Ducati Hypermotard V2 SP 2026 vs. Ducati Streetfighter V2 2024
Bewertung
Ducati Hypermotard V2 SP 2026 vs. Ducati Streetfighter V2 2024 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Hypermotard V2 SP mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 890 Kubik steht die Ducati Streetfighter V2 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit 955 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Streetfighter V2 von 101 Newtonmeter bei 9.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 94 Nm Drehmoment bei 8.250 Umdrehungen bei der Hypermotard V2 SP.
Bei der Hypermotard V2 SP federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins. Die Streetfighter V2 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Sachs.
Die Ducati Hypermotard V2 SP hat mit 170 mm vorne und 160 mm hinten ein einen deutlich längeren Federweg als die Ducati Streetfighter V2 mit 120 mm vorne und 130 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Hypermotard V2 SP vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Streetfighter V2 vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Hypermotard V2 SP auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Streetfighter V2 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/60-17 hinten.
Der Radstand der Ducati Hypermotard V2 SP misst 1.514 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter. Die Ducati Streetfighter V2 ist von Radachse zu Radachse 1.465 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter.
Mit einem Trockengewicht von 178 kg ist die Streetfighter V2 ähnlich schwer wie die Hypermotard V2 SP mit 177 kg.
In den Tank der Hypermotard V2 SP passen 12,5 Liter Sprit. Bei der Streetfighter V2 sind es 17 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati Hypermotard V2 SP gibt es aktuell 20 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati Streetfighter V2 sind derzeit 35 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Hypermotard V2 SP 2026 |
Ducati Streetfighter V2 2024 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | V | V |
| Grad | 90 | 90 |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | Desmodromik |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 890 ccm | 955 ccm |
| Bohrung | 96 mm | 100 mm |
| Hub | 61,5 mm | 60,8 mm |
| Leistung | 120,4 PS | 153 PS |
| U/min bei Leistung | 10750 U/min | 10750 U/min |
| Drehmoment | 94 Nm | 101,4 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8250 U/min | 9000 U/min |
| Verdichtung | 13,1 | 12,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | nein | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Aluminium |
| Rahmenbauart | Monocoque | Monocoque |
| Lenkkopfwinkel | 26 Grad | 66 Grad |
| Nachlauf | 110 mm | 94 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Öhlins | Showa |
| Durchmesser | 48 mm | 43 mm |
| Federweg | 170 mm | 120 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Technologie | Big Piston | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Einarmschwinge |
| Material | Aluminium | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | direkt | |
| Marke | Öhlins | Sachs |
| Federweg | 160 mm | 130 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | 320 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Technologie | radial, Monoblock | radial, Monoblock |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Aufnahme Bremssattel | Semi-Schwimmsattel | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | 245 mm |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Marke | Brembo | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Lenkungsdämpfer, Moderne Elektronik | Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 190 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1514 mm | 1465 mm |
| Sitzhöhe von | 880 mm | 845 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 177 kg | 178 kg |
| Tankinhalt | 12,5 l | 17 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reichweite | 231 km | 283 km |
| Euro Norm | Euro 5+ | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 125 g/km | 139 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,4 l/100km | 6 l/100km |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 200 kg | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Automatischer Blinker-Reset, Beleuchtung | LED-Scheinwerfer, TFT Display |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Ist sie nun eine Supermoto, ein Naked-Bike oder eine verkleidete Rennstreckenwaffe? Auf der Landstraße löst sich die Frage überraschend einfach. Die V2 SP zwingt niemanden zum Angriff, kann entspannt durchs Ortsgebiet tuckern, bleibt auf der Autobahn stabil und federt schlechten Asphalt besser weg als erwartet. Sobald Reifen und Fahrer warm sind, wird sie zum hyperagilen Kurvenfresser, dessen Grenzen auf öffentlichen Straßen kaum erreichbar sind. Für den engen Kartkurs wirkt sie groß, für die große Rennstrecke könnte sie mehr, doch im Winkelwerk dazwischen ist sie zu Hause. Wer den saftigen Preis schluckt und Supermoto-Ergonomie mit Naked-Bike-Performance sucht, findet hier vielleicht das ultimative Landstraßen-Bike.
Mit dem Streetfighter V2 hat Ducati den Supersportler Panigale V2 tüchtig modifiziert und auf Alltagstauglichkeit getrimmt. Trotz der optischen Nähe zum Streetfighter V4 besitzt er einen eigenständigen Charakter und hat auch Allüren, die das Leben mit ihm ein wenig schwierig, aber im Gegenzug interessant machen. Der ruckelige Motorlauf in niedrigen Drehzahlen stört Ducatisti aber offensichtlich nicht, stattdessen freut man sich über 153 PS, die gut am Gas hängen, fein ansprechende Fahrwerkskomponenten, hochwertige Bremsen und eine elektronische Komplettausstattung - lediglich die Tankanzeige wurde vergessen. Ähnlich seiner fahrerischen Qualitäten orientiert sich die Streetfighter V2 allerdings auch bei der Preisgestaltung nach oben in Richtung Hyper-Naked-Bikes.
- extrem agiles und neutrales Einlenkverhalten
- hochwertiges, voll einstellbares Öhlins-Fahrwerk
- sehr gut dosierbare Brembo-Bremsanlage
- kräftiger und zugleich gutmütiger V2-Motor
- gelungene Getriebeabstufung
- stabile Autobahnfahrt mit geringen Vibrationen
- aufrechte Sitzposition und breiter Lenker
- große Bewegungsfreiheit auf der Sitzbank
- umfangreiches elektronisches Sicherheitsnetz
- alltagstaugliche Wartungsintervalle
- hochwertige Komponenten
- sehr hoher Preis
- harte Sitzbank
- nur 12,5 Liter Tankvolumen
- empfindlich wirkender Heckbereich erschwert die Gepäckmontage
- für eine klassische Supermoto relativ hohes Gewicht
- weniger echtes Supermoto-Gefühl als bei leichteren Einzylindern
- drehfreudiger V2 Motor
- umfangreiches Elektronikpaket
- serienmäßig fein ansprechendes Fahrwerk
- kräftige Bremsen
- präzises Fahrverhalten
- sportlicher und edler Auftritt
- sportliche und zugängliche Sitzposition
- keine Tankanzeige
- Motor ruckelt bei niedrigen Drehzahlen
- Hitzestau unter dem Fahrersitz