Yamaha XJ6 2010 vs. KTM 690 Duke R 2013

Yamaha XJ6 2010

KTM 690 Duke R 2013

Bewertung

Yamaha XJ6 2010
VS.
KTM 690 Duke R 2013
 

Yamaha XJ6 2010 vs. KTM 690 Duke R 2013 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha XJ6 mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 600 Kubik steht die KTM 690 Duke R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 690 Kubik gegenüber. Die Yamaha bietet mit 77 PS bei 10.000 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur KTM mit 70 PS bei 7.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der 690 Duke R von 70 Newtonmeter bei 5.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 60 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen bei der XJ6.

Bei der XJ6 federt vorne eine Telegabel konventionell. Die 690 Duke R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die KTM vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt XJ6 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 690 Duke R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha XJ6 misst 1.440 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter. Die KTM 690 Duke R ist von Radachse zu Radachse 1.466 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 865 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 205 kg ist die Yamaha massiv schwerer als die KTM mit 149,5 kg.

In den Tank der XJ6 passen 17,3 Liter Sprit. Bei der 690 Duke R sind es 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha XJ6 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 3.970 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der KTM 690 Duke R mit 5.251 Euro im Durchschnitt.

Von der Yamaha XJ6 gibt es aktuell 4 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 690 Duke R sind derzeit 6 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 1 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 7 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha XJ6 2010

KTM 690 Duke R 2013

Yamaha XJ6 2010 KTM 690 Duke R 2013
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 4 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC Kipphebel, OHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 600 ccm 690 ccm
Bohrung 65,5 mm 102 mm
Hub 44,5 mm 84,5 mm
Leistung 77 PS 70 PS
U/min bei Leistung 10000 U/min 7500 U/min
Drehmoment 59,7 Nm 70 Nm
U/min bei Drehmoment 8500 U/min 5500 U/min
Verdichtung 12,2 12,6
Gemischaufbereitung Einspritzung
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Antihopping
Zündung Transistor
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6
Starter Elektro
Chassis
Rahmenbauart Doppelschleife Gitterrohr
Rahmen Chrom-Molybdän
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Marke WP
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe
Kolben Vierkolben
Aufnahme Bremssattel Festsattel
Technologie radial
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben
Aufnahme Bremssattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2120 mm
Breite 770 mm
Höhe 1085 mm
Radstand 1440 mm 1466 mm
Sitzhöhe von 785 mm 865 mm
Gewicht fahrbereit 205 kg 149,5 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 210 kg
Tankinhalt 17,3 l 14 l
Führerscheinklassen A A

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha XJ6 2009

Yamaha XJ6 Diversion

Fazit von nastynils vom 29.01.2009:

KTM 690 Duke R 2013

KTM 690 Duke R EJC

Fazit von kot vom 11.09.2013:

Die XJ wirkt trotz gemeinsamer Basis deutlich jünger und aggressiver. Ein Mittelkassemotorrad mit dem man sich auf keinen Fall mittelklassig fühlt. Bis auf die Schwinge wirkt das Motorrad recht hochwertig und cool. Das Motorrad fährt sich ein klein wenig handlicher als die Diversion.

Dass die KTM 690 Duke R das bessere Motorrad ist, steht schon alleine bei der äußeren Betrachtung der beiden Maschinen fest. Der Akrapovic-Auspuff und die WP-Federelemente funktionieren und klingen einfach besser.

  • fahrerfreundliche Leistungscharakteristik
  • optimale Kupplung
  • spielerisches, leichteres Handling
  • Sitzkomfort
  • individuelle Optik
  • jung
  • aggressiv
  • hochwertig.
  • Designkomponenten nicht allzu anspruchsvoll
  • Drehmomententwicklung
  • Monobloc-Bremsen
  • Akrapovic-Auspuff
  • WP-Federelemente
  • höhere Schräglagenfreiheit
  • fehlender Komfort
  • kein Wetterschutz