares ABS und effektive Anti-Hopping-Kupplung
  • Geringer Verbrauch (3,5-4 Liter/100 km)
  • Fahrwerk ohne Einstellmöglichkeiten mit begrenzten Reserven
  • Mittelmäßige Schaltpräzision, besonders bei höheren Laufleistungen
  • Lichtmaschine als potenzielle Schwachstelle bei höheren Kilometerzahlen
  • Kupplungsspiel muss häufiger nachgestellt werden
  • Bei sehr niedrigen Drehzahlen im Teillastbereich "peitschende" Kette
  • Leichte Vibrationen bei höheren Drehzahlen (besonders vor 2016)