BMW S 1000 XR 2019 vs. KTM 1290 Super Duke GT 2019

Bewertung

BMW S 1000 XR 2019
vs.
KTM 1290 Super Duke GT 2019

BMW S 1000 XR 2019 vs. KTM 1290 Super Duke GT 2019 - Vergleich im Überblick

Der BMW S 1000 XR mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 999 Kubik steht die KTM 1290 Super Duke GT mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 1.301 Kubik gegenüber.

Bei der S 1000 XR federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel konvetionell. Die 1290 Super Duke GT setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt S 1000 XR auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 1290 Super Duke GT Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.

Der Radstand der BMW S 1000 XR misst 1.548 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 840 Millimeter. Die KTM 1290 Super Duke GT ist von Radachse zu Radachse 1.482 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter.

In den Tank der S 1000 XR passen 20 Liter Sprit. Bei der 1290 Super Duke GT sind es 23 Liter Tankvolumen.

Von der BMW S 1000 XR gibt es aktuell 143 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 1290 Super Duke GT sind derzeit 92 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die BMW gibt es aktuell 131 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 164 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

BMW S 1000 XR 2019

KTM 1290 Super Duke GT 2019

BMW S 1000 XR 2019 KTM 1290 Super Duke GT 2019
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe V
Zylinderzahl 4 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 999 ccm 1301 ccm
Bohrung 80 mm 108 mm
Hub 49,7 mm 71 mm
Leistung 165 PS 175 PS
U/min bei Leistung 11000 U/min 8870 U/min
Drehmoment 114 Nm 141 Nm
U/min bei Drehmoment 9250 U/min 6500 U/min
Verdichtung 12 13,2
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping Antihopping
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 6
Grad 75
Getriebe Gangschaltung
Chassis
Rahmen Aluminium Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Brücken Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 65,1 Grad
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konvetionell Telegabel Upside-Down
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Marke WP
Durchmesser 48 mm
Federweg 125 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Einarmschwinge
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Federbein Monofederbein
Marke WP
Federweg 156 mm
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Vierkolben Vierkolben
Technologie radial radial, Monoblock
Aufnahme Festsattel
Betätigung hydraulisch
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel Festsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Traktionskontrolle ABS, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 190 mm 190 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2183 mm
Breite 940 mm
Radstand 1548 mm 1482 mm
Sitzhöhe von 840 mm 835 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 228 kg
Tankinhalt 20 l 23 l
Führerscheinklassen A A

Stärken und Schwächen im Vergleich

BMW S 1000 XR

Fazit von nastynils vom 02.09.2020:

KTM 1290 Super Duke GT

Fazit von wolf vom 07.11.2020:

Die BMW S 1000 XR bietet ein angenehmes Tourenmotorrad auf der Basis eines Supersportlers. Klingt nach einem Kompromiss - fährt aber wie eine punktgenau getroffene Entwicklung. Das Motorrad ist praxistauglich und ausgereift. Wind- und Wetterschutz sind sehr gut, die Integration vom Handy ist weltklasse und der Motor macht einfach immer Freude. Das Fahrwerk passt sich zwar gut auf den Beladungszustand an, feinfühlig und wirklich komfortabel wird es jedoch nie. Der Sitzkomfort ist gut, doch der Kniewinkel wird bei langen Touren etwas spitz. Trotzdem: Ein großartiges Motorrad mit dem man gerne sportlich aber auch sehr weit fährt.

Braucht man nun 175 PS oder gar eine Launch Control in einem Tourenmotorrad? Natürlich nicht. Macht es Spaß? Definitiv! Wobei die Super Duke GT zwar ihre Gene nicht verheimlichen kann und trotz 209 kg Trockengewicht punkto Agilität und Kurvengeilheit unbestreitbar eine Duke ist, es sich mit ihr aber dennoch auch entspannt cruisen lässt, eine gewisse „Reife“ bei solchen Leistungsdaten natürlich immer vorausgesetzt. Denn anders als die Super Duke R oder auch einen 890 Duke R suggeriert sie mir nicht ständig das Messer zwischen den Zähnen, sondern vielmehr ein Gefühl der Souveränität, frei nach dem Motto „ich kann, aber ich muss nicht“. Und das alles serienmäßig üppigst ausgestattet bzw. so, wie man es sich von einem Motorrad um 22.499 Euro in Österreich oder 19.053 Euro in Deutschland erwarten darf.

  • tolle Verbindung und Intagration vom Handy ins Fahrzeug - inklusive guter Navi-Software
  • toller drehfreudiger Vierzylindermotor mit einem breit nutzbaren Drehzahlband
  • Angenehme Motorabstimmung
  • Riding Modi verändern Ansprechverhalten praxistauglich
  • gut ausbalanciertes Fahrzeug - auch mit Sozius - dank elektronischem Fahrwerk mit automatischer Erkennung von Beladungszustand
  • gute Bremsen
  • Guter Wind und Wetterschutz
  • mit einer Hand einstellbares Windschild
  • guter Quickshifter
  • viel Auswahl bei
  • Kniewinkel auf langen Touren für große Leute etwas eng
  • Fahrwerk dämpft nicht feinfühlig genug - kein wirklich komfortables Setup möglich⁠
  • durchzugsstarker, souveräner Motor
  • beispielhafte Agilität
  • 6,5-Zoll-Farb-TFT-Display
  • üppige Serienausstattung
  • präzises semiaktives Fahrwerk
  • toll funktionierender Quickshifter Plus
  • praktisches Koffersystem
  • relativ hoher Verbrauch
  • polarisierende Optik ist nicht jedermanns Sache

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