MegaMoto

Die neue Rennserie für 2006 steht in den Startlöchern. Erste Testfahrten von KTM und BMW. HP2 und 950 Supermoto in Action.

Megamoto – Rough Roads Ahead“: BMW und KTM entwickeln eine völlig neue Rennsport-Kategorie für seriennahe Dual-Purpose-Motorräder mit großvolumigen Motoren und gleichzeitig eine für alle Marken offene Rennserie.

Aus dem Supermoto-Sport entwickelt, schließt Megamoto die Lücke zum spektakulären Straßenrennsport wie Superbike oder Moto-GP, ohne seine Wurzeln zu verleugnen. Speed, Slides und Airtime, aber nicht mehr auf dem niedrigeren Geschwindigkeitsniveau kleiner Kart-Rennstrecken, sondern auf deutlich größeren und schnelleren Motorsport-Anlagen.

Megamoto wird auf klassischen Asphalt-Rennstrecken mit bis zu über 5 km Streckenlänge ausgetragen.

Megamoto-Rennmaschinen werden unter minimalen technischen Änderungen direkt von einer der erfolgreichsten Serienmaschinen-Kategorien dieser Zeit abgeleitet: den großen Straßen-Enduros und Dual Purpose-Maschinen mit bis zu 1250 ccm Hubraum.

Zugelassen sind also schwere Motorräder mit Zwei- und Dreizylinder-Motoren, deren Typ durch eine verbindliche Produktliste des Veranstalters fest definiert sind. Maschinen, die hohes Drehmoment und Leistungen von über 100 PS mit Fahrwerken kombinieren, die Nehmerqualitäten beweisen müssen.

Denn in jeder Megamoto-Strecke ist der sogenannte Speedjump eingebaut, der mit bis zu 100 km/h überflogen werden wird. Von Strecke zu Strecke verschieden, finden sich auch gelegentlich kurze, aber schnelle Passagen mit geringerer Traktion und rauhen Oberflächenverhältnissen, Abschnitte, die dramatische Slides der US-Dirt Tracker provozieren.

Auch fahrtechnisch hat Megamoto also das Zeug, zu vergleichsweise niedrigen technischen Rüstkosten ihren Fahrern die Fahrzeugbeherrschung abzuverlangen, die der internationale Spitzensport verlangt.

Zur Vorbereitung der ersten Megamoto-Saison (6 Bewerbe in Deutschland und Österreich sind im Laufe der Saison 2006 vorgesehen) lädt die Megamoto-Organisation zum Test-Meeting – eine offizielle Generalprobe, die der ersten Erprobung der neuen Megamoto-Renngeräte von BMW und KTM dient. In zwei kurzen Proberennen werden die ersten Megamoto-Racer BMW HP2 und KTM Supermoto 950 erstmals die Drehmoment-schweren Klingen kreuzen. Danach wird das endgültige Reglement verabschiedet. Ein Reglement, das es vor allem Privatfahrern und Hobbyfahrern besonders leicht machen soll, den Schritt in einen Rennsport zu wagen, der noch echtes Abenteuer ist.

Andi Werth, Mitinitiator der neuen Serie: "Die ersten Runden in Oschersleben waren echt lässig. Das ganze sieht nach einer riesen Gaude aus und scheint Kraft zu haben. Zum Glück waren beide Motorräder - HP2 und KTM Supermoto - ähnlich schnell. Darauf können beide Hersteller nun aufbauen. Wir hoffen natürlich auch, dass auch andere Hersteller wie Buell, Ducati und Aprilia auf den MegaMoto Zug aufspringen. Wird bestimmt ein tolles Spektakel"

Die Bilder von der Generalprobe in Oschersleben sprechen Bände. Scheint eine Hetz gewesen zu sein. Wir freuen uns auf mörderische Drifts in der Saison 2006. Informationen für interessierte Racer gibt es ab 20. November beim BMW oder KTM Händler Deines Vertrauens.

   
Bilder: Der große Werth
Text: KTM Presse und NastyNils

Bericht vom 28.10.2005 | 4.104 Aufrufe

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