KTM 390 Duke 2021 vs. Yamaha WR450F 2020
Bewertung
KTM 390 Duke 2021 vs. Yamaha WR450F 2020 - Vergleich im Überblick
Der KTM 390 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 373 Kubik steht die Yamaha WR450F mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 449 Kubik gegenüber.
Bei der 390 Duke federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Federbein von WP. Die WR450F setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down.
Die Yamaha WR450F hat mit 310 mm vorne und 318 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die KTM 390 Duke mit 142 mm vorne und 150 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 230 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 270 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt 390 Duke auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der WR450F Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 130/90-18 hinten.
Der Radstand der KTM 390 Duke misst 1.367 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die Yamaha WR450F ist von Radachse zu Radachse 1.465 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 965 Millimeter.
In den Tank der 390 Duke passen 13,4 Liter Sprit. Bei der WR450F sind es 7,5 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM 390 Duke beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.707 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Yamaha WR450F mit 8.495 Euro im Durchschnitt.
Von der KTM 390 Duke gibt es aktuell 95 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha WR450F sind derzeit 5 Modelle verfügbar. Für die KTM gibt es aktuell 6 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 7 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 390 Duke 2021 |
Yamaha WR450F 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 373,2 ccm | 449 ccm |
| Bohrung | 89 mm | 97 mm |
| Hub | 60 mm | 60,8 mm |
| Leistung | 44 PS | |
| U/min bei Leistung | 9500 U/min | |
| Drehmoment | 35 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 7250 U/min | |
| Verdichtung | 12,6 | 12,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro, Kick |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 5 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Schmierung | Druckumlauf | |
| Zündung | CDI | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Aluminium |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Brücken |
| Lenkkopfwinkel | 65 Grad | 63,8 Grad |
| Nachlauf | 114 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 142 mm | 310 mm |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufnahme | direkt | Umlenkung |
| Marke | WP | |
| Federweg | 150 mm | 318 mm |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Material | Aluminium | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | 270 mm |
| Kolben | Vierkolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Technologie | radial | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 230 mm | 245 mm |
| Kolben | Einkolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 130 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 90 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Radstand | 1367 mm | 1465 mm |
| Sitzhöhe von | 830 mm | 965 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 149 kg | |
| Tankinhalt | 13,4 l | 7,5 l |
| Führerscheinklassen | A2 | |
| Reichweite | 387 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 80 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,46 l/100km | |
| Länge | 2165 mm | |
| Breite | 825 mm | |
| Höhe | 1280 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 123 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die KTM 390 Duke ist eine "echte" Duke. Das Markenzeichen: Extrem agiles Handling, welches für mächtigen Fahrspaß sorgt. Das Fliegengewicht der 390er lässt sich mit der schmalen Taille und dem breiten Lenker präzise dirigieren und fühlt sich im engen Kurvengewirr am wohlsten. Vor allem mit dem Supermoto-Modus ist sie ein Spaßgerät, das seinesgleichen sucht. Leider können nur die Bremsen und das Fahrwerk der 390er nicht das gleiche, sehr hohe Performance-Niveau wie auf der 125 Duke oder 890 Duke halten. Sie fühlen sich etwas schwammig und nicht optimal abgestimmt an, gerade wenn auch der Pilot noch etwas mehr auf die Waage bringt. Die Ausstattung ist sonst tip-top, vor allem wenn man sich den Preis der 390 Duke ansieht. In puncto Fahrspaß/Euro hängt sie die meisten ab, auch ihre Duke-Schwestern.
Die Yamaha WR 450 F begeistert als tolles All-in-one Paket. Ihr Einzylinder sorgt für mächtigen Vortrieb und bleibt dabei schön dosierbar. Dank dem hohen Drehmoment zieht das Aggregat den Fahrer selbst den steilsten Berg hinauf. In Punkto Fahrwerk konnten unsere Tester nur vom tollen Ansprechverhalten und dem einfachen Handling schwärmen. Einzig die Bremsen der Yamaha WR 450 F könnte für einen unserer Tester etwas schärfer sein. Ein toller Allrounder für ambitionierte Enduro-Fahrer.
- Typische Duke-Ergonomie, die sich auch für größere Piloten eignet
- Extrem agiles Handling dank Fliegengewicht und enger Taille
- Sportlicher Motor mit tollem Fahrverhalten
- Modernes TFT-Display mit Smartphone-Connectivity
- Supermoto-Modus ist ein Genuss
- Quickshifter (optional) funktioniert einwandfrei
- Verstellbare Handhebel
- Preis-Leistung-Verhältnis für A2-Motorrad top
- Fahrwerk etwas zu weich abgestimmt
- Druckpunkt der Bremsen etwas schwammig
- kräftiger und gut dosierbarer Motor
- einfaches Handling
- hochwertige Fahrwerkskomponenten
- Nissin Bremse
- nix