GH Moto Slovakia

Heisse Temperaturen, heisse Rennen. Fotos, Video und Ergebnisse vom GH-Moto Event am Slovakiaring.

GH Moto Slovakiaring

Juli 2010 - Langstrecke, Superbike, Supersport, Ducati Desmo Challenge, Superstock 600 Cup

 

 

Start vom Rennen in der GP-Klasse. 32 Leute im Ziel! An der Spitze ein langes Duell zwischen Mario Hofer (GSX-R 1000) und Manfred Aschauer (S 1000 RR). Am Ende war Hofer 3 Zehntel vorne.

Ergebnis Rennen GP

 
Durch das Programm führte Heinzi Graf. Siegerehrung Rennen Supersport. Platz 1 für Hans Grill, Platz 2 für Alexandra Feichter, Platz 3 für Rene Sporer.
Pokalsammler Manfred Aschauer! Siegehrung Rennen GP. Hofer, Aschauer, Wolfgang Grammer, Lietz, Unger.
Ducati Desmo Challenge
Im letzten Jahr wurde es etwas leiser um die Ducati Challenge, im Jahr 2010 kam der Neuaufschlag vom Importeur und die Stammgäste dankten es mit Treue, Neulinge zeigten sich begeistert. In der geräumigen Ducati Box herrscht edles Flair und am Bildschirm flimmert die Superbike WM. Da hatten die Ducati Fans diesmal aber weniger zu lachen. Bei den beiden Läufen in Brünn siegten Rea auf Honda und Biaggi auf Aprilia. Bei der Ducati Desmo Challenge gab es aber nur Ducs als Sieger - und das in 3 Klassen (Naked, SBK und SSP)
Peter Lietz war mit seiner 1198R der Überflieger im Rennen. Sepp Unger folgte auf Rang 2. Die schnellste Runde war nur 0,2 Sekunden hinter der Lietz Bestzeit von 2:12.2
Ernst Grabner inmitten der Superbikes. Platz 1 bei den Nakeds am Slovakia ging jedoch an Jakob Haberler. "The General" Dorner stürzte leider schon vor dem Rennen und konnte diesmal nicht mitspielen.
Siegerehrung DDC-Supersport - Ducati Händler unter sich: Winni Peiritsch vor Franz Plassnik und Mario Angerer. Siegerehrung Ducati Superbikes: Peter Lietz vor Josef Unger und Hannes Strohmeier.

Ergebnis Ducati Desmo Challenge

 


Alle jagen Grammer! Schon gleich nach dem Start setzte sich Grammer an die Spitze und gab dort bis zum Schluss den Ton an. Der einsame Kämpfer Grammer wird mit seiner Kawasaki auf Pirellis mehr als einem Dutzend Yamahas auf Dunlops gejagt.

Der Superstock 600 Cup wird seinem Ruf als Königsklasse im GH-Moto Fahrerlager mehr als gerecht. Nirgendwo anders waren die Duelle an der Spitze härter und das Rennen spannender. Das Starterfeld war zwar nicht ganz so groß wie in den anderen Klassen, aber mit mit 17 Startern am Renntag immer noch stark genug besetzt um einge gute Show zu bieten. Wer hier vorne mit fährt zählt zu den Schnellsten im Land!
 

4. Rennen GH-Moto Stocksport 600 Cup
Klaus Grammer berichtet für 1000PS.at:

Freies Training

Diesmal präsentierte sich der Slovakia-Ring von seiner sommerlichen Seite. Im Gegensatz zu dem verregneten 3. Termin hatten wir eher mit Wasser im Leder statt mit Wasser auf dem Leder zu kämpfen. Trotz der großen Hitze passierte am Freitag wenig berichtenswertes. Ich führe das auf die ausgezeichnete Physis der Teilnehmer zurück.
Robert Dadam - keiner kann den Bauch länger einziehen

Der wie immer um das Wohl seiner Fahrer besorgte Heinz Graf wirkte etwaigen Konzentrationsschwächen wegen Flüssigkeitsverlust mit einer durchaus freudig aufgenommenen Freibier-Aktion entgegen.
 
bis spät in die Nacht im Einsatz - Hermann Mörtenhuber und Werner Luger Freibier - und wen es interessiert auch Freikaffee

Ebenfalls im ständigen Stress befand sich der, sowohl um die Fahrer als auch um die eigene Geldbörse besorgte Reifendienst.

