Enduroreise Utah: Das ultimative Offroad-Abenteuer

On The Rocks

130.000 Kilometer legales Offroad-Gelände, legendäre Trails rund um Moab und eine Freiheit, wie man sie in Europa kaum noch findet: Wir waren auf Enduroreise durch Utah. Warum diese Motorradreise zu den spektakulärsten Offroad-Abenteuern der USA zählt – und wie du im Oktober selbst dabei sein kannst.

Utah gilt unter Endurofahrern als das Offroad-Paradies der USA. Über 130.000 Kilometer legale Trails, weltberühmte Regionen wie Moab und spektakuläre Nationalparks machen den Bundesstaat zur vielleicht beeindruckendsten Motorradreise Nordamerikas. "Where the earth reaches for the sky" – wir waren auf Enduroreise durch Utah.


”Griaß di! Kimmscht du aus Öschterreich? Mogsch di herhockn? Wia hoschn du?” Die angeregte Diskussion, welche frittierte Mehlspeise in der Vitrine wohl die köstlichste sei, wird von starkem tirolerischem Dialekt jäh unterbrochen. Daheim wäre das nichts allzu Ungewöhnliches – die Tatsache, dass ich mich jedoch mitten auf dem Colorado-Plateau im 5000-Seelen-Dorf Moab befinde, lässt mir jedoch vor Überraschung die Kinnlade herunterklappen. Der Besitzer des Doughnut-Ladens ist jedoch keineswegs ein Auswanderer aus der Alpenregion, sondern ”born and raised” im US-Bundesstaat Utah. John ist kurz vor dem Pensionsalter, die Furchen in seinem Gesicht erzählen nicht nur von einem bewegten Leben, sondern lassen auch auf ein sonniges, spitzbübisches Gemüt schließen. Dass ich von seinem nahezu perfekten Deutsch mit starkem Tiroler Akzent völlig überrumpelt bin, amüsiert den freundlichen Backwaren-Verkäufer sichtlich. Ausführlich erzählt er mir, dass er in jungen Jahren lange für den Skihersteller Kneissl in Tirol gearbeitet und dort die lokale Sprache gelernt hat. Moab bleibt für ihn trotzdem der schönste Ort der Welt, denn die mit Abstand imposanteste Naturkulisse und schönsten Nationalparks der USA liegen direkt vor seiner Haustüre. Außerdem sei das Leben sicher wie sonst fast nirgends in den Vereinigten Staaten: ”Kriminelle haben wir hier draußen nicht. Ich sperre weder mein Haus noch mein Auto zu. Die Menschen sind fleißig, ehrlich und gläubig – ein Großteil unserer Christen gehört der LDS-Kirche (Anm. der Red.: The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints) an, der wir Moral, Sicherheit und Wohlstand in ganz Utah großteils verdanken.”


Die LDS-Kirche zählt zur Konfessionsgruppe der Mormonen, die 1830 von Joseph Smith gegründet wurde. Nach diversen Gottesvisionen bereits im Alter von 14 Jahren soll das himmlische Wesen ”Moroni” dem späteren Religionsführer einst erschienen sein. Es überbrachte Gottes Auftrag eine Inschrift auf goldenen Platten ins Englische zu übertragen – so die Legende. Im Laufe seines Lebens ergänzte Smith jenes übersetzte ”Buch Mormon” um 133 weitere, teils äußerst eigenwillige Offenbarungen. Seine Glaubensgemeinschaft erlebte erhebliche religiöse Verfolgung. Smith und seine Anhänger wurden aus mehreren Bundesstaaten vertrieben. Trotzdem kandidierte er 1844 für das Amt des US-Präsidenten. Weil Smith einen Angriff auf die Pressefreiheit anordnete, nachdem eine Zeitung seine polygame Lebensweise als anstößig und ihn als ”gefallenen Propheten” bezeichnet hatte, wurde Joseph Smith von einer aufgebrachten Menschenmenge gelyncht. Der dienstälteste Apostel, Brigham Young, führte darauf die Gläubigen 1847 ins Salt Lake Valley, das nicht unter direkter Kontrolle der US-Regierung stand. Mit den Worten "this is the right place”, soll er den Grundstein für Utahs zukünftige Hauptstadt Salt Lake City gelegt haben.


Auch der Ortsname Moab wird oft scherzhaft als Akronym für ”Mormons, Ores, Artists, Bicycles” gedeutet – Mormonen, Erze, Künstler und Fahrräder. Tatsächlich leben in der einst von den Mormonen gegründeten Bergwerksstadt heute zahlreiche (selbsternannte) Kunstschaffende. Außerdem hat sich die kleine Wüstenstadt zwischen imposanten roten Felswänden zu einer Pilgerstätte für Mountainbiker, Geländewagen-Fahrer und Sportenduristen gemausert. Moab gilt als Mekka für Endurofahrer und Offroad-Fans aus aller Welt. Wer nach einer Enduroreise in Utah sucht, landet früher oder später genau hier. Der kultige ”Slickrock Trail” ist längst weit über die Grenzen der USA hinaus bekannt. Die großteils über nackten Sandstein führende Route wurde im Jahr 1969 im Sand-Flats-Erholungsgebiet östlich von Moab zunächst zur Nutzung durch Geländemotorräder angelegt. Mit dem Aufkommen der Mountainbikes in den achtziger Jahren wurde die Strecke auch für Radfahrer interessant und populär. Seit Anfang dieses Jahrtausends ist der Trail eine der Hauptattraktionen von Moab und wird jährlich von über 200.000 Mountainbikern und einer ebenso stattlichen Anzahl an ”Dirtbikern” besucht – entsprechend viele Fahrzeugvermieter und Touranbieter haben sich entlang der Hauptstraße niedergelassen.


Außerdem finden sich rund um Moab sowohl für massiv aufmunitionierte Geländewägen als auch Motorräder zahlreiche Offroad-Parcoure, die klangvolle Namen wie ”Hells Revenge”, ”Steelbender Trail” oder ”Fins and Things” tragen. Wer sein Fahrzeug hier nicht schrottet, darf in den Souvenirshops im Zentrum Moabs dann voller Stolz 35 Dollar für das entsprechende ”I survived XY…” T-Shirt hinblättern.
Moab ist für begeisterte Offroader, egal ob auf zwei oder vier Rädern, definitiv ein Pflichtbesuch. Während man hier aber auf ein rund 6000 Kilometer langes, technisch anspruchsvolles Wegenetz ”eingeschränkt” ist, locken zahlreiche andere Regionen Utahs mit nahezu unlimitierten Optionen.


Das Besondere an einer Motorradreise durch Utah ist die nahezu unglaubliche Freiheit beim Offroad-Fahren. ”OHV Areas” sind waschechte ”Offroad-Erholungsgebiete” (OHV steht für ”Off-Highway-Vehicles”), die völlig legal auch von Fahrzeugen ohne Straßenzulassung befahren werden dürfen. Auf meiner Reise durchquerte ich beispielsweise das ”Arapeen Trail System” im Manti-La Sal National Forest mitten im Nirgendwo Utahs, das alleine mit mehr als 700 Kilometern legaler Offroad-Trails aufwarten kann. Nur ein ”kleines” Beispiel von vielen Gebieten dieser Art, bei denen die einzelnen Pfade oft sogar nach Schwierigkeitsgraden ausgeschildert sind. Zudem sind Schotterstraßen mit Forststraßen-Nummerierung im Westen der USA ebenfalls frei befahrbar und bilden schon für sich alleine ein schier unendliches Wegenetz.


Weil Utah zweifellos zu den landschaftlich eindrucksvollsten Bundesstaaten der USA zählt, wollte ich in Salt Lake City beim Touranbieter ”Wild Point Adventures” (Kooperationspartner von Kini Adventure Tours) eine GasGas EC300 mieten, auf die Ladefläche meines Dodge-RAM-Leihwagens schnallen und abseits von Moab auf eigene Faust weitere Regionen erkunden. Da Firmen-Boss Stephen DiVito aber ohnehin gerade verfügbar war, bot sich der sympathische Jungunternehmer gemeinsam mit zwei Freunden spontan als ortskundige Begleitung an. Nachdem ein plötzlicher Schlechtwettereinbruch rund um die Mormonen-Metropole die erdigen Trails durch dichten Wald fast unpassierbar gemacht hatte, schlagen wir mitten in der trockenen Wüste bei ”Swingarm City” und ”Factory Butte” gemeinsam unsere Zelte auf – beides berühmte OHV-Areale im Wayne County. Unvorstellbar für Europäer, aber wahr: querfeldein fahren abseits vorhandener Pfade ist in diesem Offroad-Paradies dezidiert erlaubt.


”Egal wo du eine steile Wand siehst, die Du hochfahren möchtest – tu es einfach!” - bekräftigt mein Reiseleiter Stephen. Der trockene Boden aus Bentonit-Lehm bietet den Reifen meiner GasGas unfassbare Traktion – irrwitzige Hänge lassen sich erstaunlich mühelos bezwingen. So jagen wir zu viert die steilsten Geländeformationen rauf und runter, deren Umrisse grau und scharfkantig wie Haifischflossen steil in den blitzblauen Himmel ragen. Die Wände enger Canyons dienen uns als natürliche Anlieger und lassen jede Bobbahn fast vor Neid erbleichen. Jeder Hügel bietet Aussicht auf unendliche Weiten voraus, deren Erforschung höchstens das Volumen des Treibstofftanks natürliche Grenzen setzt. Anderen Enduro-Piloten begegnen wir nur an der Abzweigung zur einzig asphaltierten Zufahrtsstraße – hier parken Pick-Ups, Kastenwägen und stattliche Wohnmobile samt Anhänger, abends werden in geselliger Runde am Barbecue-Grill stundenlang Benzingespräche geführt. Auch die wachsende Bären-Population im Norden Utahs wird zum Thema – unfreiwillige Begegnungen mit Meister Petz sind hier keine Seltenheit. Gott sei Dank dominiert in Utah der konfliktscheue Schwarzbär, wie mir die Einheimischen mit einem amerikanischen Merksatz verdeutlichen: ”If it's black – fight back! If it's brown – lay down. If it's white – say goodnight.”


Wer eine organisierte Enduroreise in den USA bevorzugt, profitiert enorm von ortskundigen Guides. Viele der spektakulärsten Trails sind für Besucher kaum zu finden und ändern sich durch Wetter und Erosion laufend. Seltene Gäste aus dem fernen Übersee werden von den Locals herzlich aufgenommen. Dass wir Österreicher aus dem Herkunftsland der ”world’s best dirtbikes” viele Stunden nach Rumänien oder Bulgarien anreisen müssen um unsere Enduros zweckgemäß zu nutzen, ist für die Gesellschaft am Lagerfeuer völlig unvorstellbar und ”simply ridiculous”. ”In einer kleinen Ecke Utahs gibt es mehr Enduro-Gelände als man in einem Menschenleben je abfahren könnte”, zieht Tourguide Stephen einen Vergleich. Er weiß wovon er spricht: Der junge US-Amerikaner ist mit ganzem Herzen Enduro-Fahrer und sitzt meistens fünf Tage die Woche im Sattel seiner KTM 450 XC. Selbst wenn der clevere 34-Jährige beruflich gerade keine (großteils amerikanischen) Touristen durchs Hinterland führt, wird die freie Zeit zur Erkundung neuer Trails sinnvoll genutzt. Für satte sieben Regionen, verteilt zwischen Salt Lake City und Moab, besitzt Stephen eine entsprechende Tourguide-Lizenz – eine absolute Rarität. Geführte Endurotouren in den USA sind für europäische Verhältnisse generell nicht ganz günstig – hohe Versicherungsgebühren für Fahrzeuge und Teilnehmer sowie teure Genehmigungen für kommerzielle Anbieter treiben den Preis nach oben. Trotzdem ist eine Offroad-Reise durch Utah jeden Cent wert – wie ein Pionier der Kompassnadel folgend die Wildnis zu erkunden, bedeutet wahre Freiheit auf zwei Rädern.


Utah Kini
Die Tour-Organisatoren Clemo, Klaus und Stephen vor imposanter Kulisse

Jetzt einen der letzten Plätze 2026 für die Enduroreise nach Utah sichern

Die im Bericht beschriebene Route kannst du gemeinsam mit Kini Adventure Tours und den lokalen Spezialisten von Wild Point Adventures selbst erleben. Die exklusive Enduroreise führt im Oktober durch einige der spektakulärsten Offroad-Gebiete Utahs – von den legendären Slickrock-Trails rund um Moab über Factory Butte bis zu den endlosen OHV-Arealen im Herzen des amerikanischen Westens. Gefahren wird auf perfekt vorbereiteten Sportenduros, begleitet von erfahrenen Guides, die ihre Heimat wie ihre Westentasche kennen.


Die Teilnehmerzahl ist bewusst klein gehalten, damit jede Gruppe flexibel unterwegs sein kann. Aktuell sind nur noch vier Plätze verfügbar. Wenn du Utah nicht nur lesen, sondern selbst erleben möchtest, solltest du dir jetzt einen der letzten Startplätze sichern.


Alle Informationen zur Reise und Buchung findest du auf Ride KTM.


Utah Kini
Klaus Kinigadner hat die exklusive Utah-Offroadtour in seinem umfangreichen Reise-Angebot

UTAH INFOS

ALLGEMEINES
Utah ist ein Bundesstaat im zentralen Westen der USA. Der Beiname des Staates lautet ”The Beehive State” (engl. für ”Bienenstock”), da die gründenden Mormonen den Bienenkorb als Symbol ihres Fleißes auch zum Symbol ihres Territoriums machten.
Der Name ”Utah” leitet sich vom Indianer-Stamm der Ute ab, die neben einigen anderen Völkern bis heute in Utah leben.
Utah ist über zweieinhalb Mal so groß wie Österreich, beheimatet aber nur 3,1 Millionen Einwohner. Über achtzig Prozent der Bevölkerung lebt in der Metropolregion rund um die Hauptstadt Salt Lake City. Der Rest Utahs ist extrem dünn besiedelt. Von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung sind der Bergbau sowie Technologie, Dienstleistungen und der Tourismus. Landwirtschaft ist in Utah wegen der weithin wüstenähnlichen Landschaft nur in Gebirgsnähe mit Bewässerung oder ”dry farming” möglich (Weizen, Zuckerrüben, Kartoffeln, Obst).


Eine boomende Wirtschaft sowie die hohe Lebensqualität verbunden mit attraktiver Natur locken immer mehr US-Amerikaner in den Bundesstaat zwischen Colorado und Nevada. Utah hat sich kürzlich als führender Staat im ”Best States Report 2024” herauskristallisiert. Diese Evaluierung analysiert die US-Bundesstaaten in Kategorien wie Gesundheitsversorgung, Bildung, Wirtschaft, Infrastruktur, Chancen, finanzielle Stabilität, Kriminalität, Natur und Umwelt. Die staatlichen unternehmerfreundlichen Maßnahmen, niedrige Steuersätze und qualifizierte Arbeitskräfte machen es zu einem geeigneten Standort für viele Unternehmen. Laut Finanzportal ”WalletHub” rangiert Utah 2023 auf Platz Zwei der entspanntesten Bundesstaaten der USA. Der ”Beehive State” punktet mit den wenigsten durchschnittlichen Arbeitsstunden pro Woche und der niedrigsten Scheidungsrate. Außerdem leben hier prozentuell die wenigsten Menschen in Armut. Auch das Thema Nachbarschaftshilfe wird in Utah groß geschrieben. Utah kann (2015 mit 2,25 Kindern pro Frau) die höchste Fertilitätsrate aller US-Bundesstaaten aufweisen, durch den Zuzug von Nicht-Mormonen sinkt dieser Wert jedoch stetig. Die Bevölkerung Utahs lebt länger als der amerikanische Durchschnitt und hat einen niedrigeren Anteil an übergewichtigen Personen.
In Utah finden sich fünf spektakuläre Nationalparks sowie das Monument Valley, das von den Indianern selbst verwaltet wird. Außerdem locken sechs imposante National Monuments zahlreiche Outdoor-Liebhaber.


KLIMA & BESTE REISEZEIT
Utah liegt durchschnittlich auf 1920 Metern Seehöhe. Mit 4126 Metern ist der Kings Peak der höchste Gipfel des Bundesstaates. Die besten Monate für ein Motorrad-Abenteuer sind erfahrungsgemäß April, Mai, September und Oktober. In Utah herrscht extremes Steppenklima, daher gibt es verhältnismäßig heiße Sommer um 30 Grad und kalte, schneereiche Winter häufig unter 0 Grad. Die jährlichen Niederschläge sind auf das ganze Jahr relativ gleichmäßig verteilt, durchschnittlich sind 5,4 Regentage im Monat
zu erwarten. Die Bilder dieser Reise entstanden Anfang Oktober – rund um den Capitol Reef Nationalpark und in Moab waren die Temperaturen mild bis heiß, im kontinentalen Klima bei Salt Lake City hatten wir dagegen mit leichtem Schneefall und 7 Grad Tagestemperatur zu kämpfen. Salt Lake City liegt rund 1300 Meter über dem Meer und ist ein beliebtes Wintersportgebiet.


RELIGION
42 Prozent der Bevölkerung des als ”Mormonenstaat" bekannten Utah gehören zu der sogenannten ”Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage", die Kultur und Lebensweise des ”Beehive States” prägt und in einer unwirtlichen Gegend eine blühende Wirtschaft und für sich beträchtlichen Wohlstand geschaffen hat. Salt Lake City ist seit mehr als 175 Jahren Mormonen-Hauptsitz. In den USA sind Mormonen die viertgrößte Religion. Die Anhänger glauben an das ”Buch Mormon” als heilige Schrift neben der christlichen Bibel und betonen Familienwerte, Missionarstätigkeit und eine spezifische Lebensweise. Gläubige Mormonen treten zehn Prozent ihres Einkommens als ”Zehntengelder” der Kirche ab – sie ist daher ein Finanzimperium und verfügt über immensen Wohlstand, der sich in ganz Utah widerspiegelt.


MOTORRAD
Das Offroaden in Utah ist völlig legal (sofern nicht anders gekennzeichnet), der Bundesstaat offeriert dafür sagenhafte 130.000 Kilometer Wegenetz. In einigen Arealen ist sogar das ”Freeriden” querfeldein explizit erlaubt. In anderen Regionen muss man auf markierten Wegen bleiben – selbst durch Nationalparks führen jedoch dezidierte ”4x4 only” Trails, die meist fernab der Hauptrouten verlaufen. Den drastisch höheren Benzin-Verbrauch im weichen Sand und Schotter gilt es dabei ebenso zu bedenken wie ausreichend Wasser-Reserven und das Mitführen eines Satelliten-Notrufsystems, z. B. Garmin InReach.


Für eine Zweirad-Expedition durch Utah ist eine leichte Sportenduro deutlich besser geeignet als ein Adventure-Motorrad. Die geheimnisse des Hinterlandes sind fast ausschließlich über technisch anspruchsvolle Trails erreichbar. Theoretisch können in Salt Lake City oder Moab ”Dirtbikes” relativ unkompliziert angemietet und auf einen eigenen Pick-Up-Leihwagen gezurrt werden – von der wertvollen Ortskenntnis der Einheimischen profitiert man jedoch nur, wenn man bei professionellen Touranbietern ein Gesamtpaket bucht. Ein Unternehmen haben wir selbst getestet und können es uneingeschränkt empfehlen. Stephen DiVito verfügt mit seinem in Salt Lake City ansässigen Unternehmen ”Wild Point Adventures” über rare Tourguide-Lizenzen für nahezu jede Region in Utah – eine absolute Seltenheit. Stephen schnürt mit seinem kleinen Team individuelle Pakete ganz nach Kundenwunsch, transportiert die perfekt gewarteten Hardenduros von Location zu Location, sorgt für Verköstigung unterwegs und ist zudem ein durchwegs sympathischer, aufgeschlossener Fremdenführer. Im Oktober guided er außerdem in Kooperation mit Klaus Kinigadner eine exklusive, neuntägige Utah-Rundtour, die im Westen von Salt Lake City startet und in Las Vegas endet – mit Sicherheit die beste Möglichkeit um die einzigartige Vielfalt des Bundesstaates in kompakter Form zu erleben. Direkt buchbar auch über die Website von Ride KTM.


Autor

Bericht vom 04.08.2026 | 643 Aufrufe

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