Honda CRF250R 2014

Die brandneue 2014er Honda CRF250R im ersten Test.

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Honda CRF250R 2014 – ganz die große Schwester

Nachdem die große Honda CRF450R im Vorjahr einer Radikalkur unterzogen wurde, kommt für 2014 die kleine Schwester CRF250R dran – und schaut sich gleich eine Menge von der großen Schwester ab!
   

Das Zauberwort „Massenzentralisation“ ist zwar nicht neu, hat aber auf nahezu alle Ingenieure auf diesem Planeten nach wie vor eine magische Wirkung. Besonders auf solche, die mit extrem leichten Maschinen zu tun haben, von denen eine enorme Wendigkeit erwartet wird. Bei der neuen Honda CRF250R waren sich die Techniker wohl auch einig, dass die Massenzentralisation an erster Stelle des Lastenhefts zu finden sein muss.Daher beziehen sich nahezu alle Änderungen darauf - sogar die Auspuffanlage nimmt sich da nicht aus.

Ab sofort atmet die „kleine“ CRF nämlich so wie die große Schwester durch zwei separate Endtöpfe aus. Das spart zwar nicht viel Gewicht, bringt anstelle eines einzelnen, langen Endtops das Gewicht aber näher an den Schwerpunkt heran. Die gröbste Änderung erfuhr der Aluminiumrahmen, der von der CRF450R übernommen wird. So stellt sich die Frage ausreichender Stabilität erst gar nicht und wie schon bei der großen Schwester bewirkt das neue Chassis nun auch bei der CRF250R eine tiefere Schwerpunktlage.

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Dementsprechend handlich fährt sich die neue CRF250R auch, urteilt Andreas Schmidinger, langjähriger Rennfahrer (sogar unter den Top 10 in der MX3-WM) beeindruckt: „Ich persönlich fahre in den Rennen die CRF450R, die ja bereits im Vorjahr das Thema Massenzentralisation sehr ernst genommen hat. Was aber die kleine CRF nun an Agilität und Leichtigkeit an den Tag legt, ist schon beeindruckend. Das geht so herrlich um die Ecken und ist im Frontbereich mit  der Showa-Gabel so agil , dass es mir eigentlich gar nichts ausmacht, dass Honda bei der Gabel nicht auf die leichtere Luftgabel von Kayaba gewechselt hat. Die ist auch so leicht genug.“

Überarbeitete Gabel, neues Federbein von Showa

Honda bleibt bei der CRF250R also Showa treu, die 48 Millimeter-USD-Gabel bekommt lediglich neue Innereien und zeigt sich damit ebenso gut und sensibel wie bei der Vorgängerin. Im Heck werkt aber ein neues Federbein, ebenfalls von Showa, samt überarbeiteter Alu-Schwinge und ProLink-Aufhängung.

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Der Motor wurde gezielt und gründlich überarbeitet, das völlig neue Chassis, adaptiert von der CRF450R, ist aber die Hauptattraktion. Durch das neue Chassis bekommt die CRF250R auch einen größeren Tank, mit 6,3 Litern immerhin 0,6 Liter mehr als bei der Vorgängerin.
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Die neue CRF250R ist mehr Revolution als Evolution, die  optische Nähe zur großen Schwester CRF450R soll kein Nachteil  für die kleine Viertelliter-Rakete sein.
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Damit dem verbesserten Fahrwerk nicht langweilig wird, wurde auch gleich der Motor der neuen CRF250R gründlich überarbeitet. Das viertaktende Einzylinder-Triebwerk bekam Updates bei der PGM-FI-Einspritzung und die Durchströmung im Zylinderkopf wurde optimiert. Damit wurden sowohl auf der Einlass- als auch auf der Auslassseite Verbesserungen zur Steigerung der Effizienz erarbeitet. Weiters sind auch der Zylinderkopf und der Kolben neu und der Tank wurde vergrößert.
   
FAZIT
Insgesamt ist die Neuauflage der CRF 250R weniger als Evolution sondern eher als Revolution. Dass sich die Optik ganz im Stil der großen Schwester CRF450R präsentiert, ist nicht nur klug, weil damit das Image der Großen genutzt wird und Kosten gespart werden. Es ist eigentlich auch logisch, immerhin wird der Rahmen von der CRF450R übernommen. Und dieser Alu-Rahmen wiegt mit 9,35 Kilo auch für eine 250er herrlich wenig, an der nötigen Steifigkeit gibt es dennoch nichts zu bekritteln. Damit bringt die CRF250R fahrfertig und vollgetankt lediglich 106,3 Kilo auf die Waage, was zusammen mit dem verbesserten Motor sofort in besseren Rundenzeiten gipfelt. Auch die kleinen aber feinen Maßnahmen an der Gabel und das neue Federbein begünstigen das gute Handling – die neue CRF250R setzt die Erfolgsgeschichte der Vorgängerin eindrucksvoll fort.
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Interessante Links:

Text: Vauli
Fotos:
Sigmund

Bericht vom 26.08.2013 | 24.825 Aufrufe

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