KTM 390 SMC R 2026 vs. Yamaha MT-07 2026

KTM 390 SMC R 2026

Yamaha MT-07 2026

Bewertung

KTM 390 SMC R 2026
VS.
Yamaha MT-07 2026
 

KTM 390 SMC R 2026 vs. Yamaha MT-07 2026 - Vergleich im Überblick

Der KTM 390 SMC R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 399 Kubik steht die Yamaha MT-07 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 73 PS bei 8.750 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur KTM mit 45 PS bei 8.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der MT-07 von 68 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 39 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der 390 SMC R.

Bei der 390 SMC R federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die MT-07 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Die KTM 390 SMC R hat mit 230 mm vorne und 230 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die Yamaha MT-07 mit 130 mm vorne und 130 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Bybre und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Bybre. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt 390 SMC R auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-07 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der KTM 390 SMC R misst 1.453 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 860 Millimeter. Die Yamaha MT-07 ist von Radachse zu Radachse 1.400 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.

In den Tank der 390 SMC R passen 9 Liter Sprit. Bei der MT-07 sind es 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM 390 SMC R beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.899 Euro und ist damit preislich ähnlich wie der Preis der Yamaha MT-07 mit 6.550 Euro im Durchschnitt.

Von der KTM 390 SMC R gibt es aktuell 34 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-07 sind derzeit 85 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden.

Technische Daten im Vergleich

KTM 390 SMC R 2026

Yamaha MT-07 2026

KTM 390 SMC R 2026 Yamaha MT-07 2026
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Hubraum 398,7 ccm 689 ccm
Bohrung 89 mm 80 mm
Hub 64 mm 68,6 mm
Leistung 45 PS 73,4 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min 8750 U/min
Drehmoment 39 Nm 68 Nm
U/min bei Drehmoment 7000 U/min 6500 U/min
Verdichtung 12,6 11,5
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Ganganzahl 6 6
Motorbauart Reihe
Kühlung flüssig
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor
Antrieb Kette
Getriebe Gangschaltung
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Gitterrohr Brücken
Lenkkopfwinkel 65,5 Grad
Nachlauf 93 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke WP
Durchmesser 43 mm
Federweg 230 mm 130 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 230 mm 130 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe Federvorspannung, Zugstufe
Aufhängung Zweiarmschwinge
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 298 mm
Kolben Zweikolben Vierkolben
Aufnahme Bremssattel Schwimmsattel
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Technologie radial radial
Marke Bybre
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm 245 mm
Kolben Einkolben
Aufnahme Bremssattel Schwimmsattel
Marke Bybre
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Moderne Elektronik ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle, Moderne Elektronik
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1453 mm 1400 mm
Sitzhöhe von 860 mm 805 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 154 kg
Tankinhalt 9 l 14 l
Führerscheinklassen A2 A2, A
Reichweite 264 km 333 km
Euro Norm Euro 5+
CO²-Ausstoß kombiniert 79 g/km 98 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,4 l/100km 4,2 l/100km
Länge 2085 mm
Breite 780 mm
Höhe 1105 mm
Bodenfreiheit 150 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 183 kg
Ausstattung
Ausstattung LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung Connectivity, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 390 SMC R 2025

How to Supermoto: Straßen- vs. Racing-SuMos

Fazit von NoPain vom 02.02.2026:

Yamaha MT-07 2025

Test Yamaha MT-07 2025

Fazit von Philipp vom 30.03.2025:

