KTM 1290 Super Duke R 2020 vs. Ducati Streetfighter V4 S 2021

KTM 1290 Super Duke R 2020

Ducati Streetfighter V4 S 2021

Bewertung

KTM 1290 Super Duke R 2020 67%
vs.
Ducati Streetfighter V4 S 2021 33%

KTM 1290 Super Duke R 2020 vs. Ducati Streetfighter V4 S 2021 - Vergleich im Überblick

Der KTM 1290 Super Duke R mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.301 Kubik steht die Ducati Streetfighter V4 S mit ihrem 4-Takt V 4-Zylinder-Motor mit 1.103 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der 1290 Super Duke R von 140 Newtonmeter bei 8.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 123 Nm Drehmoment bei 9.500 Umdrehungen bei der Streetfighter V4 S.

Bei der 1290 Super Duke R federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Federbein von WP. Die Streetfighter V4 S setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins.

Die KTM 1290 Super Duke R bietet mit 125 mm vorne und 140 mm hinten einen vergleichbaren Federwerg als die Ducati Streetfighter V4 S mit 120 mm vorne und 130 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Ducati vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt 1290 Super Duke R auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 200 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Streetfighter V4 S Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 200/60-17 hinten.

Der Radstand der KTM 1290 Super Duke R misst 1.497 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter. Die Ducati Streetfighter V4 S ist von Radachse zu Radachse 1.488 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter.

Mit einem Trockengewicht von 189 kg ist die KTM deutlich schwerer als die Ducati mit 178 kg.

In den Tank der 1290 Super Duke R passen 16 Liter Sprit. Bei der Streetfighter V4 S sind es ebenfalls 16 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM 1290 Super Duke R beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 14.152 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Ducati Streetfighter V4 S mit 21.466 Euro im Durchschnitt.

Von der KTM 1290 Super Duke R gibt es aktuell 143 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati Streetfighter V4 S sind derzeit 33 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die KTM gibt es aktuell 347 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Ducati wurde derzeit 9 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

KTM 1290 Super Duke R 2020

Ducati Streetfighter V4 S 2021

KTM 1290 Super Duke R 2020 Ducati Streetfighter V4 S 2021
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Hubraum 1301 ccm 1103 ccm
Bohrung 108 mm 81 mm
Hub 71 mm 53,5 mm
Leistung 180 PS 208 PS
U/min bei Leistung 9500 U/min 1300 U/min
Drehmoment 140 Nm 123 Nm
U/min bei Drehmoment 8000 U/min 9500 U/min
Verdichtung 13,5 14
Starter Elektro Elektro
Kupplung Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Motorbauart V
Grad 90
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung Desmodromik
Kühlung flüssig
Gemischaufbereitung Einspritzung
Einspritzdüsen pro Zylinder 2
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Aluminium
Rahmenbauart Gitterrohr Monocoque
Lenkkopfwinkel 65,5 Grad
Nachlauf 100 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke WP Öhlins
Durchmesser 48 mm 43 mm
Federweg 125 mm 120 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Einarmschwinge Einarmschwinge
Marke WP Öhlins
Federweg 140 mm 130 mm
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 330 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel Semi-Schwimmsattel
Technologie radial, Monoblock radial, Monoblock
Marke Brembo Brembo
Betätigung hydraulisch
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm 245 mm
Kolben Zweikolben Einkolben
Aufnahme Festsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Kurven-ABS, Traktionskontrolle ABS, Fahrmodi, Fahrwerk dynamisch, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 200 mm 200 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1497 mm 1488 mm
Sitzhöhe von 835 mm 845 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 189 kg 178 kg
Tankinhalt 16 l 16 l
Führerscheinklassen A A
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 199 kg
Standgeräusch 106 db

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 1290 Super Duke R

Fazit von vauli vom 13.09.2021:

Ducati Streetfighter V4 S

Fazit von vauli vom 22.09.2021:

Die KTM Super Duke R hat sich im Laufe der Generationen perfekt weiterentwickelt: Der Motor ist stark, hat ein gewaltiges Drehmoment und funktioniert in der aktuellen Ausbaustufe auch ab niedrigen Drehzahlen ausgezeichnet. Für die insgesamt so herrliche Performance der großen Duke ist aber das ausgezeichnete Zusammenspiel aller Komponenten verantwortlich. Die aktive Sitzposition ist bequem und unglaublich fahraktiv, das Fahrwerk auf hohem Niveau, die Bremsen packen ordentlich zu und die Elektronik am letzten Stand. Sogar die Optik gefällt mittlerweile immer mehr Kritikern. Schade nur, dass der geniale Schaltassistent mit Blipper extra zu bezahlen ist.

Das Problem der Streetfighter V4 S mit Euro4-Triebwerk, nämlich keine Kraft im unteren, dafür die Explosion im oberen Drehzahlbereich, ist beim Update auf Euro5 weitestgehend ausgebessert. Zwar stehen die abartigen 208 PS nach wie vor erst bei 13.000 Touren zur Verfügung, aber die SF V4 S geht nun auch unten akzeptabel zu Werke. Das elektronische Öhlins-Fahrwerk zeigt sich dabei von seiner besten Seite und die brachialen Brembo Stylema-Stopper zelebrieren wiederum den Hang zur Rennstrecke. Ergonomie und Handling sind grundsätzlich ebenfalls gelungen, lediglich auf der Rennstrecke wünschte man sich wegen der abartigen Power einen niedrigeren Lenker. Ein perfektes Poser-Bike also, das auch auf der Landstraße funktioniert, auf der Rennstrecke sowieso. Einzig der allzu laute Sound dürfte ein wenig eingebremst werden.

  • herrlich starker Motor mit richtig viel Bumms - vor allem von unten und in der Mitte
  • superagile und bequeme Sitzposition
  • ordentliche Bremspower
  • stabiles Fahrwerk, voll einstellbar
  • umfangreiches Elektronik-Package
  • akzeptabler Verbrauch für die hohe Leistung
  • Schaltassistent mit Blipper nicht Serie
  • das stärkste Naked Bike aller Zeiten
  • gute Ergonomie
  • herrliches, elektronisch verstellbares Öhlins-Fahrwerk
  • brachiale Brembo Stylema-Bremsen
  • volles Elektronik-Paket
  • hübsche, unverwechselbare Optik
  • sehr teuer
  • lauter Auspuffsound
  • volle Leistung erst im oberen Drehzahlbereich

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