Honda CBR 300 R 2016 vs. KTM 690 Duke 2016

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Honda CBR 300 R 2016

KTM 690 Duke 2016

Bewertung

Honda CBR 300 R 2016
VS.
KTM 690 Duke 2016
 

Honda CBR 300 R 2016 vs. KTM 690 Duke 2016 - Vergleich im Überblick

Der Honda CBR 300 R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 286 Kubik steht die KTM 690 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 690 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der 690 Duke von 70 Newtonmeter bei 5.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 27 Nm Drehmoment bei 7.250 Umdrehungen bei der CBR 300 R.

Die 690 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt CBR 300 R auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 140 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 690 Duke Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Honda CBR 300 R misst 1.380 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter. Die KTM 690 Duke ist von Radachse zu Radachse 1.466 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 164 kg ist die Honda deutlich schwerer als die KTM mit 149,5 kg.

In den Tank der CBR 300 R passen 13 Liter Sprit. Bei der 690 Duke sind es 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Honda CBR 300 R beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.560 Euro und ist damit preislich ähnlich wie der Preis der KTM 690 Duke mit 4.750 Euro im Durchschnitt.

Von der Honda CBR 300 R gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 690 Duke sind derzeit 30 Modelle verfügbar. Für die Honda gibt es aktuell 11 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 13 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Honda CBR 300 R 2016

KTM 690 Duke 2016

kein Bild KTM 690 Duke 2016
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC Kipphebel, OHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 286 ccm 690 ccm
Bohrung 76 mm 102 mm
Hub 63 mm 84,5 mm
Leistung 30,9 PS 73 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min 7500 U/min
Drehmoment 27 Nm 70 Nm
U/min bei Drehmoment 7250 U/min 5500 U/min
Verdichtung 10,7 12,6
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Antihopping
Zündung Transistor
Antrieb Kette Kette
Chassis
Rahmen Stahl Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Brücken Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 63,5 Grad
Bremsen vorne
Kolben Zweikolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch
Durchmesser 320 mm
Aufnahme Festsattel
Technologie radial
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Einkolben
Durchmesser 240 mm
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Brembo
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2035 mm
Breite 720 mm
Höhe 1120 mm
Radstand 1380 mm 1466 mm
Sitzhöhe von 785 mm 835 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 164 kg 149,5 kg
Tankinhalt 13 l 14 l
Führerscheinklassen A2 A

Stärken und Schwächen im Vergleich

Honda CBR 300 R 2015

Honda CBR300R Supersport Test

Fazit von kot vom 25.06.2015:

KTM 690 Duke 2019

Honda CB650R vs. KTM 690 Duke Vergleich

Fazit von Der Horvath vom 28.06.2019:

Kleine Supersportler, speziell unter der 500 Kubik-Grenze, werden leider immer noch belächelt. Dabei kommt es beim spaßig-sportlichen Fahren nicht unbedingt auf die Leistung an. Die Gesamtabstimmung muss passen und die einzelnen Komponenten, was bei der CBR 300 R der Fall ist. Das Design wirkt erwachsen, schlank und scharf, das Gewicht ist im Supersport-Sektor ein Traumwert und die Bremsen sind ebenso feinfühlig wie bissig. Wenn man die CBR 300 R ordentlich dreht und laufen lässt, wird vielen das Lachen vergehen.

Bedenkt man, wo die KTM Duke Familie einst begonnen hat, ist die 690 Duke ein unglaublicher Fortschritt. Der Motor ist äußerst kultiviert und gleichzeitig bärenstark für einen straßenzugelassenen Einzylinder. Trotz der vielen Technik an Bord ist sie immer noch ein sehr leichtes Motorrad und kann fast als Spielzeug (im guten Sinne) bezeichnet werden. Einzig ihre Sitzposition spaltet die Meinungen, denn aus den früheren Supermotos wurde mit der Duke 4 in 2012 ein fast schon zahmes Naked Bike mit vorderradorientierter Sitzposition. Der Vorteil: der Alltag und lange Touren sollten auf der aktuellen Duke kein Problem darstellen.

  • supersportliches Design
  • sehr gute Bremsen
  • übersichtliche Armaturen
  • hoher Spaßfaktor
  • braucht ordentlich Drehzahl
  • Sitzposition auf Dauer anstrengend
  • kräftiger Motor
  • alltagstauglich
  • viele technische Helferlein
  • wendig
  • laufruhig
  • für manche keine "echte" Einzylinder-Duke


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