Husqvarna 701 Supermoto 2026 vs. KTM 390 SMC R 2025
Bewertung
Husqvarna 701 Supermoto 2026 vs. KTM 390 SMC R 2025 - Vergleich im Überblick
Der Husqvarna 701 Supermoto mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 693 Kubik steht die KTM 390 SMC R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 399 Kubik gegenüber.
Bei der 701 Supermoto federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP und hinten auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP. Die 390 SMC R setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Husqvarna vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Bybre. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Bybre verbaut.
Bei der Bereifung setzt 701 Supermoto auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 390 SMC R Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.
Der Radstand der Husqvarna 701 Supermoto misst 1.476 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 899 Millimeter. Die KTM 390 SMC R ist von Radachse zu Radachse 1.453 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 860 Millimeter.
Mit einem Trockengewicht von 154 kg ist die KTM ähnlich schwer wie die Husqvarna mit 153,5 kg.
In den Tank der 701 Supermoto passen 13,3 Liter Sprit. Bei der 390 SMC R sind es 9 Liter Tankvolumen.
Von der Husqvarna 701 Supermoto gibt es aktuell 35 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 390 SMC R sind derzeit 41 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden.
Technische Daten im Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto 2026 |
KTM 390 SMC R 2025 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | Kipphebel | DOHC |
| Kühlung | flüssig | |
| Schmierung | Druckumlauf | |
| Hubraum | 692,7 ccm | 398,7 ccm |
| Bohrung | 105 mm | 89 mm |
| Hub | 80 mm | 64 mm |
| Leistung | 79 PS | 45 PS |
| Drehmoment | 73 Nm | 39 Nm |
| Verdichtung | 12,7 | 12,6 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Drosselklappendurchmesser | 50 mm | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Zündung | Doppelzündung | |
| Antrieb | Kette | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| U/min bei Leistung | 8500 U/min | |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 63,6 Grad | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | WP |
| Federweg | 224 mm | 230 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Druckstufe, Zugstufe |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | Pro-Link | |
| Marke | WP | |
| Federweg | 240 mm | 230 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | 320 mm |
| Kolben | Vierkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Festsattel | Schwimmsattel |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Brembo | Bybre |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | 240 mm |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Brembo | Bybre |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle, Fahrmodi frei konfigurierbar, Moderne Elektronik, Elektronische Gassteuerung, Motormanagement, Kurven-Traktionskontrolle | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Moderne Elektronik |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 110 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 160 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1476 mm | 1453 mm |
| Sitzhöhe von | 899 mm | 860 mm |
| Bodenfreiheit | 237 mm | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 153,5 kg | 154 kg |
| Tankinhalt | 13,3 l | 9 l |
| Reichweite | 324 km | 264 km |
| Akku-Leistung (Amperestunden Ah) | 8,6 Ah | |
| Euro Norm | Euro 5+ | Euro 5+ |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 96 g/km | 79 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,1 l/100km | 3,4 l/100km |
| Wartungsintervall | 15000 km | |
| Führerscheinklassen | A2 | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Connectivity, LED-Scheinwerfer, TFT Display, USB-C Steckdose, Moderne Elektronik, Laden & Strom, Komfort, Konnektivität, Beleuchtung | LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Husqvarna 701 Supermoto ist ein reines Funbike, das weder für lange Touren noch für hohe Geschwindigkeiten gemacht ist. Leicht, stark, puristisch. Wenn der Schaltautomat dem Purismus auch zum Opfer gefallen wäre - mich würde es nicht stören.
Die KTM 390 SMC R ist keine abgespeckte 690 und auch kein verkleidetes Duke-Derivat, sondern eine eigenständige Interpretation des Supermoto-Themas - zugänglich, alltagstauglich und trotzdem mit genügend Schärfe für ernsthafte Schräglagen. Sie bringt keine brachiale Radikalität mit, sondern ein cleveres Gesamtpaket, das urbanes Fahren, Afterwork-Runden und gelegentliche Streckenausflüge souverän abdeckt. Der Motor läuft drehfreudig, das Fahrwerk lässt sich fein abstimmen, die Bremsen funktionieren überdurchschnittlich gut und die Ergonomie erlaubt auch mal eine längere Etappe - ohne dass man danach seine Knie einzeln aus dem Tankdeckel fischen muss. Mit einem Einstiegspreis von 6.299 Euro in Deutschland (zzgl. Nebenkosten) und 6.999 Euro in Österreich (inkl. NoVA) bleibt sie im Preisrahmen vernünftig - besonders angesichts der umfangreichen Ausstattung mit TFT-Display, Traktionskontrolle, Supermoto-ABS und einem optionalen Quickshifter. Kurz gesagt: Wer ein A2-taugliches Bike mit Charakter sucht, das sich nicht nur fahren, sondern auch verstehen lässt, bekommt mit der 390 SMC R eine gelungene Mischung aus Vernunft und Querverhalten. Und das ist am Ende vielleicht genau das, was dem Supermoto-Markt bisher gefehlt hat.
- Bäriger Motor
- Sehr handlich
- gute Bremse
- Fahrwerk mit Reserven
- Schaltautomat braucht harte Befehle
- Bremse dröhnt ab und zu
- Attraktiver Einstiegspreis bei umfangreicher Serienausstattung
- Drehfreudiger, kräftiger Einzylinder
- Lange Serviceintervalle (10.000 km)
- Agil, stabil und gut kontrollierbar - auch für Einsteiger
- WP APEX-Fahrwerk einstellbar
- Gute Balance zwischen Sportlichkeit und Alltagskomfort
- Standfeste Vorderbremse (320 mm, ByBre)
- Supermoto-ABS am Hinterrad deaktivierbar/ Klarer Druckpunkt
- Gelungene Optik mit Underfloor-Auspuff
- Durchgehende Sitzbank, angenehme Sitzhöhe (860 mm)
- Einstellbare Rasten, gute Ergonomie-Details
- Agiles, neutrales Lenkverhalten/ Gut abgestimmte Übersetzung
- Relativ schwer für eine 390er (163 kg vollgetankt) - bedingt durch A2-Konformität
- Sitzhöhe für ganz kleine Fahrer:innen (unter 1,70 m) eventuell grenzwertig