Victory Gunner 2018 vs. Kawasaki Vulcan S 2015

Victory Gunner 2018

Kawasaki Vulcan S 2015

Bewertung

Victory Gunner 2018
VS.
Kawasaki Vulcan S 2015
 

Victory Gunner 2018 vs. Kawasaki Vulcan S 2015 - Vergleich im Überblick

Der Victory Gunner mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.731 Kubik steht die Kawasaki Vulcan S mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 649 Kubik gegenüber.

Bei der Gunner federt vorne eine Telegabel konventionell und hinten ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Victory vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Gunner auf Schlappen mit den Maßen 130 / 90 - 16 vorne und 140 / 90 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Vulcan S Reifen in den Größen 120/70-18 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Victory Gunner misst 1.647 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 658 Millimeter. Die Kawasaki Vulcan S ist von Radachse zu Radachse 1.575 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 705 Millimeter.

In den Tank der Gunner passen 15 Liter Sprit. Bei der Vulcan S sind es 14 Liter Tankvolumen.

Von der Victory Gunner gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Vulcan S sind derzeit 159 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Victory Gunner 2018

Kawasaki Vulcan S 2015

Victory Gunner 2018 Kawasaki Vulcan S 2015
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung Hydrostößel
Hubraum 1731 ccm 649 ccm
Bohrung 101 mm 83 mm
Hub 108 mm 60 mm
Verdichtung 9,4 10,8
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Riemen Kette
Ganganzahl 6 6
Motorbauart Reihe
Kühlung flüssig
Leistung 61 PS
U/min bei Leistung 7500 U/min
Drehmoment 63 Nm
U/min bei Drehmoment 6600 U/min
Starter Elektro
Zündung Digital
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell
Fahrwerk hinten
Federbein Monofederbein
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Einzelscheibe
Kolben Vierkolben Zweikolben
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Zweikolben Einkolben
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 130 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 16 Zoll 18 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 90 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 16 Zoll 17 Zoll
Länge 2337 mm 2310 mm
Radstand 1647 mm 1575 mm
Sitzhöhe von 658 mm 705 mm
Gewicht trocken 300 kg
Tankinhalt 15 l 14 l
Breite 880 mm
Höhe 1100 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 228 kg
Führerscheinklassen A

Stärken und Schwächen im Vergleich

Victory Gunner 2015

Victory Gunner 2015 Test

Fazit von kot vom 19.06.2015:

Kawasaki Vulcan S 2020

Kawasaki Vulcan S, Honda Rebel und Benelli 502 C im Vergleich

Fazit von Der Horvath vom 14.07.2020:

Die Victory Gunner ist ein Bobber für Leute, die kein Problem mit fehlendem Prestige und Heritage haben, aber einen performance-orientierten Cruiser mit hochwertiger Verarbeitung und sauberem Design mit militärischem Einschlag suchen. Kräftiger Motor mit enormem Druck, starke Bremsen und ein angemessen straffes Fahrwerk, damit kann die Gunner beeindrucken. Weniger erfreulich ist die stark eingeschränkte Schräglagenfreiheit von nur 25.5° und die Tatsache, das nach den Fußrasten auch bald das Fußrastengestell aufsetzt.

Egal in welche Plattform Kawasaki den 650 Kubik Zweizylinder packt - das Ergebnis ist jedes mal ein leiwandes Motorrad! Auch wenn der Motor für einen Cruiser ungewöhnlich drehfreudig ist, ergibt er gepaart mit der sportlichen Fahrwerksabstimmung einen Cruiser, der sich eigentlich schon als Sport-Cruiser qualifiziert. Gebremst wird man nur durch die begrenzte Schräglagenfreiheit, was Liebhaber einer herzhaften Fußrasten-Schleiferei jedoch nicht abschrecken wird. Bei solch einem gutem Bike hoffen wir, dass Kawasaki mal nachlegt - schließlich begleitet uns die Vulcan S bereits seit 2015 beinahe unverändert.

  • starker Antrieb
  • kompaktes, straffes Chassis
  • kultivierter Motor
  • starke Bremsen
  • saubere Verarbeitug
  • eigenständiges Design
  • serienmäßig mit Solositz
  • Schräglagenfreiheit minimal
  • Fußrastengestell setzt früh auf
  • kraftvoller Motor
  • Fahrwerksabstimmung mit sportlicher Kawasaki-DNA
  • echte Cruiser-Sitzposition
  • gut leserliches Display
  • Potential im Tuning
  • Optik schon etwas in die Jahre gekommen
  • mäßiger Windschutz

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