Triumph Bonneville T120 Black 2021 vs. Suzuki SV650X 2022

Triumph Bonneville T120 Black 2021

Suzuki SV650X 2022

Bewertung

Triumph Bonneville T120 Black 2021
VS.
Suzuki SV650X 2022
 

Triumph Bonneville T120 Black 2021 vs. Suzuki SV650X 2022 - Vergleich im Überblick

Der Triumph Bonneville T120 Black mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.200 Kubik steht die Suzuki SV650X mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 645 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Bonneville T120 Black von 105 Newtonmeter bei 3.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 64 Nm Drehmoment bei 6.800 Umdrehungen bei der SV650X.

Bei der Bonneville T120 Black federt vorne eine Telegabel konventionell von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Stereo-Federbeine von Kayaba. Die SV650X setzt vorne auf eine in Federvorspannung verstellbare Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.

Die Suzuki SV650X bietet mit 125 mm vorne und 130 mm hinten einen vergleichbaren Federwerg als die Triumph Bonneville T120 Black mit 120 mm vorne und 120 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 255 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Nissin. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 290 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Bonneville T120 Black auf Schlappen mit den Maßen 100 / 90 - 18 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der SV650X Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Triumph Bonneville T120 Black misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter. Die Suzuki SV650X ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 236 kg ist die Triumph massiv schwerer als die Suzuki mit 200 kg.

In den Tank der Bonneville T120 Black passen 14,5 Liter Sprit. Bei der SV650X sind es ebenfalls 14,5 Liter Tankvolumen.

Von der Triumph Bonneville T120 Black gibt es aktuell 17 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki SV650X sind derzeit 10 Modelle verfügbar. Für die Triumph gibt es aktuell 5 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 5 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Triumph Bonneville T120 Black 2021

Suzuki SV650X 2022

Triumph Bonneville T120 Black 2021 Suzuki SV650X 2022
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe mit Hubzapfenversatz V
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung OHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 1200 ccm 645 ccm
Bohrung 97,6 mm 81 mm
Hub 80 mm 62,6 mm
Leistung 80 PS 73 PS
U/min bei Leistung 6550 U/min 8500 U/min
Drehmoment 105 Nm 64 Nm
U/min bei Drehmoment 3500 U/min 6800 U/min
Verdichtung 10 11,2
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Doppelschleife Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 64,5 Grad 65 Grad
Nachlauf 105,2 mm 106 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel konventionell
Technologie Closed Cartridge
Marke Kayaba
Durchmesser 41 mm 41 mm
Federweg 120 mm 125 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Stahl Stahl
Federbein Stereo-Federbeine Monofederbein
Marke Kayaba
Federweg 120 mm 130 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Federvorspannung
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 310 mm 290 mm
Kolben Zweikolben Vierkolben
Aufnahme Schwimmsattel Festsattel
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 255 mm 240 mm
Kolben Zweikolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel Schwimmsattel
Marke Nissin
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 100 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 18 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2170 mm 2140 mm
Breite 780 mm 730 mm
Höhe 1100 mm 1090 mm
Radstand 1450 mm 1445 mm
Sitzhöhe von 790 mm 790 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 236 kg 200 kg
Tankinhalt 14,5 l 14,5 l
Führerscheinklassen A A2, A
Reichweite 308 km 353 km
CO²-Ausstoß kombiniert 107 g/km 96 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,7 l/100km 4,1 l/100km
Standgeräusch 95 db 88 db
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h

Stärken und Schwächen im Vergleich

Triumph Bonneville T120 Black 2021

Klassische Königin: Triumph Bonneville T120 2021 im Test

Fazit von Poky vom 26.08.2021:

Suzuki SV650X 2018

Retrobike 2018 Vergleich: Suzuki SV650X

Fazit von vauli vom 04.05.2018:

Überzeugender als auf der Triumph Bonneville T120 kann man nicht Retro-Bike fahren. Der Name vermittelt so unglaublich viel klassisches Flair, dass das eigentliche Fahren beinahe in den Hintergrund rückt. Das wäre allerdings schade, denn wenn es einem nicht auf Performance am letzten Zacken ankommt, bietet die Bonnie mit ihrem souveränen Twin ein gelungenes Rundum-sorglos-Paket, das groß und klein glücklich macht. Für Freunde des Understatements bietet die Black Edition die beste Option der T120. Die meisten Chromteile sind dort durch matt-schwarze Akzente ersetzt, was den dezenten Auftritt perfekt abrundet.

Retro liegt voll im Trend, Retro ist cool. Das haben auch die Leute bei Suzuki erkannt, die zwar für 2018 nicht viele Neuheiten auf den Markt werfen, dafür eine richtig fesche - die SV650X. Es musste nicht viel geändert werden, um sie dennoch in die Riege der modernen Cafe Racer einzuordnen: Scheinwerferverkleidung, Lackierung, Seitenverkleidungen, Sattel und niedrige Lenkerenden reichen für das tolle Ergebnis. Vor allem die vorderradorientierte Sitzposition steht ihr gut, macht sie aber nicht erheblich unbequemer. Das Fahrwerk ist zwar nur hinten in der Federvorspannung verstellbar, dafür ist der quirlige Motor eine Wucht und der Preis stimmt.

  • klassische Formen in Reinkultur
  • souveräner Motor
  • Ergonomie passt fast jedem
  • Verarbeitunsqualität und Materialanmutung hoch
  • komfortabel
  • wenig Schräglagenfreiheit
  • Fahrwerk kommt bei flotter Gangart an seine Grenzen
  • agiler, quirliger und charismatischer V2-Motor
  • einfaches Handling, trotz niedriger Lenker leicht zu fahren
  • angenehme Sitzposition mit niedriger Sattelhöhe
  • gelungene Getriebeabstufung
  • niedriges Gewicht
  • unauffälliger Auftritt
  • Auspuffoptik
  • Telegabel zu weich
  • keine Antihopping-Kupplung


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