Top 10 Günstige Einsteiger Naked Bikes 2026

Viel Fahrspaß für wenig Geld und A2 Fahrer

Leicht, leistbar und trotzdem richtig spaßig: Günstige Einsteiger Naked Bikes sind 2026 stärker denn je. Die Jury der 1000PS Top Awards kürt die besten Motorradmodelle des Segments.

1000PS Top Awards: Die Empfehlungen der 1000PS Redaktion

Günstige Einsteiger Naked Bikes sind die perfekte Wahl für alle, die in die Motorradwelt starten oder nach längerer Pause wieder einsteigen möchten. In dieser Kategorie treten Motorräder mit weniger als 700 cm³ Hubraum an. Ihre Leistung liegt meist zwischen rund 40 und 80 PS. Viele Modelle können direkt mit dem A2-Führerschein gefahren werden, andere müssen dafür noch gedrosselt werden. Der große Vorteil dieser Klasse liegt in der Mischung aus niedrigen Kosten, einfacher Bedienbarkeit und hohem Alltagsnutzen. Gegenüber großen Naked Bikes bieten sie weniger Spitzenleistung, sind dafür aber leichter, handlicher und oft verzeihender. Genau deshalb eignen sie sich ideal für Fahranfänger, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike für Stadt, Landstraße und Alltag suchen.


So entstehen die 1000PS Top Awards 2026

Die Jury der 1000PS Top Awards besteht aus erfahrenen Testern: Nils, Poky, Horvath, Gregor, Philipp, Mex, Carlos, Martin Bauer, Wolf, Arlo, NoPain, Clemo und Frankee. Bewertet werden alle Motorradmodelle, die 2026 bei den Herstellern neu erhältlich sind. Es müssen also nicht zwingend komplett neue Modelle des Jahrgangs 2026 sein. Jeder Tester erstellt unabhängig seine persönliche Rangliste. Nicht gewählte Motorräder werden rechnerisch mit Platz 15 bewertet. Aus allen Einzelrankings ergibt sich der Durchschnittswert und damit die Gesamtwertung. Weil nicht jeder Tester in jedem Segment Experte ist, konnten einzelne Kategorien ausgelassen werden. Dadurch fließen in manchen Klassen weniger Bewertungen ein, das Ergebnis bleibt aber unverfälscht. Motorräder, die nur kurz verfügbar waren oder nur von wenigen Juroren gefahren wurden, konnten folgerichtig auch nur von diesen aktiv bewertet werden. Bei den übrigen Testern wurden sie rechnerisch mit Platz 15 berücksichtigt.


Die Jury der 1000PS Top Awards 2026
Die Jury der 1000PS Top Awards 2026

Starkes Mittelfeld bei günstigen Einsteiger Naked Bikes

Bevor die Podiumsplätze aufgelöst werden, lohnt sich der Blick auf das Feld dahinter. Denn gerade bei den günstigen Einsteiger Naked Bikes zeigt sich 2026 eine beeindruckende Dichte. Auf Rang 4 landet die KTM 390 Duke mit einem Punktestand von 6,54. Direkt dahinter folgen gleich zwei Motorräder mit identischem Ergebnis: Die Husqvarna Vitpilen 401 und die Triumph Speed 400 teilen sich mit jeweils 6,92 Punkten Platz 5. Nur 0,38 Punkte trennen die KTM von diesen beiden Verfolgern. Auch die Honda CB500 Hornet bleibt mit 8,08 Punkten in Reichweite und zeigt, dass klassische Einsteigerqualitäten weiterhin gefragt sind. Dahinter folgen Aprilia Tuono 457, Royal Enfield Guerilla 450 und Yamaha MT-03. Die Top 10 beweisen damit, wie breit das Segment geworden ist: vom leichten Einzylinder über den zugänglichen Zweizylinder bis hin zu besonders sportlich auftretenden Einsteiger-Nakeds.