Die KTM 390 SMC R ist keine abgespeckte 690 und auch kein verkleidetes Duke-Derivat, sondern eine eigenständige Interpretation des Supermoto-Themas - zugänglich, alltagstauglich und trotzdem mit genügend Schärfe für ernsthafte Schräglagen. Sie bringt keine brachiale Radikalität mit, sondern ein cleveres Gesamtpaket, das urbanes Fahren, Afterwork-Runden und gelegentliche Streckenausflüge souverän abdeckt. Der Motor läuft drehfreudig, das Fahrwerk lässt sich fein abstimmen, die Bremsen funktionieren überdurchschnittlich gut und die Ergonomie erlaubt auch mal eine längere Etappe - ohne dass man danach seine Knie einzeln aus dem Tankdeckel fischen muss. Mit einem Einstiegspreis von 6.299 Euro in Deutschland (zzgl. Nebenkosten) und 6.999 Euro in Österreich (inkl. NoVA) bleibt sie im Preisrahmen vernünftig - besonders angesichts der umfangreichen Ausstattung mit TFT-Display, Traktionskontrolle, Supermoto-ABS und einem optionalen Quickshifter. Kurz gesagt: Wer ein A2-taugliches Bike mit Charakter sucht, das sich nicht nur fahren, sondern auch verstehen lässt, bekommt mit der 390 SMC R eine gelungene Mischung aus Vernunft und Querverhalten. Und das ist am Ende vielleicht genau das, was dem Supermoto-Markt bisher gefehlt hat.

Die neue Yamaha MT-07 ist die Beste, die es je gab. Die Kritikpunkte und die Wünsche der MT-07-Fahrer wurden gehört und umgesetzt. Die neue MT-07 fährt in jedem Belang besser, stabiler und macht die Spreizung noch größer: Sowohl Anfänger und Einsteiger werden mit ihr zurechtkommen, als auch bereit sehr routinierte Piloten, da sie nun ein reiferes, potenteres Motorrad ist. Die Lücke zur Konkurrenz hat sie geschlossen, nur bei der reinen Motorleistung hat man noch 10-20 PS Rückstand auf die Konkurrenz. Das ist aber nicht weiter schlimm, da der CP2-Motor trotzdem ein Garant für Fahrspaß und ein breites Grinsen unterm Helm ist. Ob man das optionale Y-AMT-Getriebe wählen sollte oder nicht, sollte man unbedingt selbst im Rahmen einer Probefahrt ausprobieren - der Aufpreis dafür ist human. Daher: Großes Lob an die Yamaha-Ingenieure, die ihren Megaseller deutlich aufgewertet haben, ohne den Charakter der MT-07 zu verändert. Ein Problem hat Yamaha jetzt aber doch: Die Restwerte der bisherigen drei Generationen werden wohl purzeln, denn die Unterschiede zur aktuellen Generation sind spürbar groß. Und bekanntlich ist das Bessere der Feind des Guten.

  • Attraktiver Einstiegspreis bei umfangreicher Serienausstattung
  • Drehfreudiger, kräftiger Einzylinder
  • Lange Serviceintervalle (10.000 km)
  • Agil, stabil und gut kontrollierbar - auch für Einsteiger
  • WP APEX-Fahrwerk einstellbar
  • Gute Balance zwischen Sportlichkeit und Alltagskomfort
  • Standfeste Vorderbremse (320 mm, ByBre)
  • Supermoto-ABS am Hinterrad deaktivierbar/ Klarer Druckpunkt
  • Gelungene Optik mit Underfloor-Auspuff
  • Durchgehende Sitzbank, angenehme Sitzhöhe (860 mm)
  • Einstellbare Rasten, gute Ergonomie-Details
  • Agiles, neutrales Lenkverhalten/ Gut abgestimmte Übersetzung
  • Relativ schwer für eine 390er (163 kg vollgetankt) - bedingt durch A2-Konformität
  • Sitzhöhe für ganz kleine Fahrer:innen (unter 1,70 m) eventuell grenzwertig
  • deutlich besseres Fahrwerk, vor allem das Gabelupgrade war wichtig
  • charismatischer Motor, der noch immer einen guten Sound hat (trotz Euro 5+)
  • fahraktive, bessere Sitzposition als die Vorgängermodelle
  • neue Elektronik (keine IMU), gute Ausstattung
  • optional Y-AMT Automatikgetriebe verfügbar
  • frische Optik
  • viele Originalzubehörteile
  • Y-AMT braucht für Sportfahrer noch etwas Feintuning
  • Quickshifter nur gegen Aufpreist
  • Tempomat nur in Verbindung mit Y-AMT erhältlich
  • am Papier in Sachen Motorleistung der Konkurrenz noch immer unterlegen

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