Yamaha R1 2005 vs. Ducati Monster SP 2023

Yamaha R1 2005

Ducati Monster SP 2023

Bewertung

Yamaha R1 2005
VS.
Ducati Monster SP 2023
 

Yamaha R1 2005 vs. Ducati Monster SP 2023 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha R1 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 998 Kubik steht die Ducati Monster SP mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 937 Kubik gegenüber.

Die Monster SP setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Ducati vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Für Bodenkontakt sorgen auf der Monster SP Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha R1 misst 1.395 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter. Die Ducati Monster SP ist von Radachse zu Radachse 1.472 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 810 bis 850 Millimeter.

In den Tank der R1 passen 18 Liter Sprit. Bei der Monster SP sind es 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha R1 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 10.867 Euro und ist damit günstiger als der Preis der Ducati Monster SP mit 12.319 Euro im Durchschnitt.

Von der Yamaha R1 gibt es aktuell 11 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati Monster SP sind derzeit 5 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 15 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Ducati wurde derzeit 2 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha R1 2005

Ducati Monster SP 2023

Yamaha R1 2005 Ducati Monster SP 2023
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe V
Zylinderzahl 4 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 998 ccm 937 ccm
Leistung 172 PS 111 PS
Antrieb Kette Kette
Grad 90
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung Desmodromik
Bohrung 94 mm
Hub 67,5 mm
U/min bei Leistung 9250 U/min
Drehmoment 93 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min
Verdichtung 13,3
Gemischaufbereitung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 53 mm
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm
Kolben Vierkolben
Aufnahme Bremssattel Semi-Schwimmsattel
Betätigung hydraulisch
Technologie radial, Monoblock
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Bremssattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Daten und Abmessungen
Radstand 1395 mm 1472 mm
Sitzhöhe von 835 mm 810 mm
Gewicht trocken 172 kg
Tankinhalt 18 l 14 l
Führerscheinklassen A A
Reifenbreite vorne 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll
Sitzhöhe bis 850 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 166 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 186 kg
Reichweite 269 km
CO²-Ausstoß kombiniert 120 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,2 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha R1 2006

Yamaha R1

Fazit von nastynils vom 15.11.2006:

Ducati Monster SP 2023

Ducati Monster SP 2023 - fünf Sport-Nakeds im Test!

Fazit von vauli vom 16.06.2023:

Die neue R1 ist ein Motorrad voller High-Tech und Innovation. Die gebotene Performance auf der Rennstrecke ist beeindruckend. Denn die technischen Spielereien lassen sich in Fahrspaß und Rundenzeiten umsetzen. Trotzdem verlangt das Motorrad nach einem aktiven Fahrer um nicht anstrengend zu werden.

Die SP-Version ist zwar die eindeutig teurere, aber auch eindeutig bessere Ducati Monster. Da passt einfach alles großartig, weil Ducati-typisch sportlich zusammen. Das voll verstellbare Öhlins-Fahrwerk (also auch die Gabel in Schwedengold!) erfüllt seinen Zweck optimal, die Brembo Stylema-Bremsanlage packt vehement, aber nicht unangenehm zu und die Sitzposition ist mit der etwas mehr nach vorne geneigten Ausrichtung zwar sportlich, aber immer noch angenehm. Sogar der Motor passt sehr gut in das Konzept des sehr sportlichen Mittelklasse-Naked Bikes - er will gedreht werden und liefert oben raus am meisten Power. Sucht man einen Makel an der Monster SP ist es am ehesten das Ruckeln des V2 in tiefen Drehzahlen, wahre Fans des 90°-V2-Triebwerks stoßen sich daran aber keineswegs. Am Preis darf man sich ebenfalls nicht stoßen, die Italiener lassen sich die Performance der SP-Version ziemlich hoch vergüten.

  • Bedenkloses Einnieten
  • starke Bremsanlage
  • leistungsfähiger Motor
  • Traktionswunder
  • Anti-Hopping Kupplung
  • Lenkungsdämpfer
  • präzise.
  • sehr suboptimale Sitzposition - unangenhme Körperhaltung
  • starker Körpereinsatz bei Wechselkurven nötig
  • spritziger, drehmomentstarker Motor
  • fein ansprechendes Öhlins-Fahrwerk
  • sehr gut dosierbare, bärenstarke Brembo Stylema-Bremse
  • schöner Klang aus dem Termignoni-Auspuff
  • sportliche Ergonomie
  • guter Quickshifter
  • Ruckeln im niedrigen Drehzahlbereich
  • sehr hoher Preis
  • schwergängige Kupplung

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