Suzuki Address 110 2022 vs. KTM 200 Duke 2017

Suzuki Address 110 2022

KTM 200 Duke 2017

Bewertung

Suzuki Address 110 2022
VS.
KTM 200 Duke 2017
 

Suzuki Address 110 2022 vs. KTM 200 Duke 2017 - Vergleich im Überblick

Dem Suzuki Address 110 mit seinem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 113 Kubik steht die KTM 200 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor gegenüber. Die KTM hat mit 26 PS bei 10.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Suzuki mit 9 PS bei 7.750 U / min.

Bei dem Address 110 federt vorne eine Telegabel konventionell mit 26 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein. Die 200 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf dem Suzuki vorne eine Einzelscheibe mit 190 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange und hinten eine Trommel mit 120 Millimeter Durchmesser und. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Address 110 auf Schlappen mit den Maßen 80 / 90 - 14 vorne und 90 / 90 - 14 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 200 Duke Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.

Der Radstand des Suzuki Address 110 misst 1.260 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 755 Millimeter. Die KTM 200 Duke ist von Radachse zu Radachse 1.367 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter.

In den Tank des Address 110 passen 5,2 Liter Sprit. Bei der 200 Duke sind es 11 Liter Tankvolumen.

Von dem Suzuki Address 110 gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 200 Duke sind derzeit 1 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Suzuki Address 110 2022

KTM 200 Duke 2017

Suzuki Address 110 2022 KTM 200 Duke 2017
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 2
Kühlung Luft
Schmierung Druckumlauf
Hubraum 113 ccm
Bohrung 51 mm 72 mm
Hub 55,2 mm 49 mm
Leistung 9 PS 26 PS
U/min bei Leistung 7750 U/min 10000 U/min
Drehmoment 8,6 Nm
U/min bei Drehmoment 6250 U/min 8000 U/min
Verdichtung 9,4
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro, Kick Elektro
Kupplung Fliehkraft Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Riemen Kette
Getriebe Variomatik
Chassis
Rahmen Stahl Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Zentralrohr Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 64,9 Grad
Nachlauf 97 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Durchmesser 26 mm
Federweg 90 mm
Marke WP
Fahrwerk hinten
Federbein Monofederbein
Federweg 105 mm
Aufnahme direkt
Marke WP
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 190 mm
Kolben Einkolben Vierkolben
Aufnahme Schwimmsattel Festsattel
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Trommel Scheibe
Durchmesser 120 mm
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 80 mm 110 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 14 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 90 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 90 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 14 Zoll 17 Zoll
Länge 1845 mm
Breite 665 mm
Höhe 1095 mm
Radstand 1260 mm 1367 mm
Sitzhöhe von 755 mm 800 mm
Gewicht fahrbereit 100 kg
Tankinhalt 5,2 l 11 l
Höchstgeschwindigkeit 95 km/h
Führerscheinklassen A1 A2
Reichweite 247 km
CO²-Ausstoß kombiniert 49 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 2,1 l/100km
Standgeräusch 81 db

Stärken und Schwächen im Vergleich

Suzuki Address 110 2015

Suzuki Address 110 Test

Fazit von vauli vom 03.08.2015:

KTM 200 Duke 2015

KTM Duke it! Test in Thailand 2015

Fazit von kot vom 12.03.2015:

Stadtfloh ist wohl die treffendste Bezeichnung für den Address 110 - mit 97 Kilo fahrfertig und dermassen kompakten Abmessungen ist man so wendig wie mit kaum einem anderen Roller der 125er-Klasse. Die Fahrleistungen gehen daher bis rund 70 km/h voll in Ordnung, erst darüber wird das kleine Triebwerk zäh. Die Fahrwerksabstimmung ist überraschend gut gelungen, man fühlt sich auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht unwohl. Und der kleine Address 110 kann sogar einen Vollvisierhelm unter der Sitzbank transportieren - womit sogar so manche andere, größere Roller Probleme haben. Lediglich das Design wird keine Preise gewinnen, für einen prakitschen Stadtflitzer, der vielleich ab und zu kleine Blessuren davon tragen könnte, ist das aber auch nicht notwendig.

Der erste Schritt Richtung richtiges Motorrad. 10 PS mehr als die 125er sind keine Kleinigkeit, für uns Mitteleuropäer aber eigentlich auch kein Thema. Denn die 200er wird bei uns nicht verkauft. 16-jährige und B-111-Fahrer dürfen nur die 125er fahren, Aufsteiger greifen gleich zur 390 Duke, bleibt also kein Platz für die 200er, die nur in anderen Ländern weit jenseits unserer Landesgrenzen gut verkauft werden.

  • extrem handliches Fahrverhalten
  • flotter Antritt bis 70 km/h
  • kompakte Abmessungen
  • Helmfach für einen Vollvisierhelm
  • angemessene Bremsleistung
  • niedrige Sitzhöhe
  • kein ABS
  • biedere Optik
  • Fächer in der Frontschürze nicht verschließbar
  • deutlich stärker als die 125er
  • wird in der Wheelieschule eingesetzt
  • in unseren Ländern nicht erhältlich


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