Husqvarna FE 250 2018 vs. Yamaha WR125R 2009
Bewertung
Husqvarna FE 250 2018 vs. Yamaha WR125R 2009 - Vergleich im Überblick
Der Husqvarna FE 250 mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 250 Kubik steht die Yamaha WR125R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 125 Kubik gegenüber.
Die WR125R setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Husqvarna vorne eine mit 260 Millimeter Durchmesser und und hinten eine mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die Yamaha vertraut vorne auf eine. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt FE 250 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 90 - 18 hinten.
Der Radstand der Husqvarna FE 250 misst 1.495 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 970 Millimeter. Die Yamaha WR125R ist von Radachse zu Radachse 1.430 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 930 Millimeter.
Mit einem Trockengewicht von 133 kg ist die Yamaha massiv schwerer als die Husqvarna mit 105,8 kg.
In den Tank der FE 250 passen 8,5 Liter Sprit. Bei der WR125R sind es ebenfalls 8,5 Liter Tankvolumen.
Von der Husqvarna FE 250 gibt es aktuell 4 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha WR125R sind derzeit 5 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Husqvarna FE 250 2018 |
Yamaha WR125R 2009 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 249,9 ccm | 124,7 ccm |
| Bohrung | 78 mm | 52 mm |
| Hub | 52,3 mm | 58,6 mm |
| Starter | Elektro | |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Zylinderzahl | 1 | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Leistung | 15 PS | |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | |
| Drehmoment | 12,2 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | |
| Verdichtung | 11,2 | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Federweg | 300 mm | |
| Aufhängung | Telegabel konventionell | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federweg | 330 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Durchmesser | 260 mm | |
| Bremsen hinten | ||
| Durchmesser | 220 mm | |
| Bauart | Scheibe | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 90 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 18 Zoll |
| Radstand | 1495 mm | 1430 mm |
| Sitzhöhe von | 970 mm | 930 mm |
| Gewicht trocken | 105,8 kg | 133 kg |
| Tankinhalt | 8,5 l | 8,5 l |
| Länge | 2180 mm | |
| Breite | 835 mm | |
| Höhe | 1220 mm | |
| Führerscheinklassen | A1 | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Der kompakte Hubraum täuscht über die sportlichen Ambitionen hinweg. Die 250er 4-Takter ist eine sauschnelle Rennmaschine. Sie erfordert Konzentration und verlangt nach Speed. Die Drezahl orgelt wild nach oben und der Motor bietet ein erschreckend hohes Leistungsniveau. Das neue Motorrad wird Rennfahrer auf der Stoppuhr aus der Kiste heraus überzeugen und ist durch das hochwertige Fahrwerk bestimmt schneller und besser als sämtliche Vorgängermodelle. Einsteiger könnten jedoch etwas überfordert sein und greifen besser zur 350er.
Die Yamaha WR 125R ist die vielseitigste 125er, die wir in letzter Zeit gefahren sind. Stadt und Offroad meistert sie mit Bravour, auf der Landstrasse muss man ihre Grenzen kennen. Der VVA Motor überrascht mit Druck von unten und Drehfreude oben. Für 4.990 Franken bekommt man ein japanisches Motorrad mit echter Substanz. Wer eine A1 Enduro sucht, die mehr kann als nur von A nach B, ist hier richtig.
- Praxistaugliches Fahrwerkssetup für einen breiten Einsatzbereich
- Tolle Traktion
- Präzise Linienführung
- Niedriges Vibrationsniveau im Sattel
- Robuste Gesamterscheinung
- Sehr praxistaugliche Details
- Geringes Gewicht
- Tolle Ergonomie im Sattel
- Viel Bewegungsspielraum am Motorrad
- Hochwertiges Fahrwerk
- Starker 4-Takt Motor bei niedrigem Gewicht
- Motor kommt sportlichen Piloten sehr entgegen
- Plastics im Stiefelbereich wirken schnell stark verschlissen
- Preise sind normalerweise immer Ansichtssache - in diesem Fall wirkt die ganze Palette jedoch durch die Bank gut aber teuer
- Die Griffmulde beim Sitz ist zu weit vorne angebracht
- Ständer muss etwas fummelig ausgeklappt werden
- Für Einsteiger ist das drehfreudige und aggressive Ansprechverhalten sehr fordernd.
- VVA Motor mit starkem Antritt
- Offroad Performance herausragend
- Attraktiver Preist
- Agiles Handling
- Verbrauch von nur 2,3 bis 2,5 Litern auf 100 km
- Bremse auf der Strasse wenig transparent
- Kein ABS hinten
- Keine Traktionskontrolle
- Lenker zu schmal für ambitioniertes Offroad Fahren
- Stabilität auf der Landstrasse bei zügigem Tempo begrenzt