Ducati Hypermotard 698 Mono RVE 2024 vs. Husqvarna 701 Supermoto 2015
Bewertung
Ducati Hypermotard 698 Mono RVE 2024 vs. Husqvarna 701 Supermoto 2015 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 659 Kubik steht die Husqvarna 701 Supermoto mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 690 Kubik gegenüber. Die Ducati bietet mit 78 PS bei 9.750 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Husqvarna mit 67 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der 701 Supermoto von 68 Newtonmeter bei 6.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 63 Nm Drehmoment bei 8.000 Umdrehungen bei der Hypermotard 698 Mono RVE.
Bei der Hypermotard 698 Mono RVE federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Marzocchi mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Sachs. Die 701 Supermoto setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Einzelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Husqvarna vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt Hypermotard 698 Mono RVE auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 701 Supermoto Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE misst 1.443 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 904 Millimeter. Die Husqvarna 701 Supermoto ist von Radachse zu Radachse 1.480 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 160 kg ist die Ducati deutlich schwerer als die Husqvarna mit 145 kg.
In den Tank der Hypermotard 698 Mono RVE passen 12 Liter Sprit. Bei der 701 Supermoto sind es 14 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE gibt es aktuell 33 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Husqvarna 701 Supermoto sind derzeit 38 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Hypermotard 698 Mono RVE 2024 |
Husqvarna 701 Supermoto 2015 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | Desmodromik | Kipphebel, OHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 659 ccm | 690 ccm |
| Bohrung | 116 mm | 102 mm |
| Hub | 62,4 mm | 84,5 mm |
| Leistung | 77,5 PS | 67 PS |
| U/min bei Leistung | 9750 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 63 Nm | 68 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | 6000 U/min |
| Verdichtung | 13,1 | 12,6 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Drosselklappendurchmesser | 62 mm | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | Antihopping |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 26,1 Grad | |
| Nachlauf | 108 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Marzocchi | WP |
| Durchmesser | 45 mm | |
| Federweg | 215 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Aufnahme | Umlenkung | Umlenkung |
| Marke | Sachs | WP |
| Federweg | 240 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 330 mm | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Aufnahme Bremssattel | Festsattel | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Brembo | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent mit Blipper, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 160 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1443 mm | 1480 mm |
| Sitzhöhe von | 904 mm | 890 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 151 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 160 kg | 145 kg |
| Tankinhalt | 12 l | 14 l |
| Reichweite | 250 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 112 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,8 l/100km | |
| Führerscheinklassen | A | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Ducati Hypermotard 698 Mono präsentiert sich als zugängliche, spielerische Supermoto mit kräftigem Einzylinder und umfangreicher Elektronik. Besonders beim Anbremsen lässt sie sich leicht in den Drift bringen und vermittelt dabei ein gutes Gefühl. Für den harten Rennstreckeneinsatz ist die Serienübersetzung jedoch etwas lang geraten, die Front könnte straffer abgestimmt sein und der serienmäßige Pirelli Diablo Rosso 4 bietet weniger Grip als ein spezialisierter Supermoto-Reifen. Insgesamt bleibt sie ein leiwandes Spaß-Bike, das Hobbyfahrer mit seiner kontrollierbaren Art abholt und dennoch genug Reserven für richtig schnelle Runden bietet.
Die 701 Supermoto ist das richtige Fahrzeug für Asphaltsurfer, die ein Motorrad als Spielzeug betrachten, ohne auf Alltagstauglichkeit verzichten zu wollen. Das ABS genügt auch sportlichen Ansprüchen, kann abgeschaltet werden, oder mittels "Dongle" aus dem Zubehör im Supermoto-Modus betrieben werden. Das Ride-by-Wire bietet drei verschiedene Fahrmodi zur Auswahl, die ebenfalls nur mit einem Extra während der Fahrt gewechselt werden können. Somit wären wir schon beim Wermutstropfen in der austro-schwedischen Melange: Einige Extras hätten wir gerne in der Serienausstattung gesehen. Dazu gehört auch der Aufkleber-Satz für die vielen weißen Flächen an der Verkleidung.
- spielerisches und gut kontrollierbares Driftverhalten
- kräftiger 77,5-PS-Einzylinder
- umfangreiche schräglagenabhängige Elektronik
- gut dosierbare Leistungsentfaltung
- voll einstellbares Fahrwerk
- für enge Rennstrecken zu lange Serienübersetzung
- Front für harten Rennstreckeneinsatz etwas weich
- begrenzter Hinterradgrip beim Anbremsen
- LC-Display wirkt inzwischen etwas angegraut
- vergleichsweise hoher Preis
- elegantes Design
- starke Bremsen
- hervorragend abgestimmter Motor
- guter Sound
- alltagstauglich
- einige nützliche Extras aufpreispflichtig