Yamaha Tracer 7 2023 vs. Honda CRF1100L Africa Twin DCT 2024
Bewertung
Yamaha Tracer 7 2023 vs. Honda CRF1100L Africa Twin DCT 2024 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha Tracer 7 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 689 Kubik steht die Honda CRF1100L Africa Twin DCT mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 1.084 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der CRF1100L Africa Twin DCT von 112 Newtonmeter bei 5.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 68 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der Tracer 7.
Bei der Tracer 7 federt vorne eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die CRF1100L Africa Twin DCT setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Showa.
Die Honda CRF1100L Africa Twin DCT hat mit 230 mm vorne und 220 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die Yamaha Tracer 7 mit 130 mm vorne und 142 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Die Honda vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 256 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tracer 7 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der CRF1100L Africa Twin DCT Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.
Der Radstand der Yamaha Tracer 7 misst 1.460 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 840 Millimeter. Die Honda CRF1100L Africa Twin DCT ist von Radachse zu Radachse 1.575 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 850 bis 870 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 242 kg ist die Honda massiv schwerer als die Yamaha mit 196 kg.
In den Tank der Tracer 7 passen 17 Liter Sprit. Bei der CRF1100L Africa Twin DCT sind es 18,8 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha Tracer 7 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.503 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Honda CRF1100L Africa Twin DCT mit 15.545 Euro im Durchschnitt.
Von der Yamaha Tracer 7 gibt es aktuell 18 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda CRF1100L Africa Twin DCT sind derzeit 45 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Yamaha gibt es aktuell 56 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 29 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha Tracer 7 2023 |
Honda CRF1100L Africa Twin DCT 2024 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | OHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 689 ccm | 1084 ccm |
| Bohrung | 80 mm | 92 mm |
| Hub | 68,6 mm | 81,5 mm |
| Leistung | 73,4 PS | 102 PS |
| U/min bei Leistung | 8750 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 68 Nm | 112 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | 5500 U/min |
| Verdichtung | 11,5 | 10,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Transistor | Transistor |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Doppelkupplungsgetriebe |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Grad | 0 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Lenkkopfwinkel | 24,8 Grad | 62,5 Grad |
| Nachlauf | 90 mm | 113 mm |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel Upside-Down |
| Durchmesser | 41 mm | 45 mm |
| Federweg | 130 mm | 230 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Marke | Showa | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Federweg | 142 mm | 220 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Material | Aluminium | |
| Aufnahme | Pro-Link | |
| Marke | Showa | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 282 mm | 310 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Technologie | radial, Wave | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | 256 mm |
| Kolben | Vierkolben | Einkolben |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2130 mm | 2330 mm |
| Breite | 806 mm | 960 mm |
| Höhe | 1290 mm | 1485 mm |
| Radstand | 1460 mm | 1575 mm |
| Sitzhöhe von | 840 mm | 850 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 196 kg | 242 kg |
| Tankinhalt | 17 l | 18,8 l |
| Führerscheinklassen | A2, A | A |
| Reichweite | 395 km | 391 km |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 100 g/km | 110 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,3 l/100km | 4,8 l/100km |
| Sitzhöhe bis | 870 mm | |
| Standgeräusch über 95dB | nein | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer, Windschild verstellbar | Android Auto, Apple CarPlay, Bluetooth, Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die neue Tracer 7 begeistert mit dem harmonisch-abgestimmten CP2-Motor und einem spielerischen, leichten Handling. Draufsetzen, losfahren und die Welt erkunden - das ist die Tracer 7. Das neue Chassis, das Mehr an Elektronik und Fahrwerk tun ihr gut. Wir vermissen den Quickshifter, den es nur optional gegen Aufpreis gibt, Y-AMT kommt erst 2026.
Die Africa Twin ist für mich eine Reiseenduro, wie eine Reiseenduro sein soll. Trotz des für ihren Hubraum überschaubaren Leistungsniveaus begeistert der Motor durch seinen Charakter und Klang. Er ist der Star in der Africa Twin, bietet Vielseitigkeit und funktioniert auf der Autobahn genauso gut, wie im Gelände. Das Fahrwerk schluckt so ziemlich alle Unebenheiten und kann durch das optionale semi-aktive Fahrwerk auf ein neues, extrem hohes Niveau gehoben werden. Ergonomie und Sitzkomfort sind beispielhaft. Hinzu kommt das im Motorrad-Bereich einzigartige, inzwischen extrem ausgereifte DCT-Getriebe als absolutes Killer-Komfort-Feature. Zusammengefasst: Ein Motorrad für alle Tage, für abenteuerliche Touren und genauso für die große Reise – wo immer die auch hingehen mag.
- drehmoment-orientierter Motor
- agiles Handling
- verbessertes Chassis samt Fahrwerk
- bequeme Ergonomie
- gefällige Optik
- Tempomat serienmäßig
- jetzt mit Traktionskontrolle und verschiedenen Fahrmodi
- Windschild um 60 mm verstellbar
- Sitzbank um 20 mm höhenverstellbar ohne Werkzeug
- LED-Beleuchtung
- Garmin-Navigation kostenfrei dabei
- wenig Windschutz im Vergleich zur Konkurrenz
- Quickshifter bei beiden Varianten nur gegen Aufpreis
- Y-AMT zum Start noch nicht verfügbar (ab 2026 geplant)
- Preise haben spürbar angezogen
- Druckvoller, fein dosierbarer Motor
- Ausgereifte elektronische Fahrhilfen
- Wunderbar funktionierendes DCT
- Tolles Fahrwerk, vor allem das optionale elektronische EERA-Fahrwerk bietet eine sehr breite Spreizung und viel Komfort
- Fein dosierbare Bremsen
- Touch-Screen-Farbdisplay
- Gute Ergonomie
- Langstreckentauglichkeit
- Guter Windschutz
- Schräglagenfreiheit für sportliche Fahrer möglicherweise zu gering
- Hoher Schwerpunkt macht sie kippelig beim Rangieren - vor allem mit viel Gepäck und Sozia
- Serien-Handguards für Offroad-Einsatz wenig robust
- Elektronisches Bedienkonzept braucht Eingewöhnung und genaue Auseinandersetzung - Stichwort: Schalterflut
- Ergonomie für ambitionierte Offroad-Fahrer zu touristisch
- Keine Offroad-tauglichen Felgen- und Handguard-Optionen im Zubehör