Stark Future Varg SM 2026 vs. KTM 390 Duke 2018
Bewertung
Stark Future Varg SM 2026 vs. KTM 390 Duke 2018 - Vergleich im Überblick
Der Stark Future Varg SM mit ihrem Elektro Motor steht die KTM 390 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 373 Kubik gegenüber.
Bei der Varg SM federt vorne eine in Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Federbein von Kayaba. Die 390 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Die Stark Future Varg SM hat mit 290 mm vorne und 303 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die KTM 390 Duke mit 142 mm vorne und 150 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Stark Future vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 230 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Varg SM auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 140 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 390 Duke Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.
Der Radstand der Stark Future Varg SM misst 1.471 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 935 Millimeter. Die KTM 390 Duke ist von Radachse zu Radachse 1.367 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.
Bei der 390 Duke sind es 13,4 Liter Tankvolumen.
Von der Stark Future Varg SM gibt es aktuell 10 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 390 Duke sind derzeit 79 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Stark Future Varg SM 2026 |
KTM 390 Duke 2018 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Elektro | |
| Leistung | 80 PS | 44 PS |
| Drehmoment | 914 Nm | 35 Nm |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Zylinderzahl | 1 | |
| Taktung | 4-Takt | |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 373,2 ccm | |
| Bohrung | 89 mm | |
| Hub | 60 mm | |
| U/min bei Leistung | 9500 U/min | |
| U/min bei Drehmoment | 7250 U/min | |
| Verdichtung | 12,6 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Chassis | ||
| Lenkkopfwinkel | 26,1 Grad | 65 Grad |
| Rahmen | Chrom-Molybdän | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Technologie | Closed Cartridge | |
| Marke | Kayaba | WP |
| Durchmesser | 48 mm | 43 mm |
| Federweg | 290 mm | 142 mm |
| Einstellmöglichkeit | Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Material | Carbon | |
| Marke | Kayaba | WP |
| Federweg | 303 mm | 150 mm |
| Aufnahme | direkt | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | 320 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | Schwimmsattel |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 220 mm | 230 mm |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Marke | Brembo | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Traktionskontrolle, Fahrmodi frei konfigurierbar, Moderne Elektronik, Motormanagement | ABS |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 110 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1471 mm | 1367 mm |
| Sitzhöhe von | 935 mm | 830 mm |
| Bodenfreiheit | 312 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 124,5 kg | |
| Akku-Leistung (Volt V) | 360 V | |
| Akku-Leistung (Kilowatt-Stunden kWh) | 7,2 kWh | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 149 kg | |
| Tankinhalt | 13,4 l | |
| Führerscheinklassen | A2 | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Stark Varg SM ist ein faszinierendes, radikales Motorrad mit einzigartigem Fahrerlebnis und enormer Leistung. Gleichzeitig fordert sie viel Selbstbeherrschung vom Fahrer und ist wie viele Elektro-Zweiräder mit einer begrenzten, unpraktischen Reichweite konfrontiert. Wer sich darauf einlässt, erlebt Supermoto neu – kompromisslos, intensiv und anders.
Die KTM 390 Duke ist eine "echte" Duke. Das Markenzeichen: Extrem agiles Handling, welches für mächtigen Fahrspaß sorgt. Das Fliegengewicht der 390er lässt sich mit der schmalen Taille und dem breiten Lenker präzise dirigieren und fühlt sich im engen Kurvengewirr am wohlsten. Vor allem mit dem Supermoto-Modus ist sie ein Spaßgerät, das seinesgleichen sucht. Leider können nur die Bremsen und das Fahrwerk der 390er nicht das gleiche, sehr hohe Performance-Niveau wie auf der 125 Duke oder 890 Duke halten. Sie fühlen sich etwas schwammig und nicht optimal abgestimmt an, gerade wenn auch der Pilot noch etwas mehr auf die Waage bringt. Die Ausstattung ist sonst tip-top, vor allem wenn man sich den Preis der 390 Duke ansieht. In puncto Fahrspaß/Euro hängt sie die meisten ab, auch ihre Duke-Schwestern.
- extrem kraftvoller Motor
- einzigartiges Fahrerlebnis
- sehr geringes Gewicht
- hohe Individualisierbarkeit
- hochwertige Komponenten
- geringer Wartungsaufwand
- begrenzte Reichweite
- eigenwilliges Fahrverhalten
- hoher Fahranspruch (kein ABS & TC)
- geringer Komfort
- Haptik des Knöpfe am Lenker könnte etwas besser sein
- Typische Duke-Ergonomie, die sich auch für größere Piloten eignet
- Extrem agiles Handling dank Fliegengewicht und enger Taille
- Sportlicher Motor mit tollem Fahrverhalten
- Modernes TFT-Display mit Smartphone-Connectivity
- Supermoto-Modus ist ein Genuss
- Quickshifter (optional) funktioniert einwandfrei
- Verstellbare Handhebel
- Preis-Leistung-Verhältnis für A2-Motorrad top
- Fahrwerk etwas zu weich abgestimmt
- Druckpunkt der Bremsen etwas schwammig