KTM 390 Duke 2026 vs. BMW F 450 GS 2026
Bewertung
KTM 390 Duke 2026 vs. BMW F 450 GS 2026 - Vergleich im Überblick
Der KTM 390 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 399 Kubik steht die BMW F 450 GS mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 420 Kubik gegenüber. Die BMW bietet mit 48 PS bei 8.750 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur KTM mit 45 PS bei 8.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der F 450 GS von 43 Newtonmeter bei 6.750 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 39 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der 390 Duke.
Bei der 390 Duke federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP. Die F 450 GS setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba.
Die BMW F 450 GS bietet mit 180 mm vorne und 180 mm hinten einen spürbar längeren Federweg als die KTM 390 Duke mit 150 mm vorne und 150 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die BMW vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt 390 Duke auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der F 450 GS Reifen in den Größen 100/90-19 vorne und 130/80-17 hinten.
Der Radstand der KTM 390 Duke misst 1.357 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 800 bis 820 Millimeter. Die BMW F 450 GS ist von Radachse zu Radachse 1.465 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter.
Bei der F 450 GS sind es 14 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM 390 Duke beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.582 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der BMW F 450 GS mit 8.086 Euro im Durchschnitt.
Von der KTM 390 Duke gibt es aktuell 77 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW F 450 GS sind derzeit 4 Modelle verfügbar. Für die KTM gibt es aktuell 15 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 9 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 390 Duke 2026 |
BMW F 450 GS 2026 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 399 ccm | 420 ccm |
| Bohrung | 89 mm | 72 mm |
| Hub | 64 mm | 51,6 mm |
| Leistung | 45 PS | 48 PS |
| U/min bei Leistung | 8500 U/min | 8750 U/min |
| Drehmoment | 39 Nm | 43 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | 6750 U/min |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Motorbauart | Reihe | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC, Schlepphebel | |
| Verdichtung | 13 | |
| Drosselklappendurchmesser | 38 mm | |
| 2WD | nein | |
| A2-Drosselung möglich | nein | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr, Motor mittragend |
| Lenkkopfwinkel | 28,1 Grad | |
| Nachlauf | 115 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | Kayaba |
| Durchmesser | 43 mm | 43 mm |
| Federweg | 150 mm | 180 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Druckstufe, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | direkt | direkt |
| Marke | WP | Kayaba |
| Federweg | 150 mm | 180 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Material | Aluminium | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | 310 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | Festsattel |
| Technologie | radial | Monoblock |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | 240 mm |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Traktionskontrolle, Moderne Elektronik | ABS, Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Kurven-Traktionskontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 100 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 19 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 130 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1357 mm | 1465 mm |
| Sitzhöhe von | 800 mm | 845 mm |
| Sitzhöhe bis | 820 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 165 kg | |
| Führerscheinklassen | A2 | |
| Reichweite | 387 km | 368 km |
| Länge | 2161 mm | |
| Breite | 869 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 178 kg | |
| Höchstzulässiges Gesamtgewicht | 355 kg | |
| Tankinhalt | 14 l | |
| Höchstgeschwindigkeit | 165 km/h | |
| Akku-Leistung (Volt V) | 12 V | |
| Akku-Leistung (Amperestunden Ah) | 8 Ah | |
| Euro Norm | Euro 5+ | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 88 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,8 l/100km | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung | LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, Beleuchtung |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die KTM 390 Duke ist ein Motorrad, das polarisieren kann. Ihre Stärken liegen in der umfangreichen Elektronikausstattung, dem agilen Handling und der Fähigkeit, als Fun-Bike für junge Fahrer zu dienen. Die straffe Sitzposition und die inkonsistente Motorabstimmung könnten jedoch für erfahrene Fahrer störend sein. Dennoch bietet die KTM 390 Duke viel Fahrspaß, besonders im urbanen Umfeld und bei sportlichen Ausfahrten.
Die BMW F 450 GS Trophy ist weit mehr als eine geschrumpfte große GS. Sie kombiniert zugängliche A2-Leistung mit erstaunlich viel Fahrspaß, hochwertiger Ausstattung und echtem Abenteuer-Flair. Der neue Zweizylinder überzeugt mit Charakter, die Easy Ride Clutch erleichtert Alltag und leichtes Gelände spürbar, ohne dem Fahrer die Kontrolle zu nehmen. Auf kurvigen Straßen, Schotterwegen und schlechten Pässen fühlt sich die kleine GS besonders wohl. Grenzen zeigen sich bei Autobahntempo, harter Offroad-Nutzung, Zuladung und Windschutz. Trotzdem steckt überraschend viel GS in der F 450 – ein stimmiger Alltags- und Reisebegleiter für Einsteiger, Wiedereinsteiger und erfahrene Fahrer, die bewusst auf großes Gewicht und übermäßige Leistung verzichten wollen.
- Elektronikausstattung ist Klassenspitze
- Verarbeitungs- und Materialqualität dem Preis angemessen
- Quickshifter (gegen Aufpreis)
- Agiles und spielerisches Handling
- Gut einstellbares Fahrwerk
- Hervorragende Fahrhilfen und Sicherheitsfeatures
- Leicht und kompakt
- Perfekt für Stunts und urbane Fahrten
- Weniger Präzision bei hoher Geschwindigkeit
- Begrenztes Drehzahlband
- Rauher Einzylindermotor
- Inkonstante Motorabstimmung
- Gewöhnungsbedürftige Sitzposition
- Harte Schaltvorgänge beim Hochschalten
- Starke Vibrationen in manchen Bereichen, harte Sitzbank
- Charaktervoller, lebendiger 420er-Zweizylinder
- Sehr handlich und leichtfüßig auf Straße und Schotter
- Easy Ride Clutch erleichtert Alltag, Stadtverkehr und leichtes Gelände
- Gute Ergonomie im Sitzen und Stehen
- Ordentliche Reichweite dank niedrigem Verbrauch
- Hochwertige GS-typische Bedienung und modernes TFT-Display
- Viel Vertrauen für weniger erfahrene Fahrer
- Überraschend geländetauglich für eine A2-Reiseenduro
- Kein Tempomat verfügbar
- Windschutz der Trophy nur mäßig
- Speichenfelgen zum Marktstart noch nicht lieferbar
- Bei abgeschaltetem Motor rollt das Motorrad mit ERC zurück
- Zuladung für Reisen zu zweit mit Gepäck eingeschränkt
- Oberhalb von 130 km/h spürbare Leistungsgrenzen
- BMW-typische Aufpreispolitik kann den Preis deutlich erhöhen