Honda NT 650V Deauville 2009 vs. BMW F 850 GS 2022
Bewertung
Honda NT 650V Deauville 2009 vs. BMW F 850 GS 2022 - Vergleich im Überblick
Der Honda NT 650V Deauville mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 680 Kubik steht die BMW F 850 GS mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 853 Kubik gegenüber. Die BMW hat mit 95 PS bei 8.250 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Honda mit 65 PS bei 8.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der F 850 GS von 92 Newtonmeter bei 6.250 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 66 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der NT 650V Deauville.
Die F 850 GS setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Doppelscheibe Dreikolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 265 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der F 850 GS Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-17 hinten.
Der Radstand der Honda NT 650V Deauville misst 1.475 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 806 Millimeter. Die BMW F 850 GS ist von Radachse zu Radachse 1.593 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 860 Millimeter.
In den Tank der NT 650V Deauville passen 19,7 Liter Sprit. Bei der F 850 GS sind es 15 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Honda NT 650V Deauville beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 2.171 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der BMW F 850 GS mit 10.259 Euro im Durchschnitt.
Von der Honda NT 650V Deauville gibt es aktuell 8 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW F 850 GS sind derzeit 27 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Honda NT 650V Deauville 2009 |
BMW F 850 GS 2022 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 680 ccm | 853 ccm |
| Bohrung | 81 mm | 84 mm |
| Hub | 66 mm | 77 mm |
| Leistung | 65 PS | 95 PS |
| U/min bei Leistung | 8000 U/min | 8250 U/min |
| Drehmoment | 66 Nm | 92 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | 6250 U/min |
| Verdichtung | 10 | 12,7 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Antrieb | Kardan | Kette |
| Motorbauart | Reihe | |
| Zylinderzahl | 2 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Schmierung | Trockensumpf | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Drosselklappendurchmesser | 48 mm | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Dreikolben | Zweikolben |
| Durchmesser | 305 mm | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Durchmesser | 265 mm | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 21 Zoll |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2215 mm | 2305 mm |
| Breite | 805 mm | 922 mm |
| Höhe | 1320 mm | |
| Radstand | 1475 mm | 1593 mm |
| Sitzhöhe von | 806 mm | 860 mm |
| Gewicht fahrbereit | 254 kg | |
| Tankinhalt | 19,7 l | 15 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reifenbreite vorne | 90 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 229 kg | |
| Tieferlegung möglich | ja | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Deauville Besitzer wissen es ohnehin: Ein tolles Allroundmotorrad mit einem fairen Preis / Leistungsverhältnis. Wer mit 66 PS das Auslangen findet, wird nach einer Probefahrt sicherlich ebenfalls überzeugt sein. Das Motorrad wird schwer unterschätzt!
Die BMW F 850 GS punktet auch 2022 mit einer angenehmen Ergonomie und einem zugänglichen Charakter. Die Bedienung geht leicht von der Hand und man fühlt sich schnell wohl auf dem Motorrad. Je länger die Tour dauert desto mehr vermisst man die Finesse bei den Details. Die Dämpfung der Gabel ist zu lasch und nicht einstellbar. Der Motor wird auf Dauer etwas zu langweilig und die Schaltung samt Quickshifter ist immer wieder hakelig. Im direkten Vergleich mit anderen Reiseenduros steht sie immer etwas im Schatten von aufregenderen Modellen.
- Eigenständiges Konzept
- keine Konurrenz
- Reisetauglichkeit
- geringer Kaufpreis
- resistenter, kräftiger Motor
- stabiles Fahrwerk
- Kofferraum inklusiv
- ABS
- Zu uncool für den Einsteiger
- wirkt optisch sehr brav
- Guter Wind und Wetterschutz
- gut durchdachtes Bedienkonzept
- Praxistaugliche Ausstattung
- Sehr zugängliche Bedienung und Fahrbarkeit im Alltag
- guter Sitzkomfort
- Tolle Connectivity Lösung
- Vibrationen im oberen Drehzahlbereich
- langweiliger Motor
- hakelige Quickshifter-Schaltung
- Dämpfung der Front zu lasch
- Gabel nicht einstellbar
- behäbiges Fahrgefühl
- Vorderbremse könnte mehr Biss vertragen