Juryverhalten zeigt viele unterschiedliche Einsteiger Konzepte

Die Einzelwertungen machen deutlich, dass es in dieser Kategorie nicht nur um Leistung oder Preis geht. Einige Modelle punkten mit sehr konstanten Bewertungen, andere sammeln starke Einzelplatzierungen, polarisieren aber stärker. Gerade die KTM 390 Duke, Husqvarna Vitpilen 401 und Triumph Speed 400 zeigen, wie unterschiedlich moderne Einsteiger-Nakeds interpretiert werden können. Die KTM setzt auf maximale Agilität und sportliche Schärfe, die Husqvarna auf reduziertes Design und eigenständigen Auftritt, die Triumph auf klassischen Stil und zugängliche Fahrbarkeit. Auch die Honda CB500 Hornet wird von mehreren Juroren hoch eingeschätzt, bleibt aber durch einzelne schwächere Platzierungen hinter den vorderen Rängen. In dieser Klasse entscheidet am Ende nicht nur, welches Motorrad am stärksten ist, sondern welches Gesamtpaket aus Handling, Alltagstauglichkeit, Technik, Preis und Spaßfaktor am besten funktioniert.


Top 3 von 2025 auf 2026: neue Kräfteverhältnisse

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich bei den günstigen Einsteiger Naked Bikes viel verändert. Ein Modell konnte seine Spitzenposition behaupten, dahinter rücken aber zwei neue Motorräder auf das Podium. Dadurch verliert Triumph in dieser Kategorie beide Top-3-Plätze aus dem Vorjahr. Die Trident 660, 2025 noch auf Platz 2, ist in dieser Kategorie nicht mehr in den Top 3 vertreten, allerdings aus einem anderen Grund, als man zuerst meinen würde. Sie wurde heuer nämlich mit mehr Leistung ausgestattet, landet dadurch in der Kategorie der Naked Bikes bis 95 PS und schlägt sich dort sehr gut. Die Triumph Speed 400, 2025 noch auf Platz 3, muss sich 2026 trotz starkem Ergebnis mit dem geteilten fünften Rang begnügen. Besonders auffällig ist der Aufstieg eines chinesischen Herstellers in die Spitzengruppe. Das zeigt, dass sich Marken aus China langsam, aber sicher auch unter die Topmodelle mischen – besonders in kleineren Hubraumklassen. Nach starken Ergebnissen bei den Einsteiger-Reiseenduros gelingt dieser Schritt nun auch bei den Einsteiger-Nakeds.


Platz 3: Kawasaki Z650 S bleibt der sichere Allrounder

Die Kawasaki Z650 / S fährt bei den günstigen Einsteiger Naked Bikes 2026 auf Platz 3 und bestätigt damit den Ruf der Baureihe als verlässlicher Allrounder für Einsteiger und Wiedereinsteiger. Die Z650 gehört seit Jahren zu den etablierten Naked Bikes dieser Klasse. 2026 bringt die S-Version mehr Komfort, moderne Technik und ein frisches Design ins Paket. In Fahrberichten wird vor allem ihre Zugänglichkeit hervorgehoben: leichtes Handling, berechenbarer Motor, angenehme Ergonomie und ein sehr unkompliziertes Fahrverhalten. Der Zweizylinder bietet genug Leistung für Landstraße und Alltag, bleibt aber kontrollierbar und überfordert weniger erfahrene Fahrer nicht. Positiv fallen außerdem die Zuverlässigkeit, das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis, die Assist- und Rutschkupplung, LED-Beleuchtung und die serienmäßige Traktionskontrolle auf, die gerade bei feuchter Straße ein Sicherheitsplus bringt. Auch kleinere Fahrer profitieren von der kompakten Bauweise. Kritik gibt es daran, dass die Z650 im Vergleich zu besonders modernen oder emotionaleren Konkurrenten etwas nüchtern wirken kann. Auch wer maximale Ausstattung oder besonders sportliche Schärfe sucht, findet anderswo mehr Reiz. Ihr Podiumsplatz zeigt aber: Ein gutes Einsteiger-Naked muss nicht spektakulär sein, sondern Vertrauen schaffen und im Alltag funktionieren.


Platz 2: CFMOTO 675NK mischt die Klasse auf

Die CFMOTO 675NK sichert sich Platz 2 und setzt damit ein klares Zeichen in der Kategorie der günstigen Einsteiger Naked Bikes. Der chinesische Hersteller zeigt, dass er nicht mehr nur über den Preis wahrgenommen werden will, sondern mit eigenständigen, ernstzunehmenden Motorrädern in die Spitzengruppe vorstößt. Die 675NK bringt einen Dreizylinder-Motor, moderne Optik, gute Ausstattung und ein sehr konkurrenzfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis mit. In den Tests wird sie als gelungenes Naked Bike für Solo-Fahrer beschrieben, die etwas Eigenständiges suchen. Positiv fallen der kernige Sound, das moderne Design, die hochwertige Verarbeitung, das gut ablesbare TFT-Display, die aufrechte Sitzposition, die zweistufige und abschaltbare Traktionskontrolle sowie ABS auf. Auch Ausstattungsthemen wie Quickshifter, Display und Bremsanlage wurden ausführlich gelobt. Gleichzeitig ist die 675NK nicht völlig frei von Schwächen. Kritisiert werden kleine Schwächen bei Motorabstimmung und Komfort sowie Lastwechselreaktionen unter 4000 U/min. Trotzdem ist ihr Ergebnis bemerkenswert: CFMOTO fährt nicht nur bei kleineren Reiseenduros starke Resultate ein, sondern platziert sich nun auch bei günstigen Einsteiger-Nakeds unter den besten Motorrädern. Das ist ein deutliches Signal an die etablierten Hersteller.


Platz 1: Yamaha MT-07 bleibt die Referenz der Klasse

Die Yamaha MT-07 gewinnt die Kategorie der günstigen Einsteiger Naked Bikes 2026 und verteidigt damit ihre Spitzenposition aus dem Vorjahr. Ihr Erfolg basiert auf einem seit Jahren bewährten Rezept: niedrige Einstiegshürde, starker CP2-Motor, handliches Fahrverhalten und ein enorm breiter Einsatzbereich. Die aktuelle Generation wurde umfangreich überarbeitet. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören ein neues Design, moderne Elektronik, verschiedene Getriebevarianten, ein komplett neues Fahrwerk, Radialbremszangen vorne, neue Ergonomie und Euro5+-Anpassungen für den bekannten Zweizylinder. In den Tests wird die neue MT-07 als beste MT-07 bisher beschrieben. Der CP2-Motor bleibt das Herzstück: charakterstark, elastisch, lebendig und trotzdem gut kontrollierbar. Dazu kommen moderne Ride-by-Wire-Technik, Fahrmodi und je nach Variante sogar das Y-AMT-Getriebe, das im Alltag und auf Touren Komfort bringen kann. Positiv sind außerdem die niedrigen Unterhaltskosten, die hohe Zuverlässigkeit und die einfache Technik, die das Motorrad auch für pragmatische Besitzer attraktiv macht. Kritik gibt es bei der Y-AMT-Version an spürbar harten Schaltvorgängen, am höheren Gewicht und Preis sowie daran, dass Fahrpurist die manuelle Kupplung vermissen könnten. Dennoch bleibt die MT-07 das Maß der Dinge: Sie ist stark genug für erfahrene Fahrer, zugänglich genug für Einsteiger und emotional genug, um auch nach vielen Kilometern Spaß zu machen.


Top 10 Günstige Einsteiger Nakedbikes - 1000PS Top Awards 2026

PlatzierungModellPunkte
1Yamaha MT-073,46
2CFMOTO 675NK5,23
3Kawasaki Z650 / S6,38
4KTM 390 Duke6,54
5Husqvarna Vitpilen 4016,92
5Triumph Speed 4006,92
7Honda CB500 Hornet8,08
8Aprilia Tuono 4579,69
9Royal Enfield Guerilla 45010,69
10Yamaha MT-0312,23
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Bericht vom 11.07.2026 | 19.388 Aufrufe

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