Schnelle Motorräder dürfen wieder mit M+S-Reifen fahren

Geringere Höchstgeschwindigkeit der Reifen zulässig

Erleichterung bei Fans grober Stollenreifen: Das Verbot der Nutzung von Motorradreifen, welche die zulässige V-max des Motorrades unterschreiten, ist vom Tisch.

Anfang Juli überarbeitete der Bund mit der Veröffentlichung der 55. Verordnung zur Änderung straßenrechtlicher Vorschriften im Bundesgesetzblatt den entsprechenden Paragrafen 36 in der Straßenverkehrszulassungsordnung für Zwei-und dreirädrige Fahrzeuge sowie Quads.

Power-Reiseenduros dürfen weiterhin grobstollig unterwegs sein

Demnach dürfen diese Fahrzeuge ab sofort wieder M+S-Reifen verwenden, unabhängig von deren Geschwindigkeits-Index, wenn die Reifen nach der europäischen Norm UN/ECE/R75 zertifiziert sind. Damit ist die Regelung von 2017 endgültig Geschichte, nach der mit einer Übergangsfrist bis 2024 nur noch Reifen zulässig sein sollten, die mindestens die eingetragene V-max des Fahrzeugs erreichen. Das hätte langfristig das Aus für grobstollige Enduroreifen auf leistungsstarken Motorrädern bedeutet.

Diese Anforderungen müssen erfüllt sein

Voraussetzung für die Verwendung der in der Regel "langsameren" Off-Roader ist, dass bei Fahrzeugen mit EG-Typzulassung die Anforderungen an Reifengröße und Tragfähigkeit erfüllt sein müssen. Für Motorräder mit ABE sind außerdem die Bauart des Reifens und mögliche Fabrikatsbindungen entscheidend. Bei Abweichungen ist die neue Bereifung in die Fahrzeugpapiere einzutragen.

Informationen zu M+S-Motorradreifen von Continental und zum gesamten aktuellen Lieferprogramm gibt es unter conti-moto.de.

Ein solcher Reifen ist der Conti TKC 70 Rocks, den wir unter anderem auf der Multistrada V4 S getestet sind

Bericht vom 31.08.2021 | 1.916 Aufrufe

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