Kawasaki Ninja ZX-10R 2009 vs. BMW K 1600 B 2022
Bewertung
Kawasaki Ninja ZX-10R 2009 vs. BMW K 1600 B 2022 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki Ninja ZX-10R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 998 Kubik steht die BMW K 1600 B mit ihrem 4-Takt Reihe 6-Zylinder-Motor mit 1.649 Kubik gegenüber. Die Kawasaki bietet mit 188 PS bei 12.500 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur BMW mit 161 PS bei 6.750 U / min.
Das maximale Drehmoment der K 1600 B von 180 Newtonmeter bei 5.250 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 113 Nm Drehmoment bei 115 Umdrehungen bei der Ninja ZX-10R.
Die K 1600 B setzt vorne auf eine Duolever und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 320 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der K 1600 B Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.
Der Radstand der Kawasaki Ninja ZX-10R misst 1.415 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die BMW K 1600 B ist von Radachse zu Radachse 1.618 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 750 Millimeter.
In den Tank der Ninja ZX-10R passen 17 Liter Sprit. Bei der K 1600 B sind es 26,5 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Kawasaki Ninja ZX-10R beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 14.145 Euro und ist damit günstiger als der Preis der BMW K 1600 B mit 15.749 Euro im Durchschnitt.
Von der Kawasaki Ninja ZX-10R gibt es aktuell 48 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW K 1600 B sind derzeit 15 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Kawasaki gibt es aktuell 18 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 40 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-10R 2009 |
BMW K 1600 B 2022 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | 6 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 998 ccm | 1649 ccm |
| Bohrung | 76 mm | 72 mm |
| Hub | 55 mm | 67,5 mm |
| Leistung | 188 PS | 160,5 PS |
| U/min bei Leistung | 12500 U/min | 6750 U/min |
| Drehmoment | 113 Nm | 180 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 115 U/min | 5250 U/min |
| Verdichtung | 12,9 | 12,2 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Aluminium |
| Rahmenbauart | Brücken | Strangpressprofil |
| Lenkkopfwinkel | 62,2 Grad | |
| Nachlauf | 106,4 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Aufnahme | Semi-Schwimmsattel | Festsattel |
| Technologie | Petal | |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Kolben | Vierkolben | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Kolben | Zweikolben | |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Breite | 710 mm | 1000 mm |
| Höhe | 1135 mm | |
| Radstand | 1415 mm | 1618 mm |
| Sitzhöhe von | 830 mm | 750 mm |
| Gewicht fahrbereit | 208 kg | |
| Tankinhalt | 17 l | 26,5 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifenbreite hinten | 190 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | |
| Länge | 2470 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 344 kg | |
| Reichweite | 449 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 137 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,9 l/100km | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Ninja Fans haben gar keine andere Wahl als die neue 10er zu kaufen. Sie ist leichter, stärker, handlicher und trotzdem einfacher zu fahren als jede andere ZX-10R bisher. Auch im Vergleich zu den anderen Japanern präsentiert sich die Kawa überlegen. Neben den europäischen Bikes kommen bestimmt auch Emotionen, Vorlieben für gewisse Farben und Formen ins Spiel.
Die 6-Zylinder von BMW gleiten auch 2022 mit viel Eleganz und jeder Menge Ausstattung über die Straße. Als herausragend präsentierte sich diesmal die neue Scheinwerfertechnik. Gut gelungen ist auch diesmal die Abstimmung des Motors sowie das neue ESA Fahrwerk. Überraschenderweise ist der Windschutz nicht perfekt und Perfektionisten werden einen adaptiven Tempomaten vermissen. Der souveräne 6-Zylinder ist im aktuellen Modelljahr in der Form seines Lebens. Man genießt den Motor in jeder Lebenslage. Die K 1600 B wirkt optisch zwar deutlich entspannter als die K 1600 GT ist aber agil genug um auf intensiven Touren viel Spaß zu machen. Sie verliert durch ihre Coolness nur wenig an Agilität und Schräglagenfreiheit und bleibt ein praxistaugliches Motorrad.
- Extrem exakte Traktionskontrolle
- effiziente Bremsanlage
- integrierte Elektronik
- positives ABS-System
- hohe Motorleistung.
- Suboptimales Getriebe - straffe Schaltvorgänge.
- Tolle Kombination aus legerer Sitzposition und dynamischen Fahrverhalten
- Laufruhiger Motor
- tolles Ansprechverhalten vom Motor
- Motorrad trotz der imposanten Erscheinung insgesamt zugänglich und einfach zu bedienen
- überragend gute Scheinwerfer Technik
- Tolles Display - immer gut ablesbar
- Umfassende Integration vom Mobiltelefon ins Fahrzeug
- Vollwertige Kartennavigation über BMW Connected App
- Gute Balance zwischen Stabilität und Handling
- neutrales Fahrverhalten
- gute Bremsen und stabiles Fah
- Verbindung von Handy zu Fahrzeug klappt in den meisten Fällen gut - doch wenn es hakt dann wird es nervig
- Knöpfe und Schalter im Cockpit nicht hinterleuchtet
- kein adaptiver Tempomat - würde man bei einem Reisemotorrad in dieser Liga erwarten
- Handystaufach hakte beim Test immer wieder mal - Vorsicht beim Reinstopfen von zu XL- Handys