Vespa GTS 300 i.e. Super Sport 2016 vs. Yamaha Tenere 700 2023
Bewertung
Vespa GTS 300 i.e. Super Sport 2016 vs. Yamaha Tenere 700 2023 - Vergleich im Überblick
Der Vespa GTS 300 i.e. Super Sport mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 278 Kubik steht die Yamaha Tenere 700 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 73 PS bei 9.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Vespa mit 22 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der Tenere 700 von 68 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 22 Nm Drehmoment bei 5.000 Umdrehungen bei der GTS 300 i.e. Super Sport.
Bei der GTS 300 i.e. Super Sport federt vorne eine Federbein und hinten ein Monofederbein. Die Tenere 700 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Vespa vorne eine Einzelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt GTS 300 i.e. Super Sport auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 12 vorne und 130 / 70 - 12 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tenere 700 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.
Der Radstand der Vespa GTS 300 i.e. Super Sport misst 1.370 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter. Die Yamaha Tenere 700 ist von Radachse zu Radachse 1.590 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter.
In den Tank der GTS 300 i.e. Super Sport passen 9,5 Liter Sprit. Bei der Tenere 700 sind es 16 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Vespa GTS 300 i.e. Super Sport beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 6.368 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Yamaha Tenere 700 mit 10.212 Euro im Durchschnitt.
Von der Vespa GTS 300 i.e. Super Sport gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha Tenere 700 sind derzeit 21 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Vespa GTS 300 i.e. Super Sport 2016 |
Yamaha Tenere 700 2023 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 278 ccm | 689 ccm |
| Leistung | 21,5 PS | 73 PS |
| U/min bei Leistung | 7500 U/min | 9000 U/min |
| Drehmoment | 22,3 Nm | 68 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 5000 U/min | 6500 U/min |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Getriebe | Automatik | Gangschaltung |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Bohrung | 80 mm | |
| Hub | 65,6 mm | |
| Verdichtung | 11,5 | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Federbein | Telegabel Upside-Down |
| Federweg | 210 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federbein | Monofederbein | |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federweg | 200 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 282 mm | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Antischlupfregelung | ABS |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 12 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 130 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 12 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 1930 mm | 2365 mm |
| Breite | 755 mm | 915 mm |
| Höhe | 1170 mm | 1455 mm |
| Radstand | 1370 mm | 1590 mm |
| Sitzhöhe von | 790 mm | 880 mm |
| Gewicht fahrbereit | 158 kg | |
| Tankinhalt | 9,5 l | 16 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 118 km/h | |
| Führerscheinklassen | A2 | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 204 kg | |
| Reichweite | 372 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 100 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,3 l/100km | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Eine Vespa wird man vermutlich auch in eingen Jahrzehnten noch von allen anderen Rollern unterscheiden können - und genau das macht ihren Reiz aus. Ein Original, das in Sachen Optik und Wendigkeit Maßstäbe setzt. Der vermeintlich schwache Motor hat mit dem geringen Gewicht erstaunlich leichtes Spiel, lediglich bei höheren Tempi geht der GTS300 i.e. Super Sport die Luft aus und das Fahrverhalten wird etwas kippelig. In der Stadt ist man mit der 300er aber gewiss der Ampelkönig. Qualitätsanmutung und Verarbeitung sind erstklassig, nur das Helmfach unter der Sitzbank fasst bestenfalls einen Vollvisierhelm - das können andere wirklich besser.
Die Tenere 700 hat inzwischen Konkurrenz bekommen und ist durch die gleichzeitige Preiserhöhung nicht mehr die große Sensation, wie vor ein paar Jahren. Doch sobald das Motorrad ins Gelände abbiegt ist man im Sattel einfach begeistert. Das Motorrad ist hart im Nehmen und meistert auch anspruchsvolle Passagen sehr zuverlässig. Ein richtig gutes Abenteuermotorrad. Wer jedoch so tut als sei er ein Abenteurer und fährt eigentlich nur Asphalt der könnte sich das Leben mit einem anderen Motorrad leichter machen.
- einzigartiges Design
- hochwertige Verarbeitung
- flinkes Fahrverhalten
- im Stadtverkehr ausreichende Fahrleistungen
- gute Bremsen
- etwas kippeliges Fahrverhalten
- nicht für weite Strecken gemacht
- kleines Helmfach reicht bestenfalls für einen Vollvisierhelm
- hoher Preis
- sehr robuster und zuverlässiger Auftritt
- sportliche und schlanke Optik
- spielerisches Fahrverhalten
- erstaunlich sportlicher und spaßiger Motor
- gute Verarbeitung
- gutes Fahrwerk mit einem praxistauglichen Einstellbereich
- Gewicht im Vergleich mit anderen Reiseenduros relativ niedrig
- sehr hart im Nehmen
- ABS abschaltbar
- sehr geländegängig
- sehr gute Ergonomie
- wenig Sitzkomfort auf längeren Touren
- Bremse wirkt etwas lasch auf Asphalt
- Ausstattungsliste in Sachen Elektronik sehr kurz
- Lastwechsel bei niedrigen Drehzahlen
- das Bedienkonzept mit dem fummeligen Rad kam beim Test nicht gut an
- Kupplungsdosierung in der Praxis nicht auf dem Niveau der Mitbewerber