Suzuki Bandit 650 2012 vs. Benelli 752 S 2022
Bewertung
Suzuki Bandit 650 2012 vs. Benelli 752 S 2022 - Vergleich im Überblick
Der Suzuki Bandit 650 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 656 Kubik steht die Benelli 752 S mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 754 Kubik gegenüber. Die Suzuki bietet mit 85 PS bei 10.500 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Benelli mit 77 PS bei 8.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der 752 S von 67 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 62 Nm Drehmoment bei 8.900 Umdrehungen bei der Bandit 650.
Die 752 S setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Marzocchi mit 50 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von Kayaba.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Benelli vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 260 mm Durchmesser und von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt Bandit 650 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 752 S Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 170/55-17 hinten.
Der Radstand der Suzuki Bandit 650 misst 1.470 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter. Die Benelli 752 S ist von Radachse zu Radachse 1.460 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 810 Millimeter.
In den Tank der Bandit 650 passen 19 Liter Sprit. Bei der 752 S sind es 14,5 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Suzuki Bandit 650 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 3.327 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Benelli 752 S mit 5.168 Euro im Durchschnitt.
Von der Suzuki Bandit 650 gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Benelli 752 S sind derzeit 6 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Suzuki Bandit 650 2012 |
Benelli 752 S 2022 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Hubraum | 656 ccm | 754 ccm |
| Bohrung | 65,5 mm | 88 mm |
| Hub | 48,7 mm | 62 mm |
| Leistung | 85 PS | 76,8 PS |
| U/min bei Leistung | 10500 U/min | 8500 U/min |
| Drehmoment | 61,5 Nm | 67 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8900 U/min | 6500 U/min |
| Verdichtung | 11,5 | 11,5 |
| Antrieb | Kette | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Kühlung | flüssig | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Gitterrohr |
| Fahrwerk vorne | ||
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Marke | Marzocchi | |
| Durchmesser | 50 mm | |
| Federweg | 117 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Federvorspannung |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | Kayaba | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | |
| Durchmesser | 260 mm | |
| Marke | Brembo | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 160 mm | 170 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2145 mm | 2130 mm |
| Breite | 780 mm | 820 mm |
| Höhe | 1085 mm | 1100 mm |
| Radstand | 1470 mm | 1460 mm |
| Sitzhöhe von | 795 mm | 810 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 244 kg | |
| Tankinhalt | 19 l | 14,5 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 205 km/h | |
| Führerscheinklassen | A | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Manch kurvige Etappen werden zu herrlichen Sonderprüfungen. Es ist beruhigend zu wissen, dass man keine GSX-R 1000 um 15.000 Euro braucht um im Winkelwerk ordentlich Spaß zu haben. Es wurde kräftig umgelegt, spät gebremst und früh Gas gegeben. Ein leiwandes Heizerl unter Freunden eben.
Wer italienisches Design und die Designsprache von MV Agustas Brutale-Reihe im Speziellen mag, findet in der Benelli 752 S eine besonders fesche Partnerin. Sehr gut gelungen ist die Abstimmung des Fahrwerks und der Bremsanlage, die Sitzposition ist komfortabel aufrecht – entspricht also auch dem Standard, den man auf einem modernen Mittelklasse-Naked Bike erwarten kann. Mittelmaß ist auch der Antritt des Motors, da ginge mit Überarbeitung der Einspritz-Elektronik bestimmt mehr. Dafür würde wiederum die Ausstattung der Benelli 752 S in eine höhere Klasse passen, mit LED-Beleuchtung rundum, fetter USD-Gabel und sogar TFT-Farbdisplay macht sie schon einiges her.
- Gute Verarbeitung
- saubere Abstimmung des Motors
- viel Leistung
- Vorspannung der Feder und Zugstufe einstellbar
- positives Fahrwerk.
- Nix
- hübsche Optik
- guter Sound
- angenehme Sitzposition
- ausgewogenes Fahrwerk
- kräftige Brembo-Bremsen
- Farb-TFT-Display
- Motor könnte stärker sein
- kaum Einstellmöglichkeiten im Display
- Design bei MV Agusta abgekupfert