LiveWire One 2022 vs. Energica EVA Ribelle 2022
Bewertung
LiveWire One 2022 vs. Energica EVA Ribelle 2022 - Vergleich im Überblick
Der LiveWire One mit ihrem Elektro Motor steht die Energica EVA Ribelle mit ihrem Elektro Motor gegenüber.
Bei der One federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Showa und hinten ein Monofederbein von Showa. Die EVA Ribelle setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Marzocchi mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der LiveWire vorne eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe von Brembo. Die Energica vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt One auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der EVA Ribelle Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Die Energica EVA Ribelle ist von Radachse zu Radachse 1.465 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter.
Technische Daten im Vergleich
LiveWire One 2022 |
Energica EVA Ribelle 2022 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Elektro | Elektro |
| Leistung | 100 PS | 145 PS |
| Drehmoment | 114 Nm | 215 Nm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| U/min bei Leistung | 6000 U/min | |
| Antrieb | Kette | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Technologie | Big Piston | |
| Marke | Showa | Marzocchi |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Marke | Showa | |
| Material | Aluminium | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | 330 mm |
| Kolben | Vierkolben | |
| Technologie | radial | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Kolben | Zweikolben | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Antischlupfregelung, Fahrmodi, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2130 mm | 2140 mm |
| Sitzhöhe von | 762 mm | 795 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 254 kg | |
| Führerscheinklassen | A | |
| Reichweite | 225 km | 230 km |
| Breite | 870 mm | |
| Höhe | 1220 mm | |
| Radstand | 1465 mm | |
| Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die LiveWire One, vormals als Harley-Davidson LiveWire bekannt, ist nach wie vor eines der flottesten und hochwertigsten Elektrobikes am Markt. Ihre knapp über 250 Kilo merkt man zwar beim Hochrichten der Maschine vom Ständer, in Fahrt spürt man aber viel Dynamik und kann auch enges Winkelwerk sportlich nehmen - Fahrwerk und Bremsen machen da ohne Probleme mit. Die Sitzposition ist sportlich, entspricht also einem dynamischen Naked Bike und passt somit ausgezeichnet. Selbst die Akku-Kapazität ist beachtlich, wer die LiveWire One im Eco-Mode mit viel Rekuperation (Energie-Rückgewinnung, wenn man vom Gas geht) fährt, kommt erstaunlich weit. Dann hat man allerdings nichts von diesem gewaltigen Schub, den sie im Sport-Mode bietet, der dann aber die Akku-Ladung allzu schnell auffrisst.
Der Rebell unter den E-Motorrädern lehrt den Verbrenner-Kollegen hinsichtlich Bescheunigungsvermögen das Fürchten. Auch fahrwerksseitig ist feinste Ware an der EVA verbaut. Die perfekte Fahrspaßnote verhindert lediglich das hohe Gewicht von 275 Kilogramm. Die Energica nimmt einem die Angst vor einer möglich rein elektrischen Zukunft. Anfangsschwierigkeiten, wie das immer noch teils mühsame Laden und eine nicht ausgereifte App, muss man allerdings in Kauf nehmen. Der stolze Preis unseres Testmotorrads jenseits der 30.000 Euro schränkt das Zielpublikum an potenziellen Käufern naturgemäß deutlich ein. Probieren sollte man die Energica EVA Ribelle aber in jedem Fall einmal!
- heftige Beschleunigung
- super abgestimmter Antrieb
- hochwertige Traktionskontrolle und sportliches ABS
- hochwertige Bremsen und gutes Fahrwerk
- wartungsarmes Gesamtkonzept
- umfangreiche Elektronik
- schicke, schlichte Optik
- maximale Ladeleistung sollte noch erhöht werden, um Ladezeit weiter zu reduzieren
- BESCHLEUNIGUNG
- Fahrwerk sehr stabil
- Hingucker
- wenig Verschleißteile
- Rückwärtsgang
- keine Hitzeentwicklung vom Motor
- kein Standgeräusch
- schnellladefähig
- hoher Preis
- Laden im öffentlichen Raum vergleichsweise mühselig
- hohes Gewicht
- Soziustauglichkeit eingeschränkt