Top 5 Reiseenduros um ca. 10.000 € - Gebrauchtberatung

Richtig viel Motorrad für das mittlere Budget

10.000 € sind schon viel Geld, aber noch immer nicht genug für die meisten neuen Reiseenduros. Wenn man aber weiß wo man suchen muss, findet man auch für 10.000€ mächtige Enduros für große Reisen.

Reiseenduros gehören inzwischen zu den teureren Motorrad-Segmenten. Selbst für 10.000€, wahrlich keine geringe Summe, sind die meisten neuen Modelle nicht zu haben. Da sind wir umso mehr für unsere Gebrauchtbörse dankbar. Wenn man weiß nach was man suchen muss, kann man nämlich top Reiseenduros mit wenigen Kilometern und in gutem, oder sogar im neuen Zustand um 10.000 € finden. Die meiner Meinung nach besten Reiseenduro um. ca. 10.000 € findet ihr hier auf unserer Gebrauchtbörse. Diese Liste wurde nach den österreichischen Preisen ausgelegt. In Deutschland sind die Preise für jedes dieser Bikes um noch ein gutes Stück günstiger.

KTM 790 Adventure - Die quirlige Mittelklasse KTM Adventure um unter 10.000

Die KTM 790 Adventure wurde bei ihrer Vorstellung 2018 viel von der Presse gelobt. Mit 95 PS und einem fahrfertigen Gewicht von knapp über 200 kg ist sie eine klassische Mittelklasse-Reiseenduro. Der nervöse, doch quirlige Zweizylinder konnte überzeugen und Tester Schaaf war sowohl auf, als auch abseits der Straße von der Sportlichkeit der 790 Adventure begeistert. Alle seiner Testeindrücke könnt ihr hier im KTM 790 Adventure Test nachlesen. Inzwischen ist schon das Nachfolgemodell, die 890 Adventure, für 2021 vorgestellt. Dadurch werden die 790er Adventures günstiger. So findet man auch noch fast neue um 10.000€.

KTM 1190 Adventure - Mächtiges Adventure-Bike für die ganz großen Touren

Noch eine KTM Adventure, doch diesmal aus der oberen Klasse. Normalerweise ist KTMs Königsklasse der Adventures weit jenseits der 10.000€ zu finden. Doch die 1190 Adventure ist inzwischen schon etwas in die Jahre gekommen, was den Preis selbst bei niedrigen Laufleistungen auf unter 10.000€ drücken kann. Dabei ist sie nicht schlecht gealtert. 150 PS sind auch heute noch leiwand. Die reisetaugliche Ergonomie hat sich auch nicht verändert und vor allem technisch steht die 1190er Adventure technisch noch gut da. Schließlich war sie 2014 auch das erste Serienmotorrad mit Kurven-ABS. Fahrmodi, Traktionskontrolle und mehr lassen auch am Elektronikpaket nichts missen. Rundum richtig viel Motorrad fürs Geld. Alle Details zu Fahrverhalten und Ausstattung der KTM 1190 Adventure findet ihr im KTM 1190 Adventure Testbericht.

Yamaha Tenere 700 - komplett neu um nur 10.000 €

Die Yamaha Tenere 700 ist das einzige Adventure-Bike auf dieser Liste, wessen Neupreis im 10.000er Bereich liegt. Im Angesicht dessen ist es wenig verwunderlich, dass die Tenere so gut am Markt angekommen ist. Aber nicht nur ihr Preis ist attraktiv. Mit 73 PS, kaum Elektronik und einem Gewicht von nur 204 kg fahrfertig geht die Tenere gegen den allgemeinen Trend von immer mehr Leistung und Ausstattung. Sie bewegt sich zwischen Einzylinder-Enduros und Big-Adventure-Bikes, ist laufruhiger als erstere, doch deutlich geländegängiger als zweitere. Mit dieser Kombination hat sie anscheinend den Nerv vieler Reiseenduro-Fahrer getroffen, denn sie verkauft sich nicht schlecht. Falls ihr noch Argumente für die Tenere sucht, dann lest euch den Yamaha Tenere 700 Testbericht durch.

Ducati Multistrada 950 - der günstigste Einstieg in die Welt der Multistradas

Ducati Multistradas, diese edlen Rösser aus Bolognas feinster Motorrad-Schmiede würde man normalerweise gar nicht im Preissegment unter 10.00€ suchen. Doch die kleine Multistrada 950 findet man tatsächlich auch mit Laufleistungen unter 15.000 km und aus recht neuen Baujahren für um die 10.000€. Die Multistrada 950 ist ein bildschönes, deutlich auf die Straße orientiertes Adventure-Bike. Man sitzt schön tief im Motorrad drinnen, kann den quirligen V2 mit 113 PS schnell und sehr mühelos in die Radien jagen und trotzdem auch lange Strecken mit hohem Komfort und vollem Elektronikpaket bewältigen. Dreifach verstellbares, deaktivierbares ABS, achtfach verstellbare Traktionskontrolle und vier Fahrmodi sind schon ziemlich viel Ausstattung für den Preis. Wheelie-Control, Kurven-ABS und LED-Leuchten gibt es dann aber doch erst bei der großen Multistrada. Alle Details zur kleinen Multi könnt ihr im Ducati Multistrada 950 Testbericht nachlesen.

Honda CRF1000L Africa Twin - Die Enduro-Legende für unter 10.000€

Honda Africa Twin, für manche die Königin der Reiseenduros, für die meisten zumindest unter den Top 3 der Adventure-Bikes. Sie beginnt üblicherweise erst bei ca. 16.000€. Doch seit der Einführung der neuesten Africa Twin, der Honda CRF1100L, ist auch der Preis der 2018er CRF1000L Africa Twin in sehr attraktive Preiszonen gesunken, und das selbst bei Motorrädern mit geringem Kilometerstand. Obwohl sie mit Ausstattung vollgestopft ist und wahrlich nicht als Offroad-Gazelle beschrieben werden kann, schlägt sie sich im Gelände trotzdem sehr gut. Die zahlreichen Fans der Africa Twin feiern vor allem den souveränen Zweizylinder-Motor mit ordentlich Druck aus der Mitte und das sagenhafte DCT-Getriebe. Wie sich die Africa Twin genau fährt, erfahrt ihr im Honda CRF1000L Africa Twin Testbericht und auf welche Schwachstellen man beim Gebrauchtkauf der Africa Twin achten muss, das verrät euch unsere Honda Africa Twin Gebrauchtberatung.

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Bericht vom 29.12.2020 | 33.264 Aufrufe

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