Yamaha FJR1300A 2017 vs. BMW S 1000 R 2017

Bewertung

Yamaha FJR1300A 2017
VS.
BMW S 1000 R 2017
 

Yamaha FJR1300A 2017 vs. BMW S 1000 R 2017 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.298 Kubik steht die BMW S 1000 R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 999 Kubik gegenüber. Die BMW bietet mit 165 PS bei 11.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Yamaha mit 144 PS bei 8.000 U / min.

Das maximale Drehmoment der FJR1300A von 134 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 114 Nm Drehmoment bei 9.250 Umdrehungen bei der S 1000 R.

Bei der FJR1300A federt vorne eine Telegabel konventionell. Die S 1000 R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt FJR1300A auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der S 1000 R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha FJR1300A misst 1.545 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter. Die BMW S 1000 R ist von Radachse zu Radachse 1.439 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 814 Millimeter.

In den Tank der FJR1300A passen 25 Liter Sprit. Bei der S 1000 R sind es 17,5 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha FJR1300A beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.731 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der BMW S 1000 R mit 14.082 Euro im Durchschnitt.

Von der Yamaha FJR1300A gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW S 1000 R sind derzeit 71 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 37 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 507 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha FJR1300A 2017

BMW S 1000 R 2017

Yamaha FJR1300A 2017 BMW S 1000 R 2017
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 4 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 1298 ccm 999 ccm
Bohrung 79 mm 80 mm
Hub 66,2 mm 49,7 mm
Leistung 144 PS 165 PS
U/min bei Leistung 8000 U/min 11000 U/min
Drehmoment 134,4 Nm 114 Nm
U/min bei Drehmoment 7000 U/min 9250 U/min
Verdichtung 10,8 12
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping
Zündung Digital, Transistor
Antrieb Kardan Kette
Ganganzahl 5 6
Ventile pro Zylinder 4
Gemischaufbereitung Einspritzung
Chassis
Rahmen Aluminium Aluminium
Rahmenbauart Brücken Brücken
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Durchmesser 46 mm
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Vierkolben
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 190 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2230 mm 2057 mm
Breite 750 mm 845 mm
Höhe 1450 mm
Radstand 1545 mm 1439 mm
Sitzhöhe von 805 mm 814 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 291 kg 205 kg
Tankinhalt 25 l 17,5 l
Führerscheinklassen A A

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha FJR1300A 2013

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Fazit von Der Horvath vom 24.02.2026:

BMW S 1000 R 2013

BMW S 1000 R 2014 Test

Fazit von nastynils vom 27.04.2025:

Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.

Die BMW S 1000 R überzeugt auf ganzer Linie und ist deutlich mehr als nur eine nackte Version der S 1000 RR. Mit einem eigenen Charakter, mehr Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich und erstklassiger Elektronik setzt sie neue Maßstäbe im Segment der Hochleistungs-Nakeds. Das Gesamtpaket aus brutaler Performance, hervorragendem Fahrwerk und praxistauglicher Alltagsnutzung macht sie zu einem der besten Naked Bikes überhaupt - und das zu einem überraschend fairen Preis.

  • sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
  • sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
  • hoher Langstreckenkomfort
  • stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
  • angenehm arbeitender Kardan
  • ausgewogene Ergonomie
  • zuverlässige Elektronikfunktionen
  • gute Bremsdosierbarkeit
  • hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
  • hohes Gewicht beim Rangieren
  • Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
  • begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
  • Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
  • thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar
  • Brutale Performance mit 160 PS
  • Hervorragendes DDC-Fahrwerk
  • Für ein Nakedbike erstaunliche Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten
  • Perfekte Elektronik mit feinfühligem DTC
  • Gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
  • Charakter trotz Perfektion
  • Zu kleine Schrift der Fahrmodianzeige im Display
  • Für BMW-Traditionalisten zu extremes Auftreten
  • Ohne Ausstattungspakete fehlen wichtige Elektronikfeatures
  • Bei voller Ausstattung geht der Preisvorteil verloren

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