Triumph Tiger Sport 1050 2014 vs. Yamaha Tracer 900 2018
Bewertung
Triumph Tiger Sport 1050 2014 vs. Yamaha Tracer 900 2018 - Vergleich im Überblick
Der Triumph Tiger Sport 1050 mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.050 Kubik steht die Yamaha Tracer 900 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit 847 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Tiger Sport 1050 von 104 Newtonmeter bei 4.300 Touren bietet etwas mehr Schub als die 88 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen bei der Tracer 900.
Bei der Tiger Sport 1050 federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel konventionell von Showa und hinten auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Federbein von Showa. Die Tracer 900 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Vierkolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Nissin. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tiger Sport 1050 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tracer 900 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Triumph Tiger Sport 1050 misst 1.540 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die Yamaha Tracer 900 ist von Radachse zu Radachse 1.440 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter.
In den Tank der Tiger Sport 1050 passen 20 Liter Sprit. Bei der Tracer 900 sind es 18 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Triumph Tiger Sport 1050 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 6.911 Euro und ist damit günstiger als der Preis der Yamaha Tracer 900 mit 7.754 Euro im Durchschnitt.
Von der Triumph Tiger Sport 1050 gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha Tracer 900 sind derzeit 14 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Triumph Tiger Sport 1050 2014 |
Yamaha Tracer 900 2018 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 3 | 3 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 1050 ccm | 847 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 78 mm |
| Hub | 71,4 mm | 59,1 mm |
| Leistung | 125 PS | 115 PS |
| U/min bei Leistung | 9400 U/min | 10000 U/min |
| Drehmoment | 104 Nm | 87,5 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 4300 U/min | 8500 U/min |
| Verdichtung | 12 | 11,5 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Chassis | ||
| Rahmenbauart | Brücken | Brücken |
| Rahmen | Aluminium | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel konventionell |
| Marke | Showa | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | Showa | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | |
| Technologie | radial | |
| Marke | Nissin | |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Nissin | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2150 mm | 2160 mm |
| Breite | 835 mm | 950 mm |
| Radstand | 1540 mm | 1440 mm |
| Sitzhöhe von | 830 mm | 845 mm |
| Gewicht fahrbereit | 235 kg | |
| Tankinhalt | 20 l | 18 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Höhe | 1345 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 210 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Im direkten Vergleich mit ihrer kleinen Schwester Tiger 800 XC kann die Tiger Sport 1050 nur in einem Kapitel voll punkten: Die Bremsen sind extrem ausgewogen und packen ordentlich zu, wenn man es braucht. In den meisten anderen Disziplinen kann sie sich aber nicht durchsetzen. Vor allem beim Handling benimmt sich die große 1050er viel störrischer als die kleine Schwester. Da sie auch nicht wirklich Offroad nutzbar ist, engt sich ihr Aktionsradius gegenüber der Tiger 800 XC stark ein. Geht es aber um einen universellen Partner für die Straße, der neben einer angenehmen Sitzposition auch ein gewisses Maß an Sport bieten soll, ist die Tiger Sport 1050 gewiss nicht die falsche Wahl.
Die sportliche Allzweckwaffe von Yamaha wurde weiter verbessert. Sie ist das perfekte Bike für alle, denen die nackte MT-09 zu spartanisch auf sportliche Landstraßenfahrten ausgelegt ist. Dank der längeren Schwinge sowie der besseren Aerodynamik sind mit dem Jahrgang 2018 auch die Hochgeschwindigkeitsprobleme, mit welche die Vorgängerin zu kämpfen hatte, großteils eliminiert. Die Premiumvariante in Form der Tracer 900 GT legt noch einen oben drauf und kann mit tollen Komfortfeatures zusätzlich überzeugen.
- Sportliches und eigenständiges Design
- kräftiger Dreizylinder-Motor
- guter Klang
- bequeme Sitzposition
- ausgezeichnete Bremsen
- stabiles Fahrwerk
- Störrisches Handling im engen Winkelwerk
- nicht geländetauglich
- Kraftvoller Motor
- Gelungene Überarbeitung des Fahrwerks
- Fahrspaß garantiert
- Bessere Stabilität als bei der Vorgängerin
- Gelungene Überarbeitung der Aerodynamik
- Komfortgewinn für Sozius
- Sozius Rastenanlage schränkt Bewegungsfreiheit ein
- Display wirkt in die Jahre gekommen
- ABS und Traktionskontrolle nur auf Basisniveau