Ducati Streetfighter V4 S 2021 vs. KTM 990 Super Duke 2009
Bewertung
Ducati Streetfighter V4 S 2021 vs. KTM 990 Super Duke 2009 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Streetfighter V4 S mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.103 Kubik steht die KTM 990 Super Duke mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 999 Kubik gegenüber. Die Ducati hat mit 208 PS bei 13.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur KTM mit 120 PS bei 9.000 U / min.
Bei der Streetfighter V4 S federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins. Die 990 Super Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt Streetfighter V4 S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 200 / 60 - 17 hinten.
Der Radstand der Ducati Streetfighter V4 S misst 1.488 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter. Die KTM 990 Super Duke ist von Radachse zu Radachse 1.450 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter.
In den Tank der Streetfighter V4 S passen 16 Liter Sprit. Bei der 990 Super Duke sind es 18,5 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati Streetfighter V4 S gibt es aktuell 78 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 990 Super Duke sind derzeit 9 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 26 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 5 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Streetfighter V4 S 2021 |
KTM 990 Super Duke 2009 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | V | |
| Grad | 90 | |
| Zylinderzahl | 4 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | Desmodromik | |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 1103 ccm | 999 ccm |
| Bohrung | 81 mm | 101 mm |
| Hub | 53,5 mm | |
| Leistung | 208 PS | 120 PS |
| U/min bei Leistung | 13000 U/min | 9000 U/min |
| Drehmoment | 123 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 9500 U/min | |
| Verdichtung | 14 | 11,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Einspritzdüsen pro Zylinder | 2 | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Monocoque | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 65,5 Grad | |
| Nachlauf | 100 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Öhlins | WP |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 120 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | Öhlins | WP |
| Federweg | 130 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Durchmesser | 330 mm | |
| Kolben | Vierkolben | |
| Aufnahme | Semi-Schwimmsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial, Monoblock | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | |
| Kolben | Einkolben | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Fahrwerk dynamisch, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 200 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Radstand | 1488 mm | 1450 mm |
| Sitzhöhe von | 845 mm | 850 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 178 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 199 kg | |
| Tankinhalt | 16 l | 18,5 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Standgeräusch | 106 db | |
| Gewicht trocken | 186 kg | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer, TFT Display | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Das Problem der Streetfighter V4 S mit Euro4-Triebwerk, nämlich keine Kraft im unteren, dafür die Explosion im oberen Drehzahlbereich, ist beim Update auf Euro5 weitestgehend ausgebessert. Zwar stehen die abartigen 208 PS nach wie vor erst bei 13.000 Touren zur Verfügung, aber die SF V4 S geht nun auch unten akzeptabel zu Werke. Das elektronische Öhlins-Fahrwerk zeigt sich dabei von seiner besten Seite und die brachialen Brembo Stylema-Stopper zelebrieren wiederum den Hang zur Rennstrecke. Ergonomie und Handling sind grundsätzlich ebenfalls gelungen, lediglich auf der Rennstrecke wünschte man sich wegen der abartigen Power einen niedrigeren Lenker. Ein perfektes Poser-Bike also, das auch auf der Landstraße funktioniert, auf der Rennstrecke sowieso. Einzig der allzu laute Sound dürfte ein wenig eingebremst werden.
Immer noch kann man präzise in den Kurveneingang stechen oder das Bike anstellen. Immer noch kann man jeden Radius spielend und nach Belieben korrigieren. Immer noch macht die Superduke mehr Spaß als Gaudi in der Lederhose. Und immer noch kann man es mit ihr mit jedem aufnehmen.
- das stärkste Naked Bike aller Zeiten
- gute Ergonomie
- herrliches, elektronisch verstellbares Öhlins-Fahrwerk
- brachiale Brembo Stylema-Bremsen
- volles Elektronik-Paket
- hübsche, unverwechselbare Optik
- sehr teuer
- lauter Auspuffsound
- volle Leistung erst im oberen Drehzahlbereich
- Höchstleistungsgerät
- extremes Potenzial - nicht zur Gänze erreichbar.
- Geometrie
- suboptimaler Fahrkomfort
- Design der Intrumente.