KTM 1090 Adventure R 2018 vs. KTM 640 Duke 2 2005

KTM 1090 Adventure R 2018

KTM 640 Duke 2 2005

Bewertung

KTM 1090 Adventure R 2018
VS.
KTM 640 Duke 2 2005
 

KTM 1090 Adventure R 2018 vs. KTM 640 Duke 2 2005 - Vergleich im Überblick

Der KTM 1090 Adventure R mit ihrem 4-Takt 75 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.050 Kubik steht die KTM 640 Duke 2 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 625 Kubik gegenüber.

Bei der 1090 Adventure R federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der 1090 Adventure R vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 267 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die 640 Duke 2 vertraut vorne auf eine. Hinten ist eine Bremse verbaut.

Bei der Bereifung setzt 1090 Adventure R auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten.

Der Radstand der KTM 1090 Adventure R misst 1.580 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter. Die KTM 640 Duke 2 ist von Radachse zu Radachse 1.460 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 900 Millimeter.

In den Tank der 1090 Adventure R passen 23 Liter Sprit. Bei der 640 Duke 2 sind es 11,2 Liter Tankvolumen.

Von der KTM 1090 Adventure R gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 640 Duke 2 sind derzeit 5 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

KTM 1090 Adventure R 2018

KTM 640 Duke 2 2005

KTM 1090 Adventure R 2018 KTM 640 Duke 2 2005
Motor und Antrieb
Motorbauart V
Grad 75
Zylinderzahl 2 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Schmierung Druckumlauf
Hubraum 1050 ccm 625 ccm
Bohrung 103 mm
Hub 63 mm
Leistung 125 PS 57 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min
Drehmoment 109 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min
Verdichtung 13
Gemischaufbereitung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 52 mm
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 64 Grad
Nachlauf 123 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down
Marke WP
Durchmesser 48 mm
Federweg 220 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Aufnahme direkt
Marke WP
Federweg 220 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm
Kolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Betätigung hydraulisch
Technologie radial
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe
Durchmesser 267 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Festsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm
Reifenhöhe vorne 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm
Reifenhöhe hinten 70 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll
Radstand 1580 mm 1460 mm
Sitzhöhe von 890 mm 900 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 207 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 230 kg
Tankinhalt 23 l 11,2 l
Führerscheinklassen A A
Gewicht trocken 152 kg
Höchstgeschwindigkeit 178 km/h
Ausstattung
Ausstattung Windschild verstellbar

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 1090 Adventure R 2017

Honda Africa Twin vs KTM 1090 Adventure R

Fazit von nastynils vom 05.06.2017:

KTM 640 Duke 2 2018

KTM Duke Generationen Vergleich

Fazit von Der Horvath vom 26.09.2018:

Genau so muss eine KTM sein. Sie fühlt sich sportlich an, bietet aber auch viel Komfort. Im Gelände war so robust, zuverlässig und schnell. Das Fahrwerk macht alles mit, die Bremserei ebenso. Die elektronischen Fahrhilfen ermöglichen für diese Gewichtsklasse ganz neue Streckenabschnitte. Wäre da nicht die gewaltige Sitzhöhe, wäre sie ein grandioser Tipp für viele Enduristen.

Die KTM 640 Duke 2 legt einen mächtigen Sprung zu ihrer Vorgängerin hin. Die Offroad-Gene wurden durch die einer Supermoto ersetzt, weshalb sie deutlich stabiler auf der Straße liegt. Der LC4 ist auch spürbar alltagstauglicher und überzeugt mit einem sanften Durchzug aus niedrigen Drehzahlen. Die Ersatzteilversorgung ist heutzutage auch schon zum Teil problematisch, mit etwas Finesse sollte man aber über die Runden kommen. insbesondere wenn man bedenkt, wie viel puristischen Supermoto Spaß man für den Preis bekommt.

  • kräftiger sportlicher Motor
  • praxistaugliche Modi für Onroad und Offroad welche Traktionskontrolle und Spitzenleistung perfekt regeln
  • robustes und offroadtaugliches Fahrwerk
  • riesige Zubehörauswahl und Ausstattungsauswahl von KTM
  • Sitzhöhe ist gewaltig. Körpergröße 180cm ist Minimum
  • Ansprechverhalten vom Motor auf langen Touren etwas zu sportlich
  • Schwerfällig bei niedrigen Geschwindigkeiten
  • Gebrauchte sind günstig
  • deutlich ausgereifter als Vorgängerin
  • stabiles Fahrverhalten
  • gute Fahrwerks- und Bremskomponenten
  • einsteigertauglich
  • starke Vibrationen
  • Ersatzteilversorgung