Honda Austria bestätigt: Rückruf für CB1000 Hornet und CBR600RR
551 Fahrzeuge in Österreich betroffen
Honda Austria bestätigt nun offiziell den Start einer Sicherheitsrückrufaktion für die Modelle CB1000 Hornet, CB1000 Hornet SP und CBR600RR. Betroffen sind mehrere hundert Motorräder, bei denen erhöhter Ölverbrauch auftreten kann. Alle Besitzer werden direkt von Honda kontaktiert.
Honda Austria hat nun auch für den österreichischen Markt bestätigt, dass die Modelle CB1000 Hornet, CB1000 Hornet SP sowie CBR600RR Teil einer Sicherheitsrückrufaktion sind. Die News des Rückrufs wurden bereits letzte Woche publik, nachdem zahlreiche Besitzer schon über die letzten Monate von erhöhtem Ölverbrauch berichteten. Der Rückruf startete am 19. Jänner 2026 und betrifft mehrere hundert Motorräder in Österreich.
Honda CB1000 Hornet / SP mit Problemen an den Kolbenringen
Die CB1000 Hornet steht für Performance und modernes Design - ein leistungsstarkes Naked Bike, das sich mit seinem Vierzylinder-Motor und dem agilen Handling sowohl auf der Landstraße als auch im urbanen Alltag bewährt. Die SP-Version setzt mit hochwertigerem Fahrwerk und fein abgestimmter Elektronik noch stärker auf präzises Fahrverhalten und sportlichen Charakter.
Doch schon bereits unter den 1000PS YouTube Videos zum Naked Bike häuften sich die Kommentare von Besitzern, die von erhöhtem Ölverbrauch berichten. Bei den CB1000 Hornet und CB1000 Hornet SP könne es laut Hersteller zu fehlerhaften Kolben- und Kolbenring-Einstellungen kommen, was einen erhöhten Ölverbrauch zur Folge habe.
Honda CBR600RR ebenfalls mit erhöhtem Ölverbrauch
Die CBR600RR gilt als klassischer Supersportler in Hondas Modellpalette. Sie kombiniert Rennstrecken-DNA mit Alltagstauglichkeit, bietet hohe Drehfreude, präzises Chassis und eine direkte Rückmeldung - Qualitäten, die sie sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke beliebt machen.
Bei der CBR600RR liege der Grund für den Rückruf in einem unsachgemäß bearbeiteten Zylinder, der eine raue Zylinderoberfläche verursachen könne - ebenfalls mit steigendem Ölverbrauch als möglicher Folge.
301 Hornet-Modelle und 250 CBR600RR betroffen
Laut Honda Austria seien 301 Fahrzeuge der CB1000 Hornet und CB1000 Hornet SP sowie 250 Motorräder der CBR600RR in Österreich betroffen. Alle Vertragspartner seien bereits informiert, und die Zulassungsbesitzer werden schriftlich kontaktiert, um die notwendigen Schritte in der Werkstatt zu vereinbaren.
Die Rückrufaktion erfolge nach einer gründlichen Untersuchung in Zusammenarbeit mit Honda Motor Co., Ltd. (Japan).
CB1000GT und CB1000F werden geprüft
Auch die kommenden Modelle CB1000GT und CB1000F, die denselben Motor wie die Hornet-Baureihe verwenden, befinden sich laut Honda derzeit in einer zusätzlichen Qualitätsprüfung. Die Produktion startet erst im zweiten Quartal 2026, wodurch der Hersteller potenzielle Probleme frühzeitig ausschließen möchte. Mit dieser vorbeugenden Maßnahme will Honda sicherstellen, dass die Serienfertigung ohne technische Risiken beginnen kann.
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Bericht vom 19.01.2026 | 17.499 Aufrufe