Zeittraining
Leider schrumpft das Starterfeld des Superstock 600 Cups schneller als das Eis am Nordpol. Wobei hierfür einmal nicht Global-Warming sondern leider Exzessiv-Crashing verantwortlich ist. Das letzte Sturzopfer war Josef Engerisser, der sich am Salzburgring das Schlüsselbein brach. Immer noch nicht einsatzbereit ist Tom Lukaseder, der an den Nachwirkungen einer Handgelenksoperation leidet. Auf diesem Wege gute Besserung an unsere verletzten Kollegen.

Der fünfzehnjährige Kevin Koller setzte sein konsequentes Training in den letzten Wochen perfekt um und errang die Pole-Position. Am zweiten Zeittraining konnte er zwar wegen eines Sturzes am Ende des ersten Trainings nicht mehr teilnehmen, trotzdem konnte ihn niemand mehr vom Platz an der Sonne verdrängen.
 
Mit nur wenigen Zehntelsekunden Rückstand platzierten sich Tom Auer und Manfred Koch auf den Plätzen zwei und drei. Mit bereits über einer Sekunde Rückstand wurde ich Vierter, knapp vor Christoph Hatos. Das Problem mit dem eigentlich das ganze Fahrerfeld zu kämpfen hatte war, die richtige Reifenmischung für das Rennen am Sonntag zu finden. Trotz der subtropischen Temperaturen hielten die weichen Reifen nicht lange genug, um als Rennreifen in Frage zu kommen und die Härteren verfügten über wenig Grip am Hinterrad.

Diese Frage werden die meisten vermutlich erst nach dem Rennen beantworten können.
so oder so ähnlich sahen die meisten Reifen nach wenigen Runden aus wobei bereits umgedreht  

Rennen
Im Rennen, das bei 33 Grad Luft- und ca. 60 Grad Asphalttemperatur gestartet wurde konnte ich von Beginn an in Führung gehen, musste mich aber rundenlang ständiger Angriffe von Reinhold Gutzelnig erwehren. Auch Mandi Koch schaut einmal auf einen Sprung bei mir vorbei. Einige Runden vor Schluss stürzte Thomas Auer direkt hinter mir und brachte dadurch die Verfolgergruppe durcheinander, was mir zu einem Vorsprung verhalf, den ich bis ins Ziel verwaltete. Auf den Plätzen folgten Manfred Koch und Kevin Koller, der mit einem schneidigen Manöver in der letzten Runde dem 3,47 Mal so alten Reinhold Gutzelnig den letzten Podestplatz entriss.

Schlussendlich trennte den Zweiten vom Fünften Gottfried Fleiss nur etwa eine Sekunde. Auch der auf Platz sieben gelandete Christoph Hatos hätte vermutlich bis zum Schluss in der Spitzengruppe mitgekämpft, wenn er nicht zwischenzeitlich einen sehenswerten Ausflug ins Kiesbett eingelegt hätte.
 

Zu den Opfern dieses Hitzerennens gehörte der Tiroler Josef Seiwald, der sich bereits in der ersten Runde von seiner R6 befreite und Herbert The Brick Obermair. Dieser stürzt mutterseelenallein auf weiter Flur - in der letzten Runde bei einer nach eigenen Angaben Super-Quali-Runde! Wobei es sich meiner Kenntnis entzieht, wofür das in der letzten Runde eines Rennens gut sein soll?
 
Mandi Koch versuchte den Reifenverschleiß mittels schwedischem Gold in den Griff zu bekommen
Unwürdiges Ende für die ZX-6R von Teamchef Herbie O. Doch seine Rundenzeiten waren bis zum Rutscher mit 2:18 sehr in Ordnung. Ebenfalls in Ordnung waren die Rundenzeiten von Thomas Auer auf seiner R6. Allerdings ebenfalls nur bis zum Sturz. Gutzelnig (rechts im Bild) kam ins Schwitzen.Harte Duelle an der Spitze.
Der schlaue Fuchs Grammer hatte auch diesmal die Nase vorne. Die schnellste Runde fuhr allerdings der junge Kevin Koller (rechts im Bild) vom Bertl K. Racing Team. Sapperlot. Da möchte ich ein hübsches Foto von den Rennfahrern mit Schlapfen und Badeshorts machen, läuft mir doch glatt eine Ducatisti ins Bild...

Ergebnis Superstock 600 Cup

 

Weitere Bilder vom GH Moto Event am Slovakiaring

Ergebnis Langstreckenrennen, Samstag

   

Infos zur Rennserie und alle Ergebnisse unter www.gh-moto.at.

Bericht vom 12.07.2010 | 19.047 Aufrufe

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