Kawasaki Ninja ZX-6R 2009 vs. Yamaha FZ-8N 2013
Bewertung
Kawasaki Ninja ZX-6R 2009 vs. Yamaha FZ-8N 2013 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki Ninja ZX-6R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 599 Kubik steht die Yamaha FZ-8N mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor mit 779 Kubik gegenüber. Die Kawasaki hat mit 134 PS bei 14.000 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Yamaha mit 106 PS bei 10.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der FZ-8N von 82 Newtonmeter bei 8.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 67 Nm Drehmoment bei 68 Umdrehungen bei der Ninja ZX-6R.
Die FZ-8N setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der FZ-8N Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Die Yamaha FZ-8N ist von Radachse zu Radachse 1.460 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.
In den Tank der Ninja ZX-6R passen 17 Liter Sprit. Bei der FZ-8N sind es ebenfalls 17 Liter Tankvolumen.
Von der Kawasaki Ninja ZX-6R gibt es aktuell 102 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha FZ-8N sind derzeit 13 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Kawasaki gibt es aktuell 92 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 15 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-6R 2009 |
Yamaha FZ-8N 2013 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | |
| Zylinderzahl | 4 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 599 ccm | 779 ccm |
| Bohrung | 67 mm | 68 mm |
| Hub | 42,5 mm | 53,6 mm |
| Leistung | 134 PS | 106 PS |
| U/min bei Leistung | 14000 U/min | 10000 U/min |
| Drehmoment | 66,7 Nm | 82 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 68 U/min | 8000 U/min |
| Verdichtung | 13,3 | 12 |
| Starter | Elektro | |
| Zündung | Digital | |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Aluminium |
| Rahmenbauart | Brücken, Perimeter, Strangpressprofil | Brücken |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Sitzhöhe von | 815 mm | 815 mm |
| Gewicht trocken | 191 kg | |
| Tankinhalt | 17 l | 17 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | |
| Länge | 2140 mm | |
| Breite | 770 mm | |
| Höhe | 1065 mm | |
| Radstand | 1460 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 211 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 216 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Kawasaki ZX-6R 2025 ist ein Motorrad, das mehr ist als nur eine technische Evolution. Sie ist ein Stück Motorradgeschichte, ein Relikt aus einer Zeit, als 600er-Supersportler die Straßen dominierten – und sie zeigt, warum wir diese Ära nie vergessen sollten. Mit stabiler Geometrie, harmonischem Motor, butterweichem Getriebe und einem Charakter, der Vertrauen schenkt, ist sie sowohl für ambitionierte Trackday-Fahrer als auch für sportliche Landstraßenfans eine Offenbarung. Man steigt ab, schaut zurück – und hat dieses Grinsen im Gesicht, das kein anderes Motorrad so konstant produziert.
Doch wie im Leben kann man auch bei der FZ-8 nicht durch schnelles Durchblättern der Datenblätter das "ungefähre 3/4 Liter" Konzept verteufeln. Wäre auch sehr schade, denn die 8er hat uns bei den bisher abgespulten 3.200 Kilometern sehr viel Freude bereitet. Im Gegensatz zu den Fakten ist die 800er für den durchschnittlich ambitionierten Fahrer wahrscheinlich sogar die beste Wahl.
- leistungsstarker 636er-Motor mit ordentlich Druck und Leistung
- gut funktionierender Quickshifter nach oben
- gutes Handling und angenehmes Fahrgefühl
- sportlich abgestimmtes Fahrwerk
- zuverlässige Bremsen
- fehlendes Ride-by-Wire-System - daher kein Blipper
- Sitzbank zu weich und tief für die Rennstrecke
- ABS-Leitungen für Trackeinsatz nicht optimal
- Standhaft und stabil
- Fahrwerk relativ universell
- große Vielfalt an Zubehörteilen
- akzeptable Leistung
- Fußrastenrasteneinlage setzt zu früh auf und bringt unruhige ins Fahrwerk - ebenso Gekratze am Boden
- hässlicher Auspuff
- etwas schwerfällig