KTM 790 Duke 2022 vs. Benelli 752 S 2019

KTM 790 Duke 2022

Benelli 752 S 2019

Bewertung

KTM 790 Duke 2022
VS.
Benelli 752 S 2019
 

KTM 790 Duke 2022 vs. Benelli 752 S 2019 - Vergleich im Überblick

Der KTM 790 Duke mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 799 Kubik steht die Benelli 752 S mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 754 Kubik gegenüber.

Bei der 790 Duke federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von WP. Die 752 S setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Marzocchi mit 50 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von Kayaba.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Benelli vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 260 mm Durchmesser und von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt 790 Duke auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 752 S Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 170/55-17 hinten.

Der Radstand der KTM 790 Duke misst 1.475 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 825 Millimeter. Die Benelli 752 S ist von Radachse zu Radachse 1.460 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 810 Millimeter.

In den Tank der 790 Duke passen 14 Liter Sprit. Bei der 752 S sind es 14,5 Liter Tankvolumen.

Von der KTM 790 Duke gibt es aktuell 52 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Benelli 752 S sind derzeit 7 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

KTM 790 Duke 2022

Benelli 752 S 2019

KTM 790 Duke 2022 Benelli 752 S 2019
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Schmierung Druckumlauf
Hubraum 799 ccm 754 ccm
Bohrung 88 mm 88 mm
Hub 65,7 mm 62 mm
Leistung 105 PS 76,8 PS
Drehmoment 87 Nm 67 Nm
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
U/min bei Leistung 8500 U/min
U/min bei Drehmoment 6500 U/min
Verdichtung 11,5
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Stahl
Rahmenbauart Gitterrohr Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 66 Grad
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke WP Marzocchi
Durchmesser 43 mm 50 mm
Federweg 140 mm 117 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung
Marke WP Kayaba
Federweg 150 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Federvorspannung
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 300 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch
Technologie radial
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm 260 mm
Kolben Zweikolben
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 170 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1475 mm 1460 mm
Sitzhöhe von 825 mm 810 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 169 kg
Tankinhalt 14 l 14,5 l
Führerscheinklassen A
Länge 2130 mm
Breite 820 mm
Höhe 1100 mm
Ausstattung
Ausstattung Windschild verstellbar

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 790 Duke 2023

Test KTM 790 Duke: Leicht, agil und sportlich

Fazit von nastynils vom 28.07.2023:

Benelli 752 S 2024

Benelli 752S - Test in der Westschweiz

Fazit von FunkyFrankee vom 21.07.2024:

Die KTM punktet mit einem grandiosen Motor und einem hochwertigen Elektronikpaket. Die Optik spaltet die Motorrad-Community. Die Front gefällt nicht allen Motorradfahrern. Im direkten Vergleich mit anderen Bikes der Klasse wirkt der Preis jedoch nicht mehr so attraktiv wie früher!

Wer italienisches Design und die Designsprache von MV Agustas Brutale-Reihe im Speziellen mag, findet in der Benelli 752 S eine besonders fesche Partnerin. Sehr gut gelungen ist die Abstimmung des Fahrwerks und der Bremsanlage, die Sitzposition ist komfortabel aufrecht – entspricht also auch dem Standard, den man auf einem modernen Mittelklasse-Naked Bike erwarten kann. Mittelmaß ist auch der Antritt des Motors, da ginge mit Überarbeitung der Einspritz-Elektronik bestimmt mehr. Dafür würde wiederum die Ausstattung der Benelli 752 S in eine höhere Klasse passen, mit LED-Beleuchtung rundum, fetter USD-Gabel und sogar TFT-Farbdisplay macht sie schon einiges her.

  • Starker Motor
  • Sportlicher Motor der anderen Bikes in dieser Preisklasse überlegen ist
  • Angenehme Laufkultur vom Motor
  • Hochwertige Elektronik
  • Gute Ergonomie für große Piloten
  • Frecher Sound
  • Straffes Fahrwerk für sportliche Fahrweise
  • Fahrwerk nicht einstellbar
  • Mittelmäßige Bremse
  • Im Vergleich zu anderen Bikes der Klasse relativ hoher Preis
  • hübsche Optik
  • guter Sound
  • angenehme Sitzposition
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • kräftige Brembo-Bremsen
  • Farb-TFT-Display
  • Motor könnte stärker sein
  • kaum Einstellmöglichkeiten im Display
  • Design bei MV Agusta abgekupfert

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