Honda CRF1100L Africa Twin DCT 2026 vs. Yamaha Tracer 9 GT 2025
Bewertung
Honda CRF1100L Africa Twin DCT 2026 vs. Yamaha Tracer 9 GT 2025 - Vergleich im Überblick
Der Honda CRF1100L Africa Twin DCT mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.084 Kubik steht die Yamaha Tracer 9 GT mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit 890 Kubik gegenüber. Die Yamaha bietet mit 119 PS bei 10.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Honda mit 102 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der CRF1100L Africa Twin DCT von 112 Newtonmeter bei 5.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 93 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der Tracer 9 GT.
Bei der CRF1100L Africa Twin DCT federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Showa. Die Tracer 9 GT setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Die Honda CRF1100L Africa Twin DCT hat mit 230 mm vorne und 220 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die Yamaha Tracer 9 GT mit 130 mm vorne und 131 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 256 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 267 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt CRF1100L Africa Twin DCT auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tracer 9 GT Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Honda CRF1100L Africa Twin DCT misst 1.575 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 850 bis 870 Millimeter. Die Yamaha Tracer 9 GT ist von Radachse zu Radachse 1.500 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 845 bis 860 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 242 kg ist die Honda deutlich schwerer als die Yamaha mit 227 kg.
In den Tank der CRF1100L Africa Twin DCT passen 18,8 Liter Sprit. Bei der Tracer 9 GT sind es 19 Liter Tankvolumen.
Von der Honda CRF1100L Africa Twin DCT gibt es aktuell 49 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha Tracer 9 GT sind derzeit 21 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Honda gibt es aktuell 32 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 16 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Honda CRF1100L Africa Twin DCT 2026 |
Yamaha Tracer 9 GT 2025 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Grad | 0 | |
| Zylinderzahl | 2 | 3 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | OHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 1084 ccm | 890 ccm |
| Bohrung | 92 mm | 78 mm |
| Hub | 81,5 mm | 62,1 mm |
| Leistung | 102 PS | 119 PS |
| U/min bei Leistung | 7500 U/min | 10000 U/min |
| Drehmoment | 112 Nm | 93 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 5500 U/min | 7000 U/min |
| Verdichtung | 10,1 | 11,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Transistor | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Doppelkupplungsgetriebe | |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Aluminium |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Brücken |
| Lenkkopfwinkel | 27,5 Grad | 24,5 Grad |
| Nachlauf | 113 mm | 106 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Technologie | Closed Cartridge | |
| Marke | Showa | Kayaba |
| Durchmesser | 45 mm | 41 mm |
| Federweg | 230 mm | 130 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | Pro-Link | |
| Marke | Showa | |
| Federweg | 220 mm | 131 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 310 mm | 298 mm |
| Kolben | Vierkolben | |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial, Wave | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 256 mm | 267 mm |
| Kolben | Zweikolben | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Moderne Elektronik | elektronisch einstellbares Fahrwerk, Fahrmodi, Fahrwerk dynamisch, Kollisionswarner, kombiniertes Bremssystem, Kurven-ABS, Radar-Tempomat, Ride by Wire, Schaltassistent mit Blipper, Totwinkel-Assistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2330 mm | 2175 mm |
| Breite | 960 mm | 900 mm |
| Höhe | 1485 mm | 1530 mm |
| Radstand | 1575 mm | 1500 mm |
| Sitzhöhe von | 850 mm | 845 mm |
| Sitzhöhe bis | 870 mm | 860 mm |
| Bodenfreiheit | 250 mm | 135 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 242 kg | 227 kg |
| Tankinhalt | 18,8 l | 19 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reichweite | 391 km | 380 km |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 114 g/km | 116 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,9 l/100km | 5 l/100km |
| Standgeräusch über 95dB | nein | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Android Auto, Apple CarPlay, Bluetooth, Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung | Bluetooth, Connectivity, Keyless System, Koffersystem, Kurvenlicht, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, USB Steckdose, Windschild elektrisch verstellbar |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Africa Twin ist für mich eine Reiseenduro, wie eine Reiseenduro sein soll. Trotz des für ihren Hubraum überschaubaren Leistungsniveaus begeistert der Motor durch seinen Charakter und Klang. Er ist der Star in der Africa Twin, bietet Vielseitigkeit und funktioniert auf der Autobahn genauso gut, wie im Gelände. Das Fahrwerk schluckt so ziemlich alle Unebenheiten und kann durch das optionale semi-aktive Fahrwerk auf ein neues, extrem hohes Niveau gehoben werden. Ergonomie und Sitzkomfort sind beispielhaft. Hinzu kommt das im Motorrad-Bereich einzigartige, inzwischen extrem ausgereifte DCT-Getriebe als absolutes Killer-Komfort-Feature. Zusammengefasst: Ein Motorrad für alle Tage, für abenteuerliche Touren und genauso für die große Reise – wo immer die auch hingehen mag.
Die Yamaha Tracer 9 GT ist mit ihrem Reihen-Dreier äußerst agil und sportlich zu bewegen, die 119 PS benehmen sich schon im Naked Bike-Derivat Yamaha MT-09 äußerst potent, auf der tourentauglichen Tracer 9 GT kaum weniger. Klarerweise sind die Ingenieure in Japan auch bezüglich Touring-Qualitäten keine Anfänger, die Tracer 9 GT verwöhnt mit Komfort durch das elektronisch verstellbare Fahrwerk und eine sehr bequeme Sitzposition samt gutem Wetterschutz. Insgesamt ist sie trotzdem eine ziemliche Reise-Sportlerin. Die Optik ist eigenständig, lediglich die geteilten Mini-Displays sind Geschmackssache.
- Druckvoller, fein dosierbarer Motor
- Ausgereifte elektronische Fahrhilfen
- Wunderbar funktionierendes DCT
- Tolles Fahrwerk, vor allem das optionale elektronische EERA-Fahrwerk bietet eine sehr breite Spreizung und viel Komfort
- Fein dosierbare Bremsen
- Touch-Screen-Farbdisplay
- Gute Ergonomie
- Langstreckentauglichkeit
- Guter Windschutz
- Schräglagenfreiheit für sportliche Fahrer möglicherweise zu gering
- Hoher Schwerpunkt macht sie kippelig beim Rangieren - vor allem mit viel Gepäck und Sozia
- Serien-Handguards für Offroad-Einsatz wenig robust
- Elektronisches Bedienkonzept braucht Eingewöhnung und genaue Auseinandersetzung - Stichwort: Schalterflut
- Ergonomie für ambitionierte Offroad-Fahrer zu touristisch
- Keine Offroad-tauglichen Felgen- und Handguard-Optionen im Zubehör
- druckvoller und starker Motor samt toller Abstimmung
- leichtes und stabiles Handling
- elektronisch verstellbares Fahrwerk
- umfassendes Elektronikpaket
- guter Windschutz
- toller Soziuskomfort
- etwas ruppige Kupplung
- gewöhnungsbedürftige Displays