Ducati DesertX 2026 vs. Yamaha Tenere 700 2023

Ducati DesertX 2026

Yamaha Tenere 700 2023

Bewertung

Ducati DesertX 2026
VS.
Yamaha Tenere 700 2023
 

Ducati DesertX 2026 vs. Yamaha Tenere 700 2023 - Vergleich im Überblick

Der Ducati DesertX mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 890 Kubik steht die Yamaha Tenere 700 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der DesertX von 92 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 68 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der Tenere 700.

Bei der DesertX federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba. Die Tenere 700 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down.

Die Ducati DesertX bietet mit 230 mm vorne und 220 mm hinten einen vergleichbaren Federwerg als die Yamaha Tenere 700 mit 210 mm vorne und 200 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 265 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt DesertX auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tenere 700 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.

Der Radstand der Ducati DesertX misst 1.615 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter. Die Yamaha Tenere 700 ist von Radachse zu Radachse 1.590 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter.

In den Tank der DesertX passen 18 Liter Sprit. Bei der Tenere 700 sind es 16 Liter Tankvolumen.

Von der Ducati DesertX gibt es aktuell 43 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha Tenere 700 sind derzeit 44 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Ducati gibt es aktuell 1 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 70 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Ducati DesertX 2026

Yamaha Tenere 700 2023

Ducati DesertX 2026 Yamaha Tenere 700 2023
Motor und Antrieb
Motorbauart V
Grad 90
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 890 ccm 689 ccm
Bohrung 96 mm 80 mm
Hub 61,5 mm 65,6 mm
Leistung 110,3 PS 73 PS
U/min bei Leistung 9000 U/min 9000 U/min
Drehmoment 92 Nm 68 Nm
U/min bei Drehmoment 7000 U/min 6500 U/min
Verdichtung 13,1 11,5
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 52 mm
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
2WD nein
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja
Ventilsteuerung DOHC
Chassis
Rahmen Aluminium
Rahmenbauart Monocoque Doppelschleife
Lenkkopfwinkel 27 Grad
Nachlauf 114 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Kayaba
Durchmesser 46 mm
Federweg 230 mm 210 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Stahl
Federbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung
Marke Kayaba
Federweg 220 mm 200 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 305 mm 282 mm
Kolben Vierkolben
Aufnahme Bremssattel Festsattel
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Technologie radial, Monoblock
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 265 mm 245 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Bremssattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Motorschleppmomentregelung, Ride by Wire, Schaltassistent, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Moderne Elektronik, Komfort, EBC, Motormanagement, Variable Ventilsteuerung, Ducati Quick Shift DQS, DTC ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 90 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 18 Zoll
Radstand 1615 mm 1590 mm
Sitzhöhe von 880 mm 880 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 209 kg
Tankinhalt 18 l 16 l
Reichweite 333 km 372 km
Euro Norm Euro 5+
CO²-Ausstoß kombiniert 125 g/km 100 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,4 l/100km 4,3 l/100km
Wartungsintervall 15000 km
Länge 2365 mm
Breite 915 mm
Höhe 1455 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 204 kg
Ausstattung
Ausstattung LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, USB Steckdose, Moderne Elektronik, Automatischer Blinker-Reset, Laden & Strom, Beleuchtung LED-Scheinwerfer, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

Ducati DesertX 2026

Ducati DesertX 2026 im Test: Liebe nach drei Tagen?

Fazit von Gregor vom 02.10.2026:

Yamaha Tenere 700 2024

Der grosse Yamaha Ténéré Modellvergleich 2024

Fazit von FunkyFrankee vom 05.08.2024:

Die neue DesertX ist das letzte Ducati-Modell, welches nun auf den neuen 890er-V2-Motor baut. Und es ist auch das Modell, welches am meisten von dem neuen Aggregat profitiert. Sie ist weiterhin so sportlich, abenteuerlustig und stabil wie bisher, kann durch den umgänglichen Motor aber auch im Alltag oder im technischeren Gelände punkten. Den größten Raum für Verbesserungen gibt es beim Langstrecken-Komfort, doch das ist schon jammern auf hohem Niveau. Die neue DesertX ist ein sehr rundes Gesamtpaket, mit richtig viel Performance auf und abseits des Asphalts und kaum nennenswerter Schwächen.

Die Tenere 700 hat inzwischen Konkurrenz bekommen und ist durch die gleichzeitige Preiserhöhung nicht mehr die große Sensation, wie vor ein paar Jahren. Doch sobald das Motorrad ins Gelände abbiegt ist man im Sattel einfach begeistert. Das Motorrad ist hart im Nehmen und meistert auch anspruchsvolle Passagen sehr zuverlässig. Ein richtig gutes Abenteuermotorrad. Wer jedoch so tut als sei er ein Abenteurer und fährt eigentlich nur Asphalt der könnte sich das Leben mit einem anderen Motorrad leichter machen.

  • sehr kontrollierbarer, dennoch sportlich drehfreudiger V2-Motor
  • starkes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen
  • sehr gute Getriebeabstufung
  • hohe Fahrwerksstabilität
  • sehr gute Offroad-Ergonomie
  • fein abgestimmte Elektronik
  • gutes Gefühl fürs Vorderrad
  • präzise Dosierbarkeit der Vorderbremse
  • Pragmatische Verbesserungen im Vergleich zu Vorgängermodell
  • serienmäßiger Tempomat, Quickshifter und USB-A sowie USB-C
  • Windschutz bei 1,85 m am Helm eher mittelmäßig
  • Quickshifter teils empfindlich bei unabsichtlichen Kontakt mit Stiefeln
  • Hinterradbremse mit viel Leerweg
  • Soziusfußraste bei großen Stiefeln etwas im Weg
  • sehr robuster und zuverlässiger Auftritt
  • sportliche und schlanke Optik
  • spielerisches Fahrverhalten
  • erstaunlich sportlicher und spaßiger Motor
  • gute Verarbeitung
  • gutes Fahrwerk mit einem praxistauglichen Einstellbereich
  • Gewicht im Vergleich mit anderen Reiseenduros relativ niedrig
  • sehr hart im Nehmen
  • ABS abschaltbar
  • sehr geländegängig
  • sehr gute Ergonomie
  • wenig Sitzkomfort auf längeren Touren
  • Bremse wirkt etwas lasch auf Asphalt
  • Ausstattungsliste in Sachen Elektronik sehr kurz
  • Lastwechsel bei niedrigen Drehzahlen
  • das Bedienkonzept mit dem fummeligen Rad kam beim Test nicht gut an
  • Kupplungsdosierung in der Praxis nicht auf dem Niveau der Mitbewerber